Alljährlich gibt es bei unserer Freiwilligen Feuerwehr eine Jahreshauptversammlung, bei der Rückblick auf das vergangene Jahr gehalten wird und Beförderungen und Auszeichnungen vorgenommen werden. Nachdem die voran gegangene Versammlung wegen des Neubaus der Feuerwache erst am Jahresanfang (2007) stattfand, ist nun wieder der übliche Rhythmus eingekehrt und die jüngste Hauptversammlung am Jahresende, verbunden mit einer Weihnachtsfeier, durchgeführt worden.
Als Gast war der Gemeindebrandmeister, Herr Domes, erschienen, der unseren Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft dankte.

Als personelle Veränderung wurde bekannt gegeben, dass André Reinkober, der viele Jahre die Freiwillige Feuerwehr geleitet hat, aus beruflichen Gründen dieses Amt an seinen Stellvertreter, Steven Rahlf, abgibt und dafür die Stellvertreterfunktion übernimmt. André sei an dieser Stelle für sein großes Engagement gedankt. Und Steven, der sich in ähnlichem Maße engagiert hat, sei für seine neue Funktion viel Glück und Erfolg gewünscht.

Sowohl Herr Domes, als auch André Reinkober wiesen in ihren Reden darauf hin, dass es sich bei den Feuerwehreinsätzen in zunehmenden Maße um technische Hilfeleistungen handelt, wie vor einem viertel Jahr bei der Bergung eines auf tragische Weise ums Leben gekommenen Unfallopfers am Mehrower Ortseingang.

Für solche Einsätze ist neben Schnelligkeit und Einsatzbereitschaft auch ein hoher Ausbildungsstand der Kameraden erforderlich, weshalb gerade in den letzten Wochen viele von ihnen Spezial- und Weiterbildungslehrgänge absolviert haben.

Einige der Kameraden bekamen anschließend ihre Teilnahmebescheinigungen und Auszeichnungen für erfolgreich bestandene Lehrgänge überreicht.
Für die bestandene Sprechfunkausbildung bekamen die Kameraden
  • Olaf Howaldt
  • Mathias Zunk
  • Oliver Noack
  • Thomas Kühnel
ihre Urkunden und einen warmen Händedruck.


Für 10 Jahre FFW wurden
  • Sascha Reinkober
  • Tobias Noack
  • Ingo Schindler
mit der Medaille
"Für treue Dienste" in Kupfer ausgezeichnet.

Zum Feuerwehrmann (-frau) wurden befördert:
  • Mathias Zunk
  • Jan Howaldt
  • Beatrice Spiegler
Beatrice ist im Moment noch die einzige Frau im Team.

Die Zahl der Beförderungen hielt sich dieses Mal in Grenzen, denn bei der Jahreshauptversammlung am Anfang des Jahres war erst ein großer Teil der Truppe hoch gestuft worden.


Mathias Zunk, der noch nicht sehr lange in Mehrow wohnt und bei der hiesigen Wehr seinen Dienst tut, wurde dieses Mal mit dem meisten Lametta bedacht: Neben den Urkunden für die Sprechfunkausbildung und den erfolgreich absolvierten Atemschutzlehrgang gab es auch noch die Beförderung zum "Feuerwehrmann".

Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung gab es für die Kameraden die wohl verdiente Weihnachtsfeier, zu der sich auch einige der Ehefrauen oder Freundinnen einfanden, die ja oft genug auf ihre Kerle verzichten müssen.

Auf dem Weg zum Buffet gab es erstmals die Möglichkeit, ehrfurchtsvoll vor der Fahne der Freiwilligen Feuerwehr Mehrow inne zu halten, die der Wehr vor gut 5 Jahren anlässlich der 675-Jahr-Feier unseres Dorfes feierlich überreicht wurde. Diese hängt nun in einem neuen, vielleicht nicht wunderhübschen, aber zweckdienlichen Glaskasten im Eingangsbereich des Feuerwehrgebäudes.


Bei der Weihnachtsdekoration haben die Organisatoren der Weihnachtsfeier nichts dem Zufall überlassen und offenbar für einige Feuerwehrleute Weihnachtsmänner in den originalen Körperproportionen fertigen lassen.
Das ist zwar ein mitunter materialintensives Verfahren, hat aber die Tischkarten erübrigt.



Bei diesen drei Herren konnte man sich nicht sicher sein, ob sie nicht schon wieder etwas für das nächste Varieté-Programm aushecken. Oder für die gemeinsame Silvesterfeier, die sicher auch wieder nicht ohne Lachtränen über Horst Schlemmer & Co. abgehen wird.


In gemütlicher Runde saß man, mitunter mit einen kleinen Gläslein Bier in der Hand noch bis spät in den Abend hinein zusammen und plauderte miteinander, was das Zeug hielt.

Beim Abschied nehmen hat Denny stolz vorgeführt, dass er noch ein Stück gewachsen ist (oder neue, höhere Schuhe hat) und nun schon selbst an die Hutablage kommt.