Organ der Bezirksleitung Frankfurt (Oder) der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, Ausgabe Bernau
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NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 4.1.1979
Das Interview mit dem Vorsitzenden der Kreiskatastrophenkommission, Genossen Horst Ulbrich
Gemeinsam die extreme Situation meistern
Die gegenwärtigen Witterungsbedingungen veranlaßten viele Einwohner unseres Kreises, hohe Leistungen im Winterdienst, in der Energie- und Wasserwirtschaft und im Transportwesen zu vollbringen. Wie ist die gegenwärtige Lage?
Genosse Ulbrich: Die extremen Witterungsbedingungen führten zu außerordentlichen Problemen in der Volkswirtschaft und in der Versorgung der Bevölkerung. Auch in unserem Kreis haben die Werktätigen besonders in den Bereichen der Energie- und Wasserversorgung sowie im Verkehrs- und Transportwesen aufopferungsvolle Arbeit geleistet. Dennoch werden gewisse Einschränkungen in den nächsten Tagen bestehen bleiben. ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 4.1.1979, Auf ein Wort
Tage der Bewährung
So jung das Jahr 1979 ist, so viel Gelegenheiten der Bewährung bot es bereits. Die extremen Witterungs­bedingungen machten schnelle Entscheidungen notwendig, die sich stündlich ändernde Situation forderte kluges, überlegtes, aber auch risikobereites Handeln. Die Auswirkungen der Kälte, Eisglätte und Schnee­verwehungen wurden für viele schmerzhaft spürbar, als Strom und Fernwärme ausfielen, teilweise auch das Wasser nicht mehr aus der Leitung kam. ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 10.1.1979
Besseres Wohnen durch „Mach mit!“
Eiche. Durch Initiativen im „Mach mit!“-Wettbewerb 1978 konnten neben dem Bau der Wasserleitung auch die Verbesserung der Dorfstraße sowie zahlreiche Werterhaltungsmaßnahmen realisiert werden.
Aber auch solche Initiativen zählen, wie z. B. das Aufstellen von Ortstafeln in den Siedlungen, das Aus­wechseln von Verkehrsschildern, das Legen von Gehwegplatten und die Verlängerung der Bushaltestelle, das Anbringen von Schaukästen u. a.
Statt der geplanten zehn Hausfassaden wurden 12 schöner gestaltet, und anstelle von 150 Anschlüssen an das Wasserrohrnetz wurden 611 installiert.
Auch dadurch wurde es möglich, daß die Wohnverhältnisse für 589 Bürger des Ortes verbessert wurden, weil viele Bürger die Möglichkeiten zum Einbau eines Bades nutzten.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 13.1.1979
Obstbauer bezogen Position und Tat
Ziel bis 1990: 200000 Menschen werden mit Obst versorgt
Enges Zusammenwirken im Territorium erforderlich / Neuerer knacken harte Nüsse
Werneuchen. ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 13.1.1979
Kurz notiert bei Frost und Eis
* Eiche. 24 alleinstehende Rentner wurden durch 19 Bürger aufgesucht und in Nachbarschaftshilfe betreut.
* Blumberg. Die Gemeindevertreter, Mitglieder des DFD, der Volkssolidarität und des Gesundheits­wesens suchten ältere und alleinstehende Bürger auf und organisierten, dort wo es notwendig war, sofortige Hilfe. Diese Besuche sollen keine „Stippvisite“ bleiben. Eingeleitet wurde auch sofortige Hilfe für eine kinderreiche Familie. Weil die Nachtspeicheröfen nicht funktionierten, zogen sie zeitweilig in Verwaltungsräume der LPG (T). ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 18.1.1979
Für 1500 Kühe Tag und Nacht im Einsatz
Täglich werden 500 dt Futter herbeigeschafft - Warmes Essen auch in der Nacht - Planrückstände aufgeholt
Werneuchen. ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 6.2.1979, Bürgermeisterbrief
Bürgermeisterbrief von Genossen Günter Steinbach, Krummmensee
Viel Kraft und Elan für den 79er Plan ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 8.2.1979, Auf ein Wort
Technik in eigener Regie
Schon immer haben die Obstbauer der LPG „Pomona“ in Blumberg ein Herz für die Jugend gezeigt. Wurde zum Beispiel vor Jahren die Erdbeerernte zum Jugendobjekt erklärt, so kommt in diesem Jahr zur produktiven Arbeit die weitgehende Unterstützung im polytechnischen Unterricht hinzu. Acht Klassen aus Blumberg, Seefeld und Ahrensfelde werden daran beteiligt sein. 194 Schüler der 8. bis 10. Klassen erhalten hier, im Obstbaubetrieb, jegliche Unterstützung.
So wurde u. a. beschlossen, für die technische Ausbildung der Schüler einen Traktor mit Hänger und Zusatzgeräten bereitzustellen. Diesen werden sie nicht nur pflegen, sondern auch fahren. ...
Heinz Teut, er ist von der LPG als Betreuer eingesetzt, wird den Schülern mit Rat und Tat zur Seite stehen. ... Horst Schwebs

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 9.2.1979, Rundblick
Schönere Räume für die Jüngsten
Eiche. Durch Bürgerinitiative sollen in diesem Jahr zwei Räume im Kindergarten und drei Räume in der Kinderkrippe renoviert werden.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 9.2.1979
Das Rendezvous mit Genossen Gerhard Wittstock, Abgeordneter in Hirschfelde
.. und sie nennen ihn alle bei seinem Vornamen ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 10.2.1979
[Bildunterschrift:] Filmvorführungen in Werneuchen sind wegen der kalten Witterung gegenwärtig im Kulturhaus.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 13.2.1979, Auf ein Wort
Rationalisierung aus eigener Kraft
Die Obstbauer von der LPG „Pomona“ in Blumberg sind keine außergewöhnlichen Menschen. Sie haben gute Erfolge, aber auch alle Hände voll zu tun, um die eigenen hochgesteckten 79er Ziele - über 2400 Tonnen Obst wollen sie ernten - zu erreichen. Das verlangt, jede Möglichkeit zu nutzen, neue Mittel und Wege zu suchen, die ihnen helfen, die Arbeit zu erleichtern. Ein bewährter Weg führt über die Neuererarbeit, die auch in diesem Jahr wieder konkret ist. So wird u. a. ein weiterer Selbstentladehänger gebaut, der immerhin eine Arbeitszeiteinsparung von 600 Stunden während der Erntezeit bringen wird und die schwere körperliche Arbeit völlig ausschaltet. ... Horst Schwebs

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 13.2.1979, Rundblick
Für schöne Urlaubstage
Blumberg. Um den Mitgliedern der LPG „Pomona“ erholsame Urlaubstage zu ermöglichen, wurde durch die Genossenschaft in Wesenberg ein Ferienobjekt errichtet. Allein für die Instandhaltung werden in diesem Jahr 5000 Mark bereitgestellt.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 14.2.1979, Auf ein Wort
Die Zehnten in Ahrensfelde
Ein kleines Jubiläum wurde kürzlich in Ahrensfelde begangen - die 10. Schulmeisterschaften im Geräteturnen. Skepsis vor zehn Jahren: wie wird es gelingen, wie werden die Teilnehmerzahl, die Begeisterung der Schüler sein? Doch von Jahr zu Jahr erhöhte sich die Teilnahme. Waren es am Anfang 60 Prozent aller Schüler der Oberschule, so nahmen in diesem Jahr 98,2 Prozent teil.
Trotz ungünstiger Witterung turnten am 31. Januar und am 1. Februar jeweils von 14.00 bis 18.00 Uhr etwa 400 Schüler in sechs Durchgängen um den begehrten Schulmeistertitel. Die ersten sechs Schüler jeder Klasse nahmen stolz ihre Urkunden in Empfang. ...
Heute sind die Schulmeisterschaften aus dem Ahrensfelder Schul- und Sportleben nicht mehr wegzudenken. Sie sind, wie auch der Frühjahrs- und Herbstcross, zu einem festen Bestandteil im Arbeitsplan der Schule, ja fast zu einem Bedürfnis für unsere Schüler geworden.
Dank gebührt darum allen, vor allem der LPG „Concordia“, die in jedem Jahr dazu beitragen, daß diese Schulmeisterschaften zu einem schönen Erfolg geführt werden. Und ein großer Erfolg waren in diesem Jahr die 10. Meisterschaften in dieser kleinen Gemeinde. Wer es nachmachen möchte, bitte, den Initiativen sind keine Grenzen gesetzt. Margit Pannier

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 14.2.1979, Rundblick
LPG stellt hohe Mittel bereit
Blumberg. Für die soziale, gesundheitliche und kulturelle Betreuung der Mitglieder der LPG „Pomona“ sowie für die weitere Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen werden durch die Genossenschaft 1979 über 390000 Mark bereitgestellt. Allein für die kulturelle und sportliche Betätigung stehen 43000 Mark zur Verfügung. Voraussetzung für diese Leistungen ist die allseitige Erfüllung des Jahresplanes.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 15.2.1979
Bürgermeistebrief von Genossen Schulz aus Eiche
Die Mitarbeit aller Bürger ist entscheidend
Mit dem Volkswirtschaftsplan 1979, wie er in der 27. Tagung des Kreistages beschlossen wurde, ist uns die Aufgabe gestellt, den Bau der Wasserleitung in der Gemeinde Eiche abzuschließen. Das bedeutet, 200 Meter Hauptleitung zu verlegen, im Ortsteil Eiche Süd B ein Kleinstwasserwerk zu errichten und im Ort selbst noch notwendige Hausanschlüsse zu installieren. Mit Beendigung dieser Arbeiten, die in hervor­ragender Weise von der Brigade Tanniegel, VEB Landtechnischer Anlagenbau, von Jugendlichen und von zahlreichen Bürgern unterstützt werden, können weitere 250 Einwohner aus dem zentralen Wassernetz versorgt werden. Gleichzeitig haben dann alle Einwohner unserer Gemeinde, auch der letzte, der etwa sechs Kilometer vom Ort entfernt wohnt, Wasserleitung.
Nun erhebt sich die Frage, wie es die Bewohner unserer kleinen Gemeinde fertigbringen, diese Aufgabe zu meistern. Als die Bauarbeiten begannen, vertrat zunächst eine Reihe von Einwohnern die Meinung, daß der Bau der Wasserleitung eine Sache der Wasserwirtschaft sei. Aber wir wurden uns im Ortsausschuß der Nationalen Front darüber einig, daß wir selbst etwas tun müßten. Die Abgeordneten und die Mitglieder des Ortsausschusses der Nationalen Front sprachen mit den Einwohnern. Selbst die Wochenendler wurden in die Gespräche einbezogen. Es gab überall Bereitschaftserklärungen, denen vorbildliche Taten folgten. Allein im Ortsteil Süd B waren es 90 Anlieger, die sämtliche Erdarbeiten selbst ausführten. Vom Ratsmitglied bis zum Jugendlichen - alle packten tüchtig zu, so daß wir 1978 ein großes Stück vorankamen. Und darin liegt allein das „große Geheimnis“.
Doch Mitarbeit will, muß organisiert werden, und weil wir dabei sehr viel Verständnis finden, wird uns auch der nächste Abschnitt gelingen.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 20.2.1979
Mit 90 PS auf Fahrt ins Krankenhaus
LPG (P) Seefeld unterstützt vorbildlich Ärzte und Schwestern
Der Arzt kam mit dem Traktor
Werneuchen. Meterhohe Schneeverwehungen hatten am Donnerstag der Ortsteil Mehrow-Ausbau völlig von der Außenwelt abgeschnitten. Räumfahrzeuge rangen um jeden Meter, damit die Bewohner dieses Siedlungsgebietes versorgt werden konnten.
Im Landambulatorium schrillt inzwischen das Telefon. Eine junge Genossenschaftsbäuerin aus Mehrow-Ausbau erwartet ein Kind - sie muß zur Entbindung ins Krankenhaus gefahren werden. Dr. Langner, leitender Arzt, entscheidet schnell, greift zum Hörer, informiert die LPG (P) in Seefeld, die während der Wintertage schon oft geholfen hat. „Wir schicken sofort einen Allradtraktor!“ Günter Zehl, ein erfahrener Mechanisator, übernimmt diese verantwortungsvolle Aufgabe. Dr. Langner selbst fährt mit. Ächzend bahnen sich die 90 PS den Weg durch die tiefverschneite Landschaft. Tüchtig durchgerüttelt kommen sie bei Regina Mekelburg an. Jetzt hat Dr. Langner alle Hände voll zu tun, denn auch die weiteren Kinder, die sich im Hause befinden, werden noch untersucht, erhalten Medikamente. inzwischen ist die junge Frau reisefertig. Ab geht es nach Ahrensfelde, wo ein Pkw bereitsteht, der Regina Mekelburg ins Krankenhaus bringt.
„Diese Hilfe durch die LPG ist kein Einzelfall“, erfahren wir von Dr. Langner. „Schon am Vortag waren Traktoren mit den Gemeindeschwestern und Medikamenten unterwegs, damit die älteren Bürger versorgt werden können. Auch die Ahrensfelder Feuerwehr hat schon viel Hilfe geleistet, so daß trotz der schlechten Witterung die sechs Ärzte alle Hausbesuche, auch nachts oder an den Wochenenden, sichern konnten.
„Neuer Tag“ möchte all den tüchtigen Helfern Dank und Anerkennung aussprechen und ihnen zugleich den symbolischen Blumenstrauß überreichen. Dank gilt aber auch den Ärzten, Gemeindeschwestern, Erzieherinnen und Hausmeistern, die in diesen Tagen weder Mühe noch Zeit scheuen, um die Betreuung zu gewährleisten.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 20.2.1979
Mit der Feuerwehr und Pferdeschlitten
Viele Stunden des Wartens auf dem Bernauer Bahnhof bei klirrendem Frost standen den neun- bis 15jährigen Kindern aus Pasewalk bevor, denn durch den hohen Schneefall war ihre Fahrt unterbrochen. Doch es kam anders. Peter Lemm, der Einsatzleiter unseres DRK, sowie seine Mitarbeiterinnen Editha Otto und Gertrud Bergmann stellten trotz der nächtlichen Stunde schnell die Verbindung zum Stab Zivilverteidigung und zum Kreisarzt her. - Das Ergebnis: Binnen kurzer Zeit waren alle Kinder und ihre Betreuer im Kreiskrankenhaus untergebracht, auch warme Verpflegung stand bereit.
Derartige Beispiele der Fürsorge für Menschen, die von den Witterungsunbilden besonders betroffen sind, gibt es in diesen Tagen viele. ... Lutz Günzel

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 20.2.1979, Bildreport
Gute Hilfe durch Zusammenarbeit
Die Krankenwagenfahrer vom Deutschen Roten Kreuz haben es in diesen Tagen nicht leicht. Oft müssen sie sich mit ihrem B 1000 durch hohe Schneewehen kämpfen. Doch der Einsatz lohnt sich. Schließlich geht es um kranke und gehbehinderte Menschen, die medizinischer Hilfe bedürfen.
Auch die anderen Helfer von der DRK-Kreisorganisation am Bahnhof stehen nicht nach. Sie kümmern sich momentan um Reichsbahnpassagiere, die längeren Wartezeiten ausgesetzt sind. ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 28.2.1979
Guter Kontakt zwischen Ärzten und Betrieben
Mehr Platz für das Landambulatorium
Werneuchener werden den höheren Anforderungen an das Gesundheitswesen immer besser gerecht
Werneuchen. Kurz vor dem großen Jubiläum unserer Republik feiert auch das Werneuchener Landambulatorium sein 30jähriges Bestehen. Einen Arzt gab es damals, und sein Bereich war noch größer als jener, der heute von 112 Mitarbeitern betreut wird. ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 2.3.1979, Rundblick
5000 Mark aus Volksvertreterfonds
Blumberg. Die Gemeindevertretung stellte 5000 Mark aus dem Fonds der Volksvertretung bereit, um beispielhafte Leistungen im 79er „Mach mit!“-Wettbewerb auch materiell zu würdigen.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 3.3.1979
Blumberger Schlager
Bei einem Streifzug durch die Gemeinde entdeckt: Vergangenes und Heutiges ...
Damals wie heute wird in Blumberg Landwirtschaft groß geschrieben. Spielte jedoch vor dem Krieg der Gutsherr Graf von Arnim für die Landarbeiter keine rühmliche Rolle, so tat sich gerade in den 50er Jahren alles für jene, die bisher wenig oder gar nichts hatten. „Florian Schenk“, „Pomona“, „Besseres Leben“, „Waldfrieden“, „Einheit“ waren die Namen der ersten LPG, die Leben und Arbeit der knapp 2000 Einwohner wesentlich veränderten. Da ist zum Beispiel die heute noch bestehende LPG „Pomona“ (Obstbau), entstanden aus vielen kleinen Obstsiedlern, die heute unter anderem jährlich 140 Tonnen Erdbeeren liefert - ein damals unvorstellbarer Ertrag.
Auch das Mitdenken und Mitfühlen der Leute innerhalb der Gemeinde prägt sich aus. So sorgte die LPG „Pomona“ für einen fachgerechten polytechnischen Unterricht der Schüler in Blumberg. Natürlich packen dafür die Jungen und Mädchen kräftig bei der Obsternte mit zu.
Überhaupt unterhält die Fritz-Weineck-Oberschule Patenschaftsverträge zu allen örtlichen Betrieben, hören wir von Direktorin Lilly Stübner. Bei passenden Themen treten Angehörige der Betriebe direkt im Unterricht auf. Das ist auch wichtig für die Berufslenkung. Die 340 Schüler und 26 Pädagogen können sich wohl fühlen in ihrem Haus, wo sie für jedes Fach einen Fachraum eingerichtet haben, wo sich die alte Gaststätte nebenan in eine moderne Schulküche verwandelte, wo 1970 eine neue Turnhalle entstand.
Sie ist bei weitem nicht das einzige Schmuckstück, denn vieles hat sich in den letzten neun Jahren, seit Gisela Petigk Bürgermeisterin ist, verändert. Da sind das neue, übersichtlich eingerichtete ländliche Einkaufszentrum, die zentrale Annahmestelle für 16 Arten von Dienstleistungen, der neue Frisiersalon oder das Kartoffellagerhaus, welches jährlich 3250 Tonnen Schälkartoffeln und 10850 Tonnen abgepackte Knollen in 5-kg-Beuteln ausspuckt“. Wichtig auch für die Versorgung Berlins. ... Lutz Künzel

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 3.3.1979, Im Alltag entdeckt
Durch Bodenheizung mehr Ertrag
[Bildunterschrift:] Folienzelte für den Kohlrabianbau schweißen hier Kolleginnen der Gärtnerei der LPG (P) Blumberg.
Der Kohlrabi, der einmal unter diesen Zelten wachsen soll, ist aber nicht das einzige Produkt der Gärtnerei. 15 Tonnen Gurken, fünf Tonnen Tomaten, drei Tonnen Salat und viele Schnittblumen gehören weiterhin zum Produktionsprogramm auf den 4500 Quadratmetern.
Im Augenblick gilt das Interesse der Kollegen besonders der Jungpflanzenzucht für den Freigemüseanbau. Durch die Anzucht der Jungpflanzen in den Treibhäusern sollen die Frostausfälle ausgeglichen werden.
Für dieses Jahr hat man sich viel vorgenommen, so soll durch den Einbau einer Bodenheizung in einer zweiten Halle der Ertrag weiter gesteigert werden. Die erste Halle mit Bodenheizung brachte im letzten Jahr mehr als eine Tonne mehr Gemüse. Durch Erweiterung soll auch der Tomatenanbau auf sieben Tonnen vergrößert werden.
Testweise beginnt man auch mit der biologischen Schädlingsbekämpfung, bei der die Pflanzenparasiten auf natürliche Weise vernichtet werden und daher keine chemischen Stoffe angewandt werden müssen.
Bernd Settnik

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 8.3.1979
Gute Hilfe für Marzahner Bauleute
Blumberg. 6000 Mark Schülerleistung erbringen Ahrensfelder und Blumberger Schüler der 7. und 8. Klasse bei ihrem Arbeitstag in der Produktion in Blumberg. Im Rahmen ihrer Grundausbildung produzieren sie Kleinteile für einen Marzahner Baubetrieb. ...
In diesem Jahr werden sich die Ausbildungsmöglichkeiten weiter verbessern. Es wurden ein neuer Raum für die theoretische Ausbildung und auch neue Sanitäranlagen geschaffen.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 14.3.1979
Auf dem Plenum der Kreisleitung der SED notiert:
Mit weniger Futter mehr produzieren
Futterproduktion ist Staatsplanposition - Nach 56 Tagen Mastzeit kommen Broiler in den Handel
Blumberg. ... Gemeinsames Ziel der LPG (P) und der LPG (T) ist es, die Produktion je Tier und Tierplatz zu erhöhen und den Aufwand an Futtermittel je dt. Tierproduktion zu senken. „Wir sind uns einig“, hob Genosse Nürnberg, Vorsitzender der LPG (T), hervor, „daß die Futterproduktion ebenfalls Staatsplan­position ist, als solche behandelt wird und ohne Abstrich zu erfüllen ist.“ Das bestärkt die Arbeitskollektive in den Stallkomplexen, neue Kampfziele abzustecken. So wird die Produktion von Rindfleisch um 500 dt und bei Schweinefleisch um 900 dt gegenüber 1978 erhöht. Außerdem sollen in 56 Masttagen Mastbroiler mit einem Gewicht von 1,65 kg abgeliefert werden. ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 24.3.1979, Auf ein Wort
Puhdys boten heiße Rhythmen
Am Dienstag waren zu Gast in Bernau: Die Puhdys, seit nunmehr zehn Jahren anerkanntermaßen eine der renommiertesten Beat-Formationen unserer Republik. ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 29.3.1979, Rundblick
Agrarpiloten sorgen für Nachschub
Rüdnitz. Die günstige Witterung nutzten auch die Agrarpiloten für den Nährstoffnachschub für die Wintersaat. ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 4.4.1979
Trotz ständiger Regenschauer der letzten Tage:
Erstes Korn keimt schon im Boden
Wasser ableiten ist Aufgabe Nr. 1 / Über 1000 Hektar Wintersaaten erhielten Dünger
Werneuchen. ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 18.4.1979
Günter Mäser, Mechanisator in der LPG (P) Seefeld:
Gute Arbeit zahlt sich für alle aus
Über 100 Hektar mit Frühkartoffeln bestellt - am 6. Mai ist das Auspflanzen beendet.
Seefeld. ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 20.4.1979, 20. Mai - Stimme und Tag unserem Staat
Besseres Wohnen durch Bürgerfleiß
Jeder Einwohner erarbeitete 2700 Mark
Dank für vorbildliche „Mach mit!“-Initiativen
Ahrensfelde. ... [Genossin Lange, Bürgermeisterin:] „Es wurden sieben Eigenheime errichtet, fünf weitere befinden sich im Bau. 36 Wohnungen wurden durch Anbauten vergrößert, 108 erhielten Bäder oder sanitäre Einrichtungen. 83 Hausfassaden wurden verschönt ...“

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 21.4.1979
Per Bus zu „Mutter Grün“
„Dreieckslinien“ werden wieder befahren
Kreisgebiet. Kürzlich fuhren die ersten Busse aus unserer Hauptstadt ihre Ausflugsrouten der Sommersaison 1979 in die beliebten Erholungsgebiete von Zühlsdorf, Biesenthal und Wandlitzsee.
Insgesamt verkehren wieder jeweils samstags und sonntags in der Zeit von 7.00 bis 21.00 Uhr Busse auf diesen „Dreieckslinien“ der BVB.
Die Busse nach Biesenthal und Wandlitz verkehren ab Ostseestraße und die nach Zühlsdorf und zur Heilstätte Beetz-Sommerfeld ab U-Bahnhof Vinetastraße und die nach Niederfinow-Altenhof ab Treptow.
Ebenfalls an den Wochenenden fahren Reisebusse Touren nach Buckow.
Im Laufe des Monats Mai folgen weitere zum Schiffshebewerk Niedrfinow - Kloster Chorin - Altenhof, nach Neuruppin - Boltenmühle, zu den Seelower Höhen - Buckow sowie (während der Besuchszeit) zur Heilstätte Beetz-Sommerfeld.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 24.4.1979, 20. Mai ...
Mitglieder des VKSK mit großen Vorhaben
Mehr Weißfleisch auf den Mittagstisch
Biesenthaler liefern zusätzlich 146 „Stallhasen“ / Kleintierzüchter mästen 70 Schweine
Bernau. ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 24.4.1979, Rundblick
Wir sind dabei, wir machen mit
Eiche. Bei einer Belegschaftsversammlung anläßlich der Wahlen am 20. Mai führten die FDJler des VEB LTA Anlageninstandhaltung Eiche eine Solidaritätsaktion unter der Losung: „Vietnam - unsere Solidarität“ durch und überwiesen den Erlös von 79 Mark auf das Solidaritätskonto. Senz

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 3.5.1979, Rundblick
Qualitätsäpfel
Blumberg, LPG „Pomona“: Im Bereich der Lagerwirtschaft erzielten die Kollektive durch qualitätsgerechte Auslagerung sehr gute Ergebnisse. So konnten z. B. 301216 kg Äpfel, davon 29,9 % in Auslesequalität, zur Verfügung gestellt werden.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 8.5.1979, Rundblick
„Mach mit!“-Ergebnisse im Jubiläumsjahr
Ahrensfelde. Die Bürger verschönerten ihr Ortsbild, pflegten die Anlagen um das sowjetische Ehrenmal und das Ehrenmal der VVN. Beim Verschneiden von Straßenbäumen half der Jugendklub, Projektierungs­leistungen zur Straßenreinigung boten die Bürger Halpape und Seidack an.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 12.5.1979
„Mach mit“-Initiativen in Blumberg
In Blumberg gibt es ein gutes Miteinander von örtlichem Rat und Ortsausschuß der Nationalen Front, das im „Mach mit!“-Wettbewerb seine Früchte trägt.
So gab es in den ersten Monaten dieses Jahres schon viele Initiativen zur Verschönerung des Ortes: der Park wurde gestaltet, an der F 158 Säuberungsarbeiten ausgeführt, bei Ausästungen und Holzeinschlag Holz gewonnen, das zum Teil Rentner erhielten. Außerdem gab es Initiativen bei Um- und Ausbau- und Werterhaltungsarbeiten sowie Modernisierungen. H. K.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 15.5.1979, Rundblick
Wohnungen modernisiert
Blumberg. In der zweiten Wettbewerbsetappe wurden durch „Mach mit!“-Initiativen der Bürger bei der Erhaltung von Wohnraum Leistungen von 99800 Mark erarbeitet. Fünf Wohnungen junger Eheleute wurden u. a. modernisiert.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 18.5.1979, Rundblick
Holz für Rentner
Blumberg. Das bei Arbeiten zur Gestaltung des Parks bzw. durch Einschlag gewonnene Holz wurde zum großen Teil Rentnern kostenlos eingeliefert.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 18.5.1979
[Bildunterschrift:] Für die Mitglieder der BHG-Verkaufsstelle in Blumberg brachte die neue Verkaufs­einrichtung wesentlich bessere Arbeitsbedingungen mit sich. Elsbeth Steinke, Rosemarie Koch (Leiterin) und Renate Frenzel erwidern das wie alle Kollektivmitglieder mit guten Leistungen. 1979 wollen sie über eine Million Mark Umsatz schaffen - ihr Beitrag im Jubiläumsjahr.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 19.5.1979, Auf ein Wort
Mit Herz und Tat dabei
Uns alle beherrscht eine gesunde Ungeduld. Manch einer möchte schon heute verwirklicht sehen, was erst in einem der nächsten Pläne aufgenommen werden kann. Dennoch, das Ende dieser Wahlperiode gab uns genug Grund, Bilanz zu ziehen. Und sie fiel auch bei uns in Ahrensfelde gut aus, das kann jeder bei einem Rundgang durch seine Gemeinde selbst sehen. Doch nicht von Zahlen und Fakten, die Ihnen sicher aus zahlreichen Veranstaltungen bekannt sind, will ich heute sprechen, sondern von den Menschen, die mit Herz und Tat dabei sind, aus ihrem Ort das Beste zu machen.
Der Arbeitsplatz der meisten ist im nahen Berlin. In ihrer Freizeit aber finden wir sie in den verschiedensten, nicht unbedeutenden Sportgemeinschaften unseres Ortes, in dem niveauvollen Sportler­heim, das seinesgleichen suchen kann und in dem wir bald auch die neue Kegelbahn benutzen können. Wir finden sie aber auch als tüchtige Mitglieder des VKSK, der Feuerwehr, des ADMV und in einem der Zirkel für künstlerisches Volksschaffen.
Von Genossen Siegfried Kutzer, Schlosser und Vater von fünf Kindern, bis hin zu der Jungwählerin Petra Schnur wären unendlich viele Namen zu nennen, von jenen, die überall mit Hand anlegen. Petra war es übrigens auch, die als Wahlhelfer dieser Tage unterwegs war und nach dem Jungwählerforum bei mir aufkreuzte und sagte: „Ich finde, manches in unserer Gemeinde könnte besser sein. Aber von alleine wird nun einmal nichts, deshalb möchte ich nach der Wahl in einer der Kommissionen oder Aktivs mitarbeiten.“ Dabei ist Petra längst engagiert, wie übrigens die ganze Familie. Mit solchen Leuten macht es Freude, seine Heimat weiter zu verändern.
Ilsegret Lange, Bürgermeister

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 19.5.1979, 20. Mai - Mit unserer Stimme und Tat für unseren sozialistischen Staat
Ahrensfeldeer Präsente
Eine Gemeinde veränderte ihr Gesicht, weil viele Bürger tüchtig Hand anlegten
Die Gemeinde Ahrensfelde hat gleich zwei Bahnhöfe an denen der Doppelstockzug hält und fast 90 Prozent aller arbeitsfähigen Einwohner des Ortes in unsere Hauptstadt zur Arbeit bringt. Das sind für diese kleine Gemeinde, die nur 1720 Einwohner zählt, recht viele, die erst am Abend wieder zu Hause sind. Dennoch - und das ist das Interessante - haben die Ahrensfelder trotz ihrer wenigen Freizeit viel zur Verschönerung ihres Ortes, zur Verbesserung der Wohnbedingungen und für eine sinnvolle Freizeit­gestaltung in all den Jahren getan.
Ilsegret Lange, Bürgermeisterin, zeigt uns voller Stolz, was Bürgerfleiß verändern half. An der Hauptstraße nach Berlin zeigt sie uns die neue Schule, die hier vor wenigen Jahren entstand und nur wenige Meter weiter ein modernes Einkaufszentrum der BGH [!].
Die Sportler bauten sich ein Sozialgebäude, das seinesgleichen nicht so schnell zu finden ist [!]. Die 120 Mitglieder des ADMV können eine beachtliche Bilanz gemeinsamer Arbeit ziehen. „Wir veranstalten jährlich etwa zwei kostenlose Fahrten für die Rentner des Ortes oder leisten bis zu 1500 Stunden im Wettbewerb „Mach mit!“, erfahren wir von Gunter Lass, Leiter für Touristik und Propaganda. „Im übrigen achten auch unsere vier Abgeordneten, die im Sportkollektiv zu finden sind, darauf, daß wir unseren Anteil an der Verschönerung des Ortes leisten. Darum haben wir uns unser Sportlerheim auch selbst aufgebaut.“
„Die Freunde des Motorsports sind nicht die einzigen, die für würdige Geburtstagspräsente zum 30. sorgen.“ Genossin Lange legt Wert darauf, auch den Fleiß der Mitglieder des VKSK, der Feuerwehrleute, der Sportler der BTSG Grün-Weiß, ja, der zahlreichen Bürger zu nennen, die am Wasserleitungsbau Hand anlegten, für schmucke Verkaufseinrichtungen sorgten oder für saubere Vorgärten keine Mühe scheuten.
Ja, es stimmt, Ahrensfelde hat viele schmucke Häuschen, hübsch gestaltete Gärten. Gewiß, zufrieden ist die Bürgermeisterin dennoch nicht, weil es noch viel zu tun gibt. Die Unduldsamkeit haben auch andere Einwohner des Ortes, z. B. Siegfried Kutzener, Vater von fünf Kindern, der gemeinsam mit Heinz Hornauer viel zur Verbesserung der Wohnbedingungen getan hat. Unduldsam. das ist auch Monika Schulz, die Gemeindeschwester, die noch viele Möglichkeiten zur besseren Betreuung der älteren Bürger sieht. Darum kandidiert sie auch für die neue Gemeindevertretung. Und diese Unduldsamkeit ist auch bei Lotte Weinholz und Alfriede Stock zu finden, die sich um eine gute Zirkelarbeit im Ort bemühen. Es ist gut, wenn die Ahrensfelder so sind, denn das ist ihre Triebkraft für viele neu Initiativen um einen noch schöneren Ort. Horst Schwebs

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 24.5.1979
Treffen mit Komsomolzen
Ahrensfelde. Mehr als 100 FDJler und Pioniere nahmen am Tag der Befreiung an der Kranzniederlegung am sowjetischen Ehrenmal in Ahrensfelde teil. Anschließend trafen wir uns mit den sowjetischen Freunden in unserer Schule. Anwesend waren auch alle Delegierten zum Nationalen Jugendfestival und interessierte Pioniere und FDJler.
In der Ansprache und in einem kleinen Programm in russischer Sprache berichteten wir über den Kampf unsere Oberschule um den Namen der Widerstandskämpferin Elli Voigt, und die Schüler der 5. bis 8. Klasse gaben einen kleinen Einblick in ihre Russischkenntnisse.
Mit großem Interesse besichtigten die Komsomolzen die Exponate unserer Schulmesse. Es wurden kleine persönliche Geschenke überreicht, bei Musik, Tee und Kuchen unterhielten wir uns prächtig. Ute Hempler

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 25.5.1979, Rundblick
Milch für Vietnams Kinder
Blumberg. Die Schüler und Pädagogen der Fritz-Weineck-Oberschule beteiligten sich an der Solidaritäts­aktion „Milch für Vietnams Kinder“ und überwiesen 548,65 Mark auf das Solidaritätskonto.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 25.5.1979
Transportplan für die Festivalteilnehmer
Hallo, liebe Festival-Fahrer, in genau einer Woche ist es soweit: Das Nationale Jugendfestival in unserer Hauptstadt beginnt. Aus unserem Kreis werden 1500 Mädchen und Jungen als Delegierte dabei sein, für drei bzw. für einen Tag.
Früh aufstehen, heißt die Devise. Hier sind die Abfahrtzeiten der Busse:
Freitag, den 1. Juni: Lindenberg - Schule 4.10, ...;
Eiche - Kulturhaus 4.00, Mehrow - Haltestelle - 4.05, Ahrensfelde - Cafe Zinn 4.10, Blumberg - LPG Büro 4.15, ...
Sonntag, den 3. Juni: Lindenberg - Schule 4.10, ...;
Ahrensfelde - Cafe Zinn 4.10, Blumberg - LPG Büro 4.15, ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 26.5.1979
Erkundungen in Löhme
Unterwegs in einer kleinen Gemeinde, in der es sich gut leben läßt ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 29.5.1979, Rundblick
Umbau ist abgeschlossen
Blumberg. Im Kartoffellagerhaus wurde das Rationalisierungsvorhaben, der Umbau der Abpack­produktion durch die Brigade Technik, acht Tage vorfristig erfüllt. Damit verbesserten sich die Arbeits­bedingungen der Werktätigen wesentlich.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 1.6.1979
An allen Tagen mit jugendlichem Elan
FDJler vom VEG (T) Birkholz entwickelten vielseitige Wettbewerbsatmosphäre zum Festival ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 2.6.1979
Den „Millionären“ von Eiche bei der Arbeit zugeschaut
Fast scheint es beleidigend, die Jungs in der blauen Arbeitskluft mit Millionären in einen Topf zu werfen. Doch „meine“ Millionäre, die beiden Jugendbrigaden des LTA Schönow, Sitz Eiche, nehmen diesen Vergleich lachend hin; denn schließlich ist ja was dran.
1445500 Mark - das ist nämlich der Nutzen, den ein Neuerervorschlag bisher einbrachte, der von den jungen Männern um Meister Dieter Tannigel verwirklicht wurde und der bereits in acht Betrieben nachgenutzt wird.
Worum geht es dabei?
Schon lange machten sich die jungen Instandhaltungsmechaniker Gedanken darüber, wie Havarien, z. B. Trommelbrände in den Trockenwerken vermieden werden könnten. Anfang Februar hat's dann bei Dieter Tannigel gefunkt; und sofort zogen alle mit, sowohl die vier von der „Technischen Trocknung“ als auch die fünf FDJler der Jugendbrigade Thiel, die eigentlich für Melkanlagen zuständig sind. Sie packten das Problem gemeinsam an, wie sie überhaupt vieles gemeinsam machen.
Das Trockenwerk Tauche, Kreis Beeskow, war zum Probebetrieb bereit. So wurden die vielen kleinen Kreuze aus den Trockentrommeln, die für die Grünfuttertrocknung gut geeignet sind, ausgebaut und durch fünf bzw. sechs Kreuzstreben ersetzt. Dadurch hat die Trommel mehr Hohlraum, das Stroh liegt lockerer, läßt sich besser bewegen und verklemmt sich nicht. Es kommt fast zu keinen Trommelbränden mehr. ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 7.6.1979
Atemberaubend für über 150000 Gäste
Großflugschau mit glanzvollen Leistungen
Rüdnitz. Mehr als 150000 Festivalgäste und Bürger aus allen Teilen unserer Republik erlebten am Pfingstsonntag atemberaubende Spannung bei der Großflugschau in Rüdnitz. Zwei Stunden lang zeigten Motor- und Segelflieger sowie Fallschirmsportler der GST, Flugzeugführer und Spitzensportler aus der UdSSR und der CSSR glanzvolle Spitzenleistungen, die immer wieder mit großem Beifall belohnt wurden. ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 8.6.1979
Bei ihnen weht ein Rotes Ehrenbanner
Blumberg. Zu den anläßlich des Nationalen Jugendfestivals mit einem Roten Ehrenbanner des ZK der SED ausgezeichneten FDJ-Grundorganisationen gehört auch die Grundorganisation der LPG (T) Blumberg. ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 8.6.1979, Rundblick
14000 Arbeitsstunden wurden eingespart.
Blumberg. Insgesamt 14000 Stunden Arbeitszeit wurden durch Maßnahmen der wissenschaftlichen Arbeitsorganisation in der LPG (T) eingespart.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 12.6.1979, Rundblick
Fünf Eigenheime fertiggestellt
Blumberg. Durch Mithilfe der Bevölkerung konnten in diesem Jahr fünf Eigenheime fertiggestellt werden. Gleichzeitig haben 30 Bürger im „Mach mit!“-Wettbewerb bei der Ausbesserung der Wege in Blumberg-Elisenau aktiv mitgeholfen.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 20.6.1979
Jetzt ist Erntezeit für Senga Sengana
Die Erdbeeren eröffnen in der LPG „Pomona“ die Saison
Tüchtige Helfer sind immer gefragt, um die Früchte schnell zum Verbraucher zu bringen
Blumberg. Es ist wieder soweit. Auf den Plantagen der LPG „Pomona“ Blumberg-Elisenau/Mehrow beginnt heute offiziell die Erdbeerernte, nachdem in den vergangenen Tagen bereits die ersten „Such“-Gänge erfolgten. Es ist die Senga Sengana, die von einer etwa 27-Hektar-Fläche in bester Qualität geerntet und durch den Frischdienst der LPG sofort dem Handel zugeführt werden soll. Damit ist der diesjährige Ernte-Reigen in der Genossenschaft eröffnet, denn den Erdbeeren folgen die Sauerkirschen - und ebenso brauchen die Äpfel zahlreiche tüchtige Helfer. ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 21.6.1979, Rundblick
Wochenendfahrt in „Groß-Familie“
Ahrensfelde. Eine „Groß-Familien-Fahrt“ mit über 50 Teilnehmern hat der ADMV für dieses Wochenende für seine Mitglieder organisiert. Übernachtet wird in Zelten, abends geht's in Ruhlsdorf zum Tanz.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 23.6.1979
Im „Gemüsegarten“ Berlins
In Marzahn lernte Kurt Kaminski von der Pike auf ...
[Bildunterschrift:] Kurt Kaminski, Traktorenbrigadier in der LPG „Edwin Hoernle“, Mitbegründer der ersten Berliner LPG

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 27.6.1979, Rundblick
„Mach mit!“-Vorhaben werden erfüllt
Ahrensfelde. Im ersten Halbjahr 1978 vollbrachten die Bürger des Ortes „Mach mit!“-Leistungen in Höhe von 224100 Mark. Darunter sind sechs renovierte Räume der Volksbildung und acht Trinkwasser­anschlüsse. Ihr Ziel, bis zum 30. Jahrestag der Republik 270000 Mark zu erarbeiten, ist damit in erreichbare Nähe gerückt.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 30.6.1979
„Ferenc Szabo“ sang wieder
Chor aus der Ungarischen Volksrepublik zu Gast in Blumberg
Blumberg. Eine langjährige Freundschaft verbindet die Mitglieder des gemischten Chores Blumberg mit dem Chor „Ferenc Szabo“ aus dem 11. Stadtbezirk in Budapest.
Vielen Bürgern unseres Kreises werden bestimmt noch die begeisternden Auftritte dieses Chores im Jahre 1976 bekannt sein, als er schon einmal in unserem Kreis weilte und auch am Sängertreffen im Kulturhaus in Klosterfelde teilnahm.
Nach einem Gegenbesuch unserer Blumberger Freunde im vergangenen Jahr waren nun die Sänger aus Budapest wieder für eine Woche bei uns in Blumberg. ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 3.7.1979, Anzeigen
Kinder- und Jugendzeitschriften in russischer Sprache
machen das Lernen zur Freude

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 6.7.1979, Rundblick
„Mach mit!“-Initiativen zum Republikjubiläum
Mehrow. Vier Wohnungen für ältere Bürger wurden im ersten Halbjahr renoviert. Bürger und Rat unternehmen große Anstrengungen, um bis zum Jahresende 1000 Meter Straßenbeleuchtung zu installieren und weitere 80 Einwohner aus dem zentralen Trinkwassernetz zu versorgen.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 10.7.1979, Bürgermeisterbrief
Bürgermeisterbrief von Günter Steinbach aus Krummensee
Flinke Feuerwehr und tüchtige Kleingärtner ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 10.7.1979, Rundblick
Weitere Anschlüsse an das Wassernetz
Eiche. Die Bürger des Ortes, die schon im Vorjahr durch tatkräftige „Mach mit!“-Leistungen beim planmäßigen Wasserleitungsbau von sich reden machten, sorgten im ersten Halbjahr dafür, daß weitere 41 Einwohner Wasseranschlüsse erhielten. Ihre Zwischenbilanz im Straßen- und Wegebau: ein Kilometer!

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 18.7.1979
Vorjahreserfolg wiederholt
Um die Urkunde des Staatsratsvorsitzenden
Kreisgebiet. Ein Höhepunkt im Sportleben unsere Schulen ist jährlich das Sportfest um die Urkunde des Staatsratsvorsitzenden. Bei diesem Schulsportfest, das am Ende jedes Schuljahres an allen Schulen stattfindet, werden alle Jungen und Mädchen ab 4. Klasse einbezogen. Jeder Schüler absolviert einen leichtathletischen Dreikampf bestehend aus Wurf oder Stoß, Sprint und Weitsprung. Die Leistungen werden in die Schülerwertung einbezogen und der Punktedurchschnitt jeder Schule ermittelt. Die besten Einzelkämpfer jeder Schule nehmen am Endausscheid des Kreises teil, ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 19.7.1979
Die „Frühe“ ist jetzt zu ernten
Kreisgebiet. Wer gern Kartoffelklöße ißt, der wird sie nicht nur von den neuen Kartoffeln bereiten, die in diesen Tagen auf den Feldern der Pflanzenbaubetriebe geerntet werden. Dennoch müssen von über 280 Hektar die Frühen gerodet werden, um die täglich Versorgung der Bevölkerung zu sichern.
58 Hektar sind bereits in guter Qualität geerntet. Und wie wir vom VEG Pflanzenproduktion Albertshof erfuhren, gibt es in diesem Jahr eine gute Kartoffelernte, die übrigens auch bestens für Kartoffelpuffer geeignet ist. ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 20.7.1979, Rundblick
Sträuße und Buketts aus Strohblumen
Ahrensfelde. Ganz persönlich will sich auch die Vorsitzende der Imkersparte an der Gemeinschaftsaktion „Blumen für die Solidarität“ beteiligen. Nach eigenem Entwurf stellt sie Strohblumen und Sträuße her, die ebenso beim Solidaritätsmarkt am 18. August in Bernau angeboten werden, wie 30 Pfund Bienenhonig.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 24.7.1979, Der Bildreport
Ein gemeinsames Anliegen
Fred Rhode, W 50-Fahrer in der Tierproduktion Blumberg, ist mit Beginn der Ernte auf den Mähdrescher umgestiegen. „Jetzt geht es um jede Minute trockenen Wetters. Uns haben die Pflanzenbauer im Winter geholfen, jetzt packen wir tüchtig zu. Das ist doch klar!“
Rudolf Thöns, Komplexleiter, ergänzt: „An den Wochenenden werden uns auch Feuerwehrleute, Schüler und sogar Weidgenossen bei der Ernte helfen. 15 Helfer haben wir täglich zusätzlich abgesichert.“
Jetzt gibt es für alle viel zu tun. Während die Kombines das reife Korn abernten, folgen Hächsler und Pressen unmittelbar. Dort wo der Grünanteil durch Wasserschäden zu hoch ist, wird das Stroh sofort siliert. Das übrige wird gleich für die Verfütterung genutzt. So werden die Flächen schnell geräumt.
„Das ist auch notwendig, denn gerade in diesem Jahr gilt es, die Feuchtigkeit für den Zwischenfruchtanbau zu nutzen, damit ausreichend Frischfutter bis in den späten Herbst bereitsteht“, meint Kollege Thöns, ein erfahrener Genossenschaftsbauer und Leiter.“

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 25.7.1979
Im VEG Obstbau Werneuchen erfuhren wir:
Am Wochenende sind die „Sauren“ dran
In einer Woche sind 45 Tonnen Kirschen zu ernten / Bis zur Kernobsternte neues Kühlhaus fertig
Werneuchen. ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 26.7.1979
Um das Wohl der Helfer stets bemüht
Versorgungsstützpunkt ist für den Start gerüstet
Werneuchen. ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 2.8.1979
50 Jahre Siedlersparte
Lindenberg. Aus Anlaß ihres 50jährigen Bestehens bereiten die Mitglieder der Siedlersparte Neu-Lindenberg des VKSK für den 18. August eine festliche Veranstaltung vor. Diesen Tag werden sie dazu nutzen, die erreichten Ergebnisse im sozialistischen Wettbewerb zu Ehren des 30. Jahrestages unserer Republik abzurechnen. ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 2.8.1979, Rundblick
Kleintierzüchter sind auch dabei
Ahrensfelde. Heinz Bergheim, Vorsitzender der Sparte für Exoten und Ziervögel meldete: 15 Wellensittiche, zwei Meerschweinchen, ein Zwerghahn und 15 Blumensträuße werden für den Solidaritäts­markt am 18. August bereitgestellt. Der gesamte Erlös wird dem Solidaritätsfonds zur Verfügung gestellt.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 10.8.1979, Rundblick
Radieschen gibt es auch
Ahrensfelde. Mit 200 Bund knackfrischer Radieschen, 100 Köpfen Salat und einer Spende von 100 Mark unterstützen die Gartenfreunde von der Siedlersparte Ahrensfelde den Solidaritätsmarkt am 18. August in unserer Kreisstadt.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 15.8.1979
80er Ernte jetzt schon im Visier
ACZ-Brigaden sorgen für ausreichend Nährstoffe / Mit dem Flugzeug gegen Krautfäule
Werneuchen. ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 16.8.1979, Bürgermeisterbrief
Bürgermeisterbrief von Genossen Hans-Joachim Schulz, Eiche
Für alle Einwohner gibt es noch viel zu tun
In wenigen Wochen begehen wir den 30. Geburtstag unserer Republik. Ein guter Anlaß, auch in Eiche Bilanz zu ziehen. Für die 861 Einwohner des Ortes hat sich in diesen drei Jahrzehnten vieles verändert. So gehen die Kinder in die moderne Zehnklassenschule nach Ahrensfelde. Unsere alte Dreiklassenschule wurde zu Wohnungen ausgebaut.
Für die Werktätigen, die in Berlin arbeiten, aber auch für die Rentner, die in Berlin einkaufen wollen, war die Einrichtung des Busverkehrs stündlich von Eiche nach Berlin eine große Erleichterung.
Wenn unser Ort auch kein Neubaugebiet hat, so sind doch in den letzten Jahren vier Eigenheime entstanden und viele einfache Siedlungshäuser verwandelten sich in moderne vergrößerte Eigenheime. Der Fleiß der Bürger und der Ideenreichtum kennt hier keine Grenzen, das beweisen die modernisierten und renovierten Häuser in allen Siedlungen. In diesem Jahr konnten wir schon über 120000 Mark Eigen­leistungen bei der Erhaltung des Wohnraumes abrechnen. Besonders hervorheben möchte ich die Bürger Martin Krüger, Hartmut Gierke, Bernd Grunow und die Mieter Siegfried Grunow sowie Klaus Paps.
Auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr haben viel geleistet. So wurde aus einem alten Stallgebäude ein modernes Depot mit Aufenthaltsraum, ein LKW wurde umgerüstet, ein Feuerlöschteich errichtet. Der Wehrleiter Helmut Köppe hat hier viel Initiative und Organisationstalent gezeigt. Seit über fünf Jahren wird mit Unterbrechungen an der Trinkwasserleitung in Eiche gebaut. Seit drei Jahren geht es gut voran, weil auch viele Bürger aus dem Ort, so Herr Tannigel, Herr Giering und Herr Kretschmer mit anpackten. Unser Ziel, in diesem Jahr den Ort voll mit Wasser zu versorgen, wird noch viel Arbeit kosten.
Natürlich gibt es auch einiges, was uns noch nicht gefällt. Der Bau der Wasserleitung, die noch nicht beendete Rekonstruktion der Dorfstraße haben ihre Spuren hinterlassen. Mit der Durchsetzung des Ortsstatuts, besonders in den Siedlungen, klappt es noch nicht so gut. Der Bau von Schlamm­trocken­plätzen für ein Berliner Klärwerk in der Nähe des Ortes bringt viele Probleme mit sich. So wird es für die Abgeordneten und den Ortsausschuß der Nationalen Front auch im 31. Jahr des Bestehens unserer Republik genug lohnende Aufgaben geben.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 16.8.1979, Rundblick
Touristenkarte für sonnige Wandertage
Kreisgebiet. Bereits in neunter Auflage liegt jetzt die bewährte Touristenkarte „Berlin-Nord“ aus dem TOURIST-Verlag vor. Die Karte enthält Haupt- und Gebietswanderwege, Jugendherbergen, Camping­plätze, Ausflugsgaststätten, Omnibuslinien und Schiffsverbindungen. Vk. Lüderitz

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 17.8.1979
Ein „Frühschoppen“ mit hohem Niveau
VKSK-Sparte gibt ein Beispiel für gute Arbeit mit den Spartenmitgliedern und die Einbeziehung aller Bürger
Werneuchen. ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 18.8.1979, Leser an uns
Noch einmal für und wider das Bernauer Bier
... Wir erfahren, daß es um 1600 in Bernau 143 Häuser gab, in denen Bier gebraut wurde. ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 22.8.1979, Unterwegs erlebt
Eine Fotografie weckte bei vielen Erinnerungen
50jähriges Jubiläum in Neu Lindenberg
1932 wurde untenstehendes Foto aufgenommen. Es zeigt sieben Mitglieder der damals jungen Siedlersparte beim Pflastern der Straße. [Das abgedruckte Bild zeigt zwei Männer an einem Tisch ...] Bei der Festveranstaltung anläßlich des 50jährigen Bestehens der Sparte am vergangenen Sonnabend ging dieses Bild, das inzwischen im Spartenheim einen würdigen Platz gefunden hat, von Hand zu Hans. Es weckte Erinnerungen an den schweren Anfang, an die Leistungen vieler, deren Werk von den Kindern, Enkeln, Verwandten und Bekannten in der Sparte, die heute 210 Mitglieder zählt, fortgesetzt wird. ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 24.8.1979, Rundblick
Erneut um Ehrentitel
Lindenberg. Zum wiederholten Male kämpft die Zuchtsparte des VKSK Neu Lindenberg um die Auszeichnung „Hervorragendes Spartenkollektiv“. Unter Leitung von Alfred Gebureck, der seit Gründung der Sparte den Vorsitz führt, leistet dieses Kollektiv bereits seit über elf Jahren eine gute Arbeit.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 24.8.1979
2000 Tonnen Obst sind zu ernten
Über 106000 Bäume tragen reichlich Früchte
Viele Helfer sind jetzt gefragt
Blumberg. Für die Obstbauer des staatlich anerkannten Spezialbetriebes für Obstbau „Pomona“ gibt es keine Ruhepause. Bereits am Montag beginnt in der LPG von 152 Hektar die Kernobsternte. 2000 Tonnen Äpfel, Birnen und Pflaumen hängen etwa an den mehr als 106000 Bäumen. Es steht also eine reiche Ernte bevor.
Noch herrscht geschäftiges Treiben in der Werkstatt, in der 6500 Großkisten zu je 220 Kilogramm gefertigt und mit Spezialtransportwagen, die übrigens von einem Neuererkollektiv entworfen und gebaut wurden, sofort in die Obstanlagen transportiert werden. Außerdem, so erfuhren wir von Frank Eisenmann, stehen noch 20000 Kisten zu je 24 Kilogramm zur Verfügung, damit die Äpfel und Birnen in guter Qualität im Kühlhaus sogar bis in den April hinein „eingewintert“ werden können. Darunter befinden sich auch die Sorten „James Grieve“ und „Oldenburg“, mit denen die LPG schon im Jahre 1967 auf der „iga“ Silbermedaillen erwarb. ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 30.8.1979, Unterwegs erlebt
UEK 63 „Bernau“ im Heimathafen
Ein Besuch an Bord des Fischkutters „Bernau“
Noch vor wenigen Tagen war die 15. Ueckermünder Haffwoche in vollem Gange. Inzwischen hielt der Alltag im Hafen Ueckermünde wieder seinen Einzug. .. Am Bollwerk liegen buntgestrichene Ostseefischkutter. Einer davon trägt den Namen UEK 63 „Bernau“.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 1.9.1979, Visite DDR 30
Uralt - und wieder jung
Lindenberg. Zehn Orte dieses Namens hat das „Ortslexikon unserer DDR“, 39 sind es, die mit „Linde“ beginnen. Offensichtlich dienten die beliebten schattenspendenden Bäume für unsere Urahnen nicht nur als Lieferanten des Lindenblütentees.
Doch unser Lindenberg liegt dicht an der Kreisgrenze. Die Felder und Fluren vermischen sich mit Berliner Territorium, wo auch ihre LPG bzw. KAP liegt. 1299 Einwohner zählt heute der Ort, der 1327 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Das Landbuch von 1375 weist für den Ort den stattlichen Besitz von 74 Hufen auf. Aber reich waren hier auch nur die Herren, die Großbauern, die schnell die Kurve bekamen, als ihrem Schmarotzerdasein bei uns der Boden entzogen wurde. Jahrhunderte überdauert hat nur die Kirche an der einstigen Dorfaue. Aber diese Jahrhunderte haben auch ihren Bau geprägt, hier findet man etwas vom romanischen Stil ebenso wie von der Gotik oder dem Barock. Pfarrer Leisterer kennen die Lindenberger ebenso als Gemeindevertreter wie als Feuerwehrmann.
Alles, was denen dient, die mit ihrer Hände Arbeit die Felder bestellten, für tägliches Brot und auch etwas dazu sorgten, entstand erst in unserer Zeit, die auch die Geburtsstunde der Neubauerngehöfte im Ortsteil Neu-Lindenberg war. Das betrifft die Kinderkrippe ebenso wie den Kindergarten oder die Umwandlung der Acht-Klassen-“Pantinen“-Schule in die Zehn-Klassen-Oberschule. Dazu zählen auch das schmucke Sportlerheim und Kulturzentrum der Mitglieder des VKSK in Neu-Lindenberg, der jüngst rekonstruierte Saal der HO-Gaststätte, die Kegelbahn, der Tischtennisraum, die Bibliothek, die Arzt- und Zahnarzt­praxis, das Landwarenhaus, die Sportgemeinschaft ..
Wer unseren Kreis kennt, der findet sicher in puncto Ordnung und Sauberkeit viele Gemeinden anziehender als Lindenberg. Dennoch gibt es auch hier genügend Bürger, die gerade dafür ihr Bestes tun. Zu ihnen gehört die kinderreiche Familie Gehrke, Karower Weg 5, deren Grundstück uns da besonders auffiel. „Wir wollen helfen unseren Heimatort schöner zu machen, deshalb fangen wir bei uns an und machen auch am Gartenzahn nicht halt. Dabei helfen auch unserer Kinder gern ..“ sagt dazu Frau Gehrke, Verkaufsstellenleiterin im Ort.
Durch Initiativen vieler solcher Bürger wurden allein in diesem Jahr sechs Häuserfassaden neu gestaltet, Dächer im Werte von 18500 Mark repariert, sechs Rentnerwohnungen renoviert, im Wert von 11000 Mark Wohnungen instandgesetzt. „Bei all dem Erreichten und bei weiteren Vorhaben sind mir Ratsmitglieder, der WPO-Sekretär Genosse Albert Buchhorn sowie die Vorsitzenden der Ständigen Kommission gute Verbündete“, erklärt Bürgermeister Hermann Zentsch (DBD), der auch die gute Arbeit der Volkssolidarität und der Feuerwehr würdigt.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 4.9.1979, [Meerow statt Mehrow]
Vorfahrtsregelung in Ahrensfelde
Ahrensfelde. In den vergangenen Monaten häuften sich an der Einmündung der Landstraße aus Eiche in die Meerower Straße die Verkehrsunfälle. Aus diesem Grunde machte sich eine Änderung der Vorfahrtsregelung notwendig.
Entsprechend dieser Regelung wird die Meerower Straße als Hauptstraße gekennzeichnet. Demzufolge haben die Fahrzeugführer, die aus Richtung Eiche kommen, denen auf der Meerower Straße die Vorfahrt zu gewähren.
Diese Änderung tritt ab 8. September in Kraft. Alle Verkehrsteilnehmer, die diesen Abschnitt befahren, werden aufgefordert, sich aufmerksam, rücksichtsvoll und diszipliniert zu verhalten.
Verkehrspolizei Bernau

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 4.9.1979, Bürgermeisterbrief
Bürgermeisterbrief von Hannelore Dülge, Löhme
Einen Kinderspielplatz bis zum Jahrestag ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 5.9.1979, Rundblick
Werterhaltungsarbeiten in 27 Wohngebäuden
Blumberg. Sechs Rentnerwohnungen wurden durch „Mach mit!“-Initiativen in diesem Jahr verschönt, zehn sollen es bis Jahresende sein. Das Wettbewerbsprogramm sah u. a. auch vor, an elf Wohnungen Werterhaltungsarbeiten vorzunehmen. Tatsächlich abgerechnet wurden allerdings 27 Wohngebäude mit Werterhaltungsarbeiten in 54 Wohnungen.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 6.9.1979
26 Jahre genossenschaftliche Produktion bestätigen:
Es ist der richtige Weg
Blumberg. 145 Landarbeiter, Bäuerinnen und Bauern aus Blumberg gründeten die LPG „Florian Schenk“. 58 Pferde, 312 Rinder und 539 Schweine waren ihr Anfangskapital für eine gemeinsame genossenschaft­liche Produktion. Ihr wichtigstes Anliegen bestand darin, hohe Erträge zu sichern, damit die Bevölkerung gut versorgt werden kann. Doch dazu mußten auch die Viehbestände ausreichend Futter haben, denn mit den 1913 kg Milch je Kuh im Jahr waren sie nicht zufrieden.
Durch ihren Fleiß wuchs das genossenschaftliche Vermögen schnell an. 1965 wurde mit der Übernahme der GPG „Immergrün“ eine Gartenbauabteilung geschaffen. 1974 schlossen sich weitere LPG des Bereiches zu einer KAP zusammen. Bereits ein Jahr später entschlossen sich die Mitglieder, die LPG Tierproduktion zu bilden. Seit 1977 arbeiten die Blumberger mit den Seefeldern gemeinsam.
Heute sorgen allein in der LPG Tierproduktion die 470 Mitglieder dafür, daß 2756 Rinder und 13096 Schweine gut umsorgt werden, Die durchschnittliche Milchleistung je Kuh stieg auf 3700 Kilogramm und je Sau wurden 18 Ferkel aufgezogen.
26 Jahre genossenschaftliche Produktion weisen eine hervorragende Bilanz nach. Die zahlreichen Auszeichnungen, die ihnen zuteil wurden, bestätigen das. Wer auch immer zur Gründung der LPG beigetragen hat, sie und viele anderer Mitglieder bestätigen: Es war und ist der richtige Weg.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 6.9.1979, Rundblick
Aus den Gärten frisch zum Handel
Ahrensfelde. 180 Tonnen Gemüse im Jahre 1979 für die Bevölkerung bereitzustellen, verpflichteten sich Mitglieder des VKSK des Ortes. Bereits vor Tagen wurde dieses Ziel überboten. 220 Tonnen Gemüse aus den Kleingärten kamen frisch in die Geschäfte.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 6.9.1979
Der Ehrenhain entstand praktisch aus dem Nichts
Blumberg. Am Ortsausgang kurz vor der Autobahnauffahrt liegt der sowjetische Ehrenhain. Weit über 100 sowjetische Soldaten, die noch kurz vor Ende des faschistischen Krieges ihr Leben lassen mußten, fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Längst wuchsen die dichten Lebensbäume weit über die schmiedeeiserne Umzäunung hinaus, sind es immer neue Generationen, die diese Stätte liebevoll pflegen und sie nie ohne innere Bewegung betreten. Doch immer kleiner wird der Kreis, der aus eigenem Erleben weiß, wie es damals begann ..
Einer von ihnen ist Wilhelm Gosemann, 83 Jahre alt, seit 1945 Mitglied der Arbeiterpartei. „Als es mit der braunen Seuche endlich vorbei war, da standen auch wir Bauern vor dem Nichts. Acker hatte ich genug, aber keinen Pflug, kein Gespann - und alles hungerte. Die sowjetischen Menschen waren es, die uns halfen, damit das Leben weiterging. Ich war damals in der Gegenseitigen Bauernhilfe und spürte da besonders die Unterstützung der Freunde. Als sie dann mit der Bitte an uns herantraten, einen geeigneten Platz für den Ehrenhain zu finden, da packten wir auch mit zu, doch die Hauptarbeit haben die Freunde gleich in den ersten Tagen nach 1945 selbst gemacht. Sie schufen in praktisch aus dem Nichts“, erinnert sich Genosse Gosemann, der übrigens 1954 zu den Gründern der Genossenschaft in Blumberg gehörte.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 11.9.1979, Rundblick
Besseres Wohnen für ältere Bürger
Ahrensfelde. Durch Bürgerinitiative wurden in diesem Jahr zwölf Wohnungen älterer Bürger renoviert. Eine weitere Wohnung von Veteranen verschönten die Mitglieder der Ständigen Kommission Gesundheits- und Sozialwesen.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 12.9.1979, Rundblick
Werterhaltungen an Wohngrundstücken
Eiche. Werterhaltungsarbeiten an Wohngebäuden in Höhe von 196 Mark wurden bisher durch Bürgerinitiative erreicht. Damit wurde die Zielstellung anteilmäßig erfüllt. Bis Jahresende sollen für die Werterhaltung Werte in Höhe von 220000 Mark geschaffen sein.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 13.9.1979, Rundblick
Wasser aus der Leitung für 112 Bürger
Eiche. nach den großen Leistungen zu Jahresbeginn, wo elf Bürger in 112 Stunden freiwilliger Arbeit unter schweren Bedingungen Rohrbrüche beseitigten, gab es weitere Initiativen beim Anschluß an das zentrale Wassernetz. Dadurch bekommen jetzt 112 Bürger ihr Wasser aus dem zentralen Leitungsnetz, 1,5 km Leitungen wurden dazu verlegt. Die noch zu verlegenden 96 Meter Rohrleitungen sind vorbereitet, so daß in den nächsten Tagen alle geplanten Anschlüsse fertiggestellt sein werden.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 14.9.1979, Rundblick
Initiativen zum Republikjubiläum
Ahrensfelde. Gute Initiativen bei der Werterhaltung und Verbesserung an Wohngrundstücken bewiesen in den ersten acht Monaten dieses Jahres u. a. die Bürger Horst Genschmar, Heinz Perleberg, Norbert Gantke, Horst Sens und die Brüder Moldenhauer.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 18.9.1979, Rundblick
Sieben Eigenheime im Bau
Ahrensfelde. Von den sieben Eigenheimen sind zwei rohbaufertig, drei bis zum Dachstuhl, zwei bis zur Kellerdecke. Gute Unterstützung erhalten die Eigenheimbauer von den Maurern Werner Weißleder, Dieter Czylla, und Helmut Thiel.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 18.9.1979, Rundblick
Bunte Programme zum Jubiläum
Blumberg. Ein umfangreicher Veranstaltungsplan in der Gemeinde orientiert auf zahlreiche kulturelle Höhepunkte in den Wochen vor unserem 30. Jahrestag der DDR. So z. B. besuchten schon die Gemeindevertreter und Mitarbeiter des Rates der Gemeinde den Palast der Republik. Am 21. September gibt es ein großes Programm mit der Konzert- und Gastspieldirektion. Geplant sind u. a. auch eine Solidaritätsveranstaltung des Jugendorchesters und Schulchores, eine festliche Veranstaltung für ältere Bürger, zahlreiche Sportturniere.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 19.9.1979
Wettstreit um schönsten Vorgarten
Ahrensfelde. Zu der Bilanz, die diese Gemeinde kurz vor dem Republikjubiläum anrechnen kann, gehören umfangreiche Werterhaltungsmaßnahmen im Kindergarten sowie die Renovierung der gesamten Einrichtung, die durch tatkräftige Unterstützung des Erzieherkollektivs und der Eltern kurzfristig abgeschlossen werden konnte.
Zur Verschönerung des Ortsbildes tragen 27 neugestaltete Häuserfassaden und 14 neue schmucke Vorgartenzäune bei. Die Siedler wetteifern um die schönste Gestaltung der Vorgärten. In der Dorfstraße wurden die Blumenrabatten von den Anliegern gepflegt.
Die Anlage des sowjetischen Ehrenfriedhofs bepflanzen die Mitarbeiter des Rates der Gemeinde.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 19.9.1979
Dämpfanlagen sind immer unter Druck
Über 100 Kartoffeln in zwei Schichten
Borstenvieh auch im Winter gut versorgt
Blumberg. Kartoffelernte. Auf den Kombines, in den beiden Kartoffellagerhäusern und an den Sortier- und Dämpfanlagen gibt es viel zu tun. Tüchtig müssen sich die Hände regen, um die reiche Ernte unter Dach und Fach zu bringen.
„Über 100 Tonnen Futterkartoffeln werden in unserer LPG (T) Blumberg in zwei Schichten täglich gedämpft, z. T. sofort an die mehr als 1200 Schweine verfüttert oder als gequetschte Kartoffeln für den Winter einsiliert“, erfahren wir vom Kollegen Nelde.
Kurt Hennig, seit 1959 Melker in der Genossenschaft, hat sogar für die Zeit der Kartoffelernte den Arbeitsplatz vertauscht: „Sie sehen ja selbst, immer höher türmen sich schon die Futterkartoffeln unweit der Dämpfanlage. Völlig richtig ist darum die Entscheidung, rund um die Uhr die Knollen zu verarbeiten, denn was in diesem Jahr reichlich gewachsen ist, wollen wir auch für unsere Tiere gut aufbereiten.“
Vorerst werden also die Dämpferanlagen in der LPG (T) nicht kalt werden, denn die Kartoffelernte hat ja vor kurzem begonnen, und etwa ein Drittel der Knollen ist geborgen. Eins steht fest, die Blumberger nutzen die Tag- wie die Nachtstunden gut aus, damit die Silos recht schnell gefüllt werden können.
[Bildunterschrift:] Alle 20 Minuten verlassen zwei Tonnen gedämpfter und gequetschter Kartoffeln die Dämpfanlage in Blumberg. Kurt Hennig und Helmut Arlt zeichnen für eine schnelle Verarbeitung der Knollen verantwortlich.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 20.9.1979, Bilanz DDR 30
Besser wohnen für elf Familien
Blumberg/Seefeld. Zur Verbesserung der Wohnbedingungen der Mitglieder der LPG Tierproduktion Blumberg-Seefeld wurden allein in acht Monaten dieses Jahres 205800 Mark bereitgestellt.
Dafür wurden drei Wohnungen zusätzlich um- bzw. ausgebaut und weitere acht Wohnungen modernisiert. Für elf Familien konnten so gute Wohnverhältnisse geschaffen werden.
Außerdem wurden zu den Einnahmen aus der Betriebsküche und der Feriengestaltung weitere 61000 Mark aus dem genossenschaftlichen Fonds bereitgestellt.
Es wurden so viele Ferienobjekte geschaffen, daß der größte Teil der Mitglieder den Urlaub in schönen Gegenden unserer Heimat verbringen kann.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 20.9.1979, Rundblick
Vorbildliche Planerfüllung
Ahrensfelde. Die Werktätigen des VEB Fahrzeuglüfter weisen eine Erfüllung ihres Produktionsplanes, einschließlich Gegenplan, von 105 Prozent aus. Zur Erreichung des Aufkommens an Schrott in der Gemeinde stellten sie 1,5 Tonnen Schrott bereit.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 21.9.1979, Rundblick
Vier Wohnungen für Rentner renoviert
Mehrow. Im ersten Halbjahr 1979 renovierte Kollege Willi Licht vier Rentnerwohnungen in Feierabend­tätigkeit.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 28.9.1979
Fruchtbare Neuerertätigkeit
Blumberg. Die Mitglieder der LPG „Pomona“ nutzen gegenwärtig alle Möglichkeiten zur Zwischen- und Langzeitlagerung von Kernobst, um den Markt etwas zu entlasten. Ihre Zielstellung ist es, Äpfel in hoher Qualität bis zum Anschluß an die Erdbeerernte zu lagern und somit zu einer bedarfsgerechten Versorgung der Bevölkerung beizutragen.
Auf dem Gebiet des Neuererwesens wurden zahlreiche Neuerervereinbarungen mit Kollektiven abgeschlossen. So sind z. B. weitere Rationalisierungsmittel wie der Selbstentladehänger GKH 20/1 vorgesehen, mit dem 1980 die Pflanzenschutzmaßnahmen rationeller gestaltet werden sollen. ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 28.9.1979, Rundblick
Sportliche Aktivitäten
Ahrensfelde. Die sportlichen Aktivitäten in der Gemeinde verdeutlichen die 444 Mitglieder der BTSG, die in den Sektionen Turnen, Leichtathletik, Pferdesport, Volkssport und Tischtennis am kontinuierlichen Training mehrmals wöchentlich teilnehmen. Das führte u. a. dazu, daß bei Bezirksmeisterschaften in der Leichtathletik vier Bezirksmeistertitel, drei 2. Plätze und drei 3. Plätze errungen wurden.

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 29.9.1979
Eltern und Lehrer zogen Bilanz
Blumberg. Pädagogen und Elternvertreter zogen kürzlich Bilanz ihrer Arbeit. Von Jahr zu Jahr wurde die Arbeit umfangreicher, sachkundiger und fundierter. Grundlage bildete der Schuljahresarbeitsplan und der Klassenleiterplan. ... Hildeard Elßner

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 2.10.1979
52 Kindergärten gibt es in unserem Kreis
Erstmals in diesem Jahr konnten in der Kreisstadt alle Wünsche auf einen Kinderartenplatz erfüllt werden
Kreisgebiet. „Am 5. Mai 1945 wurde in unserem Kreis der erste Kindergarten, und zwar der Kindergarten 'Käthe Duncker' in Zepernick, eingeweiht. Das war ein großer Augenblick für unsere werktätigen Muttis. Heute gehören Kindereinrichtungen schon zu den Selbstverständlichkeiten unseres Lebens. Trotzdem freuen wir uns natürlich über jeden neuen Kindergartenplatz“, berichtet Käthe Dietz, Referentin für Vorschulerziehung beim Rat des Kreises.
52 Kindergärten gibt es heute, im 30. Jahr unserer Republik im Kreis Bernau, davon zwei Kombinationen in der Kreisstadt. Bis auf einige wenige wurden sie seit der Gründung unseres Staates geschaffen und ihrer Bestimmung übergeben. 2741 Kindergartenplätze stehen damit den Drei- bis Sechsjährigen zur Verfügung. ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 3.10.1979
Ehrenplakette für Krummenseer Bürger
Neue Wettbewerbsvorhaben im Brief an Nationalrat der Nationalen Front der DDR abgesteckt
Krummensee. ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 4.10.1979
30 Jahre Werneuchener Landambulatorium
Neue Räume als Jubiläumspräsent
Gute medizinische Betreuung von 12500 Bürgern in 13 Gemeinden von 12 Fachärzten und acht Gemeindeschwestern.
Werneuchen. ...

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 5.10.1979, Leser an uns
Viele gute Taten auf den Geburtstagstisch
Zur schönen Tradition gehört es, daß die Pioniere und FDJler der Fritz-Weineck-Oberschule Blumberg zu gesellschaftlichen Höhepunkten in einem Kulturprogramm ihr Können zeigen. Chor, Laienspielzirkel und Jugendorchester haben in einer bunten Reihenfolge zu Ehren des 30. Jahrestages unserer Republik unter Beweis gestellt, was sie sich in der schulischen und außerschulischen Arbeit an Wissen und Können angeeignet haben. ...
Hildegard Elßner, Blumberg

NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 6.10.1979
Rote Ehrenbanner wehen
Für hervorragende Leistungen im „FDJ-Aufgebot DDR 30“ wurden folgende FDJ-Grundorganisationen mit einem „Roten Ehrenbanner“ des ZK ausgezeichnet:
  • VEB Schichtpreßstoffwerk Bernau
  • VEB Großbäckere Bernau
  • Oberschule „Karl Schweitzer“ Basdorf
  • Kreisapotheke Bernau
  • VEG Birkholz
  • LPG (T) Blumberg
  • VEB Kabelwerk Schönow
  • LPG (P) Seefeld
  • EOS „Geschwister Scholl“ Bernau
  • VEB Holzverarbeitungswerk Klosterfelde
  • VEB KIM Frischeier Bernau
  • Oberschule „Heinz Ammann“ Biesenthal
  • VEB Faga Bernau
  • Institut für künstliche Besamung Schönow
  • VEB Minol, Großtanklager Seefeld
  • VEB Landtechnischer Anlagenbau Schönow

  • NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 7.10.1979
    Republikgeburtstag mit Volksfesten
    Tausende Einwohner unseres Kreises gaben 30. Geburtstag feierlichen Ausklang
    Kreisgebiet. ...

    NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 11.10.1979
    „Schallschlucker“ wurden eingebaut
    Werneuchen. So viel Freude Tanzveranstaltungen besonders den Jugendlichen machen - für die in der Nähe wohnenden, ruhebedürftigen Bürger wird Musik nicht selten als störend empfunden, dieweil sie mit Geräusch verbunden..
    In Werneuchen jedenfalls häuften sich die Eingaben nach Tanzveranstaltungen im Kulturhaus. Sie gaben den Ausschlag, den Einbau von schallschluckenden Elementen und die Renovierung des Saales in den Volkswirtschaftsplan aufzunehmen.
    Dieser Aufgabe widmeten sich an ihren Feierabenden die Genossen Heinz Schuhmann und Gerhard Hase. Sie organisierten ihre Arbeit so, daß weder die Gaststätte geschlossen noch geplante Veranstaltungen im Saal ausfallen mußten. Ein Beispiel, das zur Nachahmung zu empfehlen ist.

    NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 18.10.1979, Rundblick
    Wohnraum verbessert
    Eiche. Von den 38 Mieterparteien in volkseigenen Grundstücken beteiligten sich in diesem Jahr 28 durch Eigenleistungen im „Mach mit!“-Wettbewerb an der Verschönerung der Wohnverhältnisse.

    NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 18.10.1979, Rundblick
    Weitere Wasseranschlüsse
    Ahrensfelde. Durch „Mach mit!“-Initiativen können nun weitere 14 Bürger ihr Wasser aus dem Leitungsnetz Heinestraße beziehen.

    NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 18.10.1979, Im Alltag entdeckt
    Spezialbrot-Bäcker, die Qualität liefern
    Bedarfs- und termingerechte Lieferung ist Ehrensache
    An diesem Wochenende begehen viele Kollektive den Tag der Werktätigen der Leicht-, Lebensmittel- und Nahrungsgüterindustrie. ...
    Linde[n]berger Brot ist auch ein Qualitätsbegriff. Hier sind mit Richard Dünnbier weitere sieben Frauen und sieben Männer täglich bemüht, die begehrten Spezialbrotsorten wie Buttermilchbrot, NAFA und MALFA in ausreichender Menge und guter Qualität zu backen und pünktlich in die Verkaufsstellen zu liefern. Und wer gern das „Hagener Landbrot“ essen möchte - die Lindenberger machen es möglich.

    NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 23.10.1979, Anzeige
    Presseerzeugnisse aus der Sowjetunion - wichtige Arbeitsmittel im täglichen Arbeitsprozeß
    Sozialismus - Theorie und Praxis

    NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 23.10.1979
    Schulkollektiv errang Ehrennamen der Widerstandskämpferin
    Elli Voigt lebt in uns weiter
    Ehemann und Tochter der unvergessenen Antifaschistin enthüllten den Gedenkstein
    Ahrensfelde. Am 5. Oktober war es endlich soweit: Der über zwei Jahre geführte Kampf um den Namen der antifaschistischen Widerstandskämpferin Elli Voigt wurde mit der feierlichen Verleihung des Namens an das Schulkollektiv der Oberschule Ahrensfelde erfolgreich abgeschlossen. ...

    NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 23.10.1979, Rundblick
    Helfer bei der Gemüsevermarktung
    Ahrensfelde. Gut unterstützt werden die Genossenschaftsbauern der LPG „Concordia“ bei der Gemüse­verarbeitung durch fünf Hausfrauen des Ortes. Unter diesen Helfern sind die 82jährige Franziska Kempa und die 78jährige Christine Böhm, denen für ihre Unterstützung besondere Anerkennung gebührt.

    NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 24.10.1979
    Ahrensfelder waren Gast in Nachbarorten
    Zehn-Zentner-Mehrzünderbombe bei Bauarbeiten an der Kreisgrenze bei Ahrensfelde gefunden / Nach Entschärfung ging es wieder heim
    Bernau. Dienstag, 23. Oktober, 5.00 Uhr: Gewohnte morgendliche Stille in Ahrensfelde und Eiche. Einige Frühaufsteher gehen zur Arbeit, andere kommen von der Schicht, die meisten schlafen noch. Keiner ahnt, wie viele Menschen sich in der vergangenen Nacht mit den Einwohnern dieser beiden Orte beschäftigte hatten, für sie sorgten, alles so vorbereiteten, daß der größte Teil der Bürger bereits in den Morgenstunden evakuiert werden konnte.
    Weshalb?
    Das ist kurz berichtet: Bei Bauarbeiten wurde eine Zehn-Zentner-Mehrzünderbombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden, die etwa 40 cm tief im Boden lag. Vorsicht war also geboten - für sicheren Schutz für die Menschen zu sorgen.
    Kurz nach 6.00 Uhr informierte der Funkwagen der Volkspolizei über alles Notwendige. Genossen und Kollegen aus dem ganzen Kreisgebiet, viele von ihnen hatten in der Nacht kaum ihr Bett gesehen, gingen von Haus zu Haus. Gegen 9.00 Uhr brachten Omnibusse und PKW die zu Evakuierenden in die Nachbarorte, wo alles für ihre Aufnahme vorbereitet war.
    Gut gesichert begannen 11.10 Uhr Spezialtrupps mit der Entschärfung der Bombe.
    Viele der Ahrensfelder und Eicher trafen wir in Blumberg wieder. Die Schüler hatten keinen Unterrichts­ausfall: denn auch die Schule hatte sich auf ihre zeitweiligen Gäste eingerichtet. Die Allerjüngsten waren in der Blumberger Kinderkrippe gut untergebracht, wo sie mit ihren Betreuerinnen ein Zimmer von den Gastgebern erhalten hatten. Sie ließen sich verwöhnen wie alltäglich.
    Im Kulturraum der LPG Tierproduktion wurden die älteren Bürger aus beiden Dörfern freundlich aufgenommen. „Alle kümmern sich um uns, ob Ärztin oder Gemeindeschwester, die Bürgermeisterin oder die Kollegen der LPG. Wir werden gut betreut und bedanken uns für die großartige Aufnahme“, sagte uns die 73jährige Margarete Kautorat, andere wie die 86jährige Gertrud Blum bestätigen das.
    Nachzutragen wäre noch eins:
    Um 11.50 Uhr war die Bombe entschärft. Für die Evakuierten begann die Heimfahrt. ...

    NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 24.10.1979, Rundblick
    Wegeverhältnisse wurden verbessert
    Eiche. Etwa 1,5 Kilometer Siedlungsweg wurden von mehr als 67 Bürgern der Gemeinde in Ordnung gebracht und damit die Wegeverhältnisse entscheidend verbessert. Besonders gute Beispiele gab es in der Straße am Gehrenberg, im Wiesenweg und in der Gärtnerstraße.

    NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 25.10.1979
    Ein Lob dem Küchenkollektiv
    Blumberg. 300 Portionen Mittagessen hatte Walli Jahnke, sie ist schon 20 Jahre in der Blumberger Schulküche tätig, mit ihrem Kollektiv für die Ahrensfelder Kinder am Dienstag zuzubereiten.
    „Wir werden pünktlich das Essen fertig haben“, unterrichtete sie Gisela Petigk, Bürgermeisterin, und Erwin Scheel, Abgeordneter, die sich an Ort und Stelle von der hohen Einsatzbereitschaft des Kollektivs überzeugten.
    „Alle kamen früher als gewohnt zur Arbeit, auch Hertha Müller, die schon den Herd angeheizt hatte. Ihre Mithilfe hatten auch die Ahrensfelder Frauen angeboten, aber wir wollten unter Beweis stellen, daß wir uns als zeitweilige Gastgeber würdig erweisen“, erfahren wir von Walli Jahnke. Ihr Wort hielten sie, es gab pünktlich Mittagessen.

    NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 25.10.1979, Bürgermeisterbrief
    Bürgermeisterbrief von Genossin Gisela Pet[i]gk, Blumberg
    Einsatzbereitschaft wurde groß geschrieben
    Für viele von uns gab es in der Dienstagnacht keinen Schlaf. Kurz nach Mitternacht erreichte uns die Nachricht, daß Bauarbeiter bei Ahrensfelde eine Bombe aus dem letzten Krieg entdeckt hatten, und sofort bereiteten wir uns auf die Aufnahme dieser Bürger vor.
    Im wahrsten Sinne des Wortes standen wir über Nacht vor einer ungewöhnlichen Situation, die nur durch schnelles, überlegtes Handeln und hohes politisches Engagement gemeistert werden konnte. Und genau das fanden wir bei allen Bürgern vor, angefangen bei den Genossen, den Ratsmitgliedern, den Mitgliedern der ZV, allen Leitern von Betrieben und Einrichtungen, bis hin zu dem Küchenpersonal, den Heizern, der Feuerwehr ..
    Viele der Ahrensfelder Bürger, die am Dienstag unsere Gäste waren, bedankten sich ganz persönlich für die liebevolle Aufnahme. Diesen Dank müßte ich an unzählige selbstlose Helfer weitergeben, denn alle gaben ideenreich ihr Bestes. Stellvertretend möchte ich nur wenige Namen nennen; so z. B. Genossen Liepe, Komiteeleiter der Zivilverteidigung, oder seinen Bruder Karl-Heinz, der mit seinem Auto so manches Notwendige heranfuhr. Voll da waren auch die Abgeordneten Horst Wenzel und Erwin Scheel, das Kollektiv der Schulküche, das 300 Portionen Essen zusätzlich kochte, oder der Gaststättenleiter Freddy Jambor, der trotz seines freien Tages, von seiner Wohnung aus Berlin kommend, schon ab 4.00 Uhr dafür sorgte, daß es den Ahrensfeldern an nichts fehlte.
    Viele Namen müßten noch hier stehen. Die Gewißheit, wie sich jeder auf jeden verlassen kann, hat sich in dieser Situation wieder einmal bestätigt.
    [Bildunterschrift:] Die Umsiedlung der Ahrensfelder Krippenkinder nach Blumberg war für die Kleinen ein willkommener Ausflug. Spaß machte ihnen schon die Autobusfahrt und noch mehr die liebevolle Aufnahme und der Spaziergang in neuer Umgebung.

    NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 27.10.1979
    Unsere Arbeit wird überall geachtet
    LPG „Pomona“ sorgt für vorbildliche Ausbildung der Schüler
    Über 200 Schüler aus den Oberschulen Seefeld, Blumberg und Werneuchen erhalten in der LPG „Pomona“ ihre polytechnische Ausbildung. Heinz Teut, selbst Gärtnermeister im Spezialbetrieb für Obstbau, hat bereits 1975 diese verantwortungsvolle Aufgabe übernommen und meistert sie zur Zufriedenheit aller, erfahren wir auch von den Schülern. ...

    NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 30.10.1979, Rundblick
    Jugendtanz in Gaststätten
    Kreisgebiet. Bis zum 30. September wurden in Gaststätten des sozialistischen Einzelhandels 536 Jugendtanzveranstaltungen durchgeführt. Das sind 59 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Trotzdem sind auch hier noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft. So z. B. könnte sich durch die Bildung von Jugendbeiräten in allen Gaststättenaktivs und weitere Ordnungsgruppen der FDJ die Zahl der Jugend-Tanzveranstaltungen wesentlich erhöhen.

    NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 31.10.1979, Rundblick
    Schulküche versorgt 18 Veteranen
    Ahrensfelde. Vom Kollektiv der Schulküche werden täglich neben den 300 schmackhaften Essen für die Schüler auch 30 Gastessen gekocht. Gleichzeitig werden 18 Rentner aus dieser Küche mit warmen Essen versorgt.

    NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 1.11.1979
    Mitarbeiter der Milchviehanlage Werneuchen erklären:
    Lösen wir doch die Probleme gemeinsam
    Milch fließt noch zu teuer in die Tanks /
    Seefelder Pflanzenbauer müssen noch besser Reserven erschließen
    Werneuchen. ...

    NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 6.11.1979, Neues vom Sport
    Um den Werner-Seelenbinder-Wanderpokal
    Crosslauf: Bei herrlichem Herbstwetter fanden am 28. Oktober in Ahrensfelde die Kreismeisterschaften im Cross-Lauf statt. Mit über 400 Teilnehmern gab es eine Rekordbeteiligung. Vor Beginn der Wettkämpfe erfolgte am Ehrenmal der antifaschistischen Widerstandskämpfer eine Werner-Seelenbinder-Ehrung.
    Sportfreund Werner Grüner, Vorsitzender des DTSB-Kreisvorstandes Bernau, sprach hier zu den Teilnehmern in eindrucksvoller Weise über das Wirken und das Vermächtnis des unvergessenen Arbeitersportlers Werner Seelenbinder. ...
    Bei den anschließenden Wettkämpfen, die wie immer vorbildlich durch die BTSG Grün-Weiß Ahrensfelde organisiert waren, gab es große Startfelder. ...
    Die Mannschaftswertung und damit den Wanderpokal gewann wie im Vorjahr die ASG Klosterfelde vor der SSG „Max Lenk“ Zepernick und der BTSG Ahrensfelde. ... W. Ries

    NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 9.11.1979, Rundblick
    Wasserleitungsbau abgeschlossen
    Eiche. Die Dorfstraße in der Gemeinde wurde mit Bitumen überzogen und in der vergangenen Woche konnte die Rohrverlegung der Ortswasserleitung und [der] Hauptanschlüsse abgeschlossen werden.

    NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 13.11.1979, Rundblick
    Bürger pflanzten Bäume in der Dorfstraße
    Ahrensfelde. Die Bürger der Dorfstraße pflanzten unter Anleitung des Abgeordneten Ralf Peter Wiesner in ihrer Straße Bäume. Beim Verlegen von Gehwegplatten für zwei Straßenzüge gingen die Ratsmitglieder und Abgeordneten Fredi Schenk und Georg Weinrich mit gutem Beispiel voran. Die VKSK-Sparte unterstützte tatkräftig.

    NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 21.11.1979, Unterwegs erlebt
    Jugendklub rückt dem Schrott zu Leibe
    Ein Beispiel, das Schule machen sollte
    ... [Krummensee]

    NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 27.11.1979, Information vom Rat
    48 Jugendklubs im Kreis
    In der Sitzung am 24. Oktober lag den Mitgliedern des Rates des Kreises u. a. eine Analyse über die materiellen Bedingungen einer sinnvollen Freizeitgestaltung der Jugendlichen im Territorium vor. Danach bestehen im Kreis gegenwärtig 48 Jugendklubs in 38 Städten und Gemeinden, für deren Ausstattung im Zeitraum 1976 bis 1979 insgesamt 195000 Mark ausgegeben wurden.
    Gleichzeitig gibt es 26 Jugendzimmer. Ihre Kapazität liegt zwischen 20 und 40 Plätzen. Diese Jugend­zimmer, die keinen Platz für Tanzveranstaltungen bieten, werden vorwiegend für URANIA-Vorträge, Skatabende, Diskussionsrunden u. a. genutzt.
    Mehrraumjugendklubs bestehen in Werneuchen und Schönow. In Werneuchen z. B. wird dazu eine renovierte Baracke genutzt, die auch Möglichkeiten der Zirkelarbeit bietet.

    NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 28.11.1979, Rundblick
    Versuchsgarten für Schüler
    Blumberg. Gemeinsames Anliegen aller Mitglieder der LPG Obstbau „Pomona“ ist es, 1980 einen Lehr- und Versuchsgarten anzulegen. Dieser Garten soll den Schülern in eigene Verantwortung übergeben werden. Fachliche Anleitung erhalten sie von erfahrenen Obstbauern.

    NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 29.11.1979
    Holländer Windmühle in Wandlitz
    Wandlitz. Tüchtig hat schon der Zahn der Zeit an der Holländer Windmühle genagt, die in Wandlitz noch zu besichtigen ist. Noch in den ersten Jahren nach 1945, so erfuhren wir, war die Mühle, allerdings mit Motor betrieben, noch in Betrieb, sorgte der Müllermeister dafür, daß Futtermittel zu Schrot verarbeitet wurden.
    Jetzt allerdings wird sie weiter verfallen. Bemühungen, sie schon vor Jahren unter Denkmalschutz zu stellen, waren vergebens, ist sie doch keine typische Windmühle, wie sie in unserem Bereich errichtet wurden. Dagegen gab es Bockwindmühlen selbst in der Kreisstadt. 1944 wurde die letzte durch einen Bomben­angriff zerstört. Eines Tages wird auch der letzte Zeuge der Vergangenheit in Wandlitz nicht mehr bestehen. Eigentlich schade.

    NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 30.11.1979
    6000 Kilo Milch pro Kuh und Jahr
    Kontinuität und Qualität zeichnen das Kollektiv um Genossen Sommer in der Milchviehanlage des VEG (T) Birkholz aus.
    Bernau/Börnicke. ...

    NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 4.12.1979, Rundblick
    Mit dem Pkw zur Rentnerweihnachtsfeier
    Ahrensfelde. Ein hübsches Kulturprogramm üben gegenwärtig die Kleinen des Kindergartens ein, um damit zur Rentnerweihnachtsfeier am 12. Dezember ihre Omas und Opas zu erfreuen. In bewährter Weise wollen wieder Mitglieder des ADMV und weitere Bürger des Ortes die gehbehinderten Rentner mit ihren eigenen Pkw zu dieser Feier fahren.

    NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 6.12.1979
    Gewinner wurden ermittelt bei „Mach mit!“-Tombola
    Zum Abschluß der Gemeinschaftsaktion „Besser wohnen - jede Hand wird gebraucht“ zog Fortuna aus insgesamt 1449 „Baustein“-Karten am Freitag für 35 Gewinner folgende Preise: Charlotte Stettnisch, Weesow: Fernsehapparat (Luxomat); ...; Ralf Teich, Mehrow: Campinggarnitur; ...;

    NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 7.12.1979, Leser an uns [Nach Korrektur der Zeilen-Folge:]
    Eltern sind gute Partner der Schule
    Die gemeinsame Verantwortung für die Bildung und Erziehung unserer Kinder bestimmen die enge Zusammenarbeit zwischen den Pädagogen und Eltern. Die Elternbeiratswahl der den Fritz-Weineck-Oberschule Blumberg zeigte das ganz deutlich. ... H. Elßner

    NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 7.12.1979
    Seit 20 Jahren aktiver VKSK
    VKSK-Sparten stecken 80er Wettbewerbsziele ab
    Kreisgebiet. ...

    NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 8.12.1979, Rundblick
    Weihnachtsfeier am 10. Dezember
    Ahrensfelde. Die Kleinen des Kindergartens singen und spielen für ihre Omas und Opas zur Rentnerweihnachtsfeier am 10. Dezember und nicht am 12., wie wir irrtümlich meldeten.

    NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 11.12.1979
    „Ich fordere Dich, weil ich Dich achte“
    Pädagogen und Mitarbeiter des Gesundheitswesens sorgen gemeinsam für körperbehinderte Kinder und Jugendliche
    Börnicke. ...

    NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 11.12.1979, NT im Leserauftrag
    Wie klappt es mit den Spätsprechstunden?
    Schon mehrfach erreichten uns Briefe von Lesern, in denen die Frage gestellt wird, inwieweit ein Werktätiger die Möglichkeit hat, außerhalb der Arbeitszeit einen Arzt aufzusuchen.
    Antwort erhielt „Neuer Tag“ von Genossin Michaelis, stellvertretende Abteilungsleiterin Gesundheits- und Sozialwesen beim Rat des Kreises Bernau.
    Die vom Bürger am häufigsten in Anspruch genommenen medizinischen Einrichtungen des Territoriums sind die Poliklinik, die Landambulatorien, die Bereichsarzt- oder Zahnarztpraxen, die Gemeindeschwestern­station und die zuständige Apotheke. Entsprechend unserer Zielstellung, das gesellschaftliche Arbeits­vermögen zu erhöhen, gilt es, diese Einrichtungen dem Bürger auch außerhalb seiner Arbeitszeit zugänglich zu machen. Vor etwa drei Jahren wurde deshalb in den ambulanten Einrichtungen mit der Durchführung von Spätsprechstunden begonnen.
    So ist in der Kreispoliklinik Bernau täglich die allgemeinmedizinische Abteilung durchgängig von 7.00 bis 19.00 Uhr und sonnabends von 7.00 bis 12.00 Uhr durch Fachärzte besetzt. Einmal wöchentlich findet eine fachärztliche Spätsprechstunde statt, im besonderen Bedarf, wie z. B. in der Augen-, HNO- und der Neuropsychologischen Abteilung findet sogar zweimal wöchentlich Spätsprechstunde statt. ...

    NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 14.12.1979, Unterwegs erlebt
    Sprache der Freunde wird glänzend gemeistert
    Zehn Russisch-Asse nehmen am Bezirksausscheid teil ...

    NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 20.12.1979
    Patenschulvertrag mit Schülern
    Ahrensfelde. Mit ihrem Arbeitsplan für 1980 beschlossen die Mitglieder des VKSK Ahrensfelde den Abschluß eines Patenschaftsvertrages mit einer Klasse der Elli-Voigt-Oberschule ihres Ortes.
    Sie wollen dadurch bei den Mädchen und Jungen die Liebe zum Gartenbau wecken und ihnen bei der Erfüllung des Auftrages zur Pflege und Ernte der Straßenobstbäume helfen.
    Ein weiteres Ziel ist es, noch mehr Mitglieder für den Besuch von Kurzlehrgängen des VKSK-Kreisvorstandes zu gewinnen, die dann als Fachberater für Obstbaumschnitt und Pflanzung wirken können.
    Gleichzeitig soll zur Steigerung der Obsterträge und zur Erhöhung der Qualität des Obstes stärker die individuelle Schädlingsbekämpfung und Spritzung durchgeführt werden.

    NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 20.12.1979
    Fleiß der ACZ-Umschlagbrigaden veranschaulicht:
    Ein 30 km langer Zug wurde 1979 entladen
    55 000 Tonnen Düngemittel und Futter Landwirtschaftsbetrieb[e]n bereitgestellt /
    Standgelder ein Fremdwort
    Werneuchen. ...

    NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 21.12.1979
    In allen Schulen Elternbeiratswahlen abgeschlossen:
    Während der Ferien wird die Heizung überholt
    Jeder Junge Pionier der Oberschule Blumberg spendete drei Mark für die Kinder Kampucheas
    Kreisgebiet. ...

    NEUER TAG / Ausgabe Bernau, 21.12.1979, Rundblick
    Aktiv bei der Werterhaltung
    Ahrensfelde. In Höhe von 100000 Mark wollen die Mitglieder der Siedlersparte des VKSK des Ortes im Rahmen des Wettbewerbes zur Werterhaltung an Wohnstätten und Grundstücken beitragen. Gleichzeitig haben sie sich in ihrem Arbeitsprogramm vorgenommen, 200 Tonnen Gemüse, 75 Tonnen Obst, 100000 Eier und 2000 kg Kaninchen- bzw. Geflügelfleisch an den Handel zu liefern.

    NEUER TAG / Ausgabe Bernau, .1979
    Der Geist von Lanke
    Auf den Spuren seiner Verwandlung in einen katerfreundlichen Flaschenteufel
    Ein Geist geht um - in Lanke! Nur wenige Meter vom alten Schloß entfernt, lebt er heute noch in dem alten Backsteingebäude. Schon vor mehr als 100 Jahren wurde er vom Geheimen Regierungsrat von Roedern zum Leben erweckt. ...
    240000 Liter Weingeist produzieren Hildegard und Helmut Konradt jährlich in der Brennerei des VEG (T) in Lanke. 716 Tonnen Brotgetreide und 60 Tonnen Darrmalz sind notwendig, um 2400 Hektoliter Weingeist unter hohe, Druck und mindestens 103 Grad Wärme zu erzeugen. Bei einer Tagesmenge von 950 Liter Rohsprit müssen etwa 1,5 Tonnen Kohle verfeuert werden. ... Horst Schwebs

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