Mehrow und Umgebung im Niederbarnimer Kreisblatt (Ausgabe Bernau) von 1879 (26. Jahrgang),
gefunden im Preußischen Geheimarchiv Berlin-Dahlem



Freitag, den 3. Januar 1879 (No. 2), Kreis-Nachrichten

Blumberg. Die Rinderpest ist nunmehr, Gott sei Dank, in unserem Ort erloschen. Am 31. December des alten Jahres ist die Sperre der Gehöfte und des Ortes aufgehoben und das Militair hat seine Posten einziehen können. Zunächst sind wir zwar noch der Einschränkung unterworfen, daß neuer Ankauf oder Verkauf von Vieh in den nächsten drei Wochen nicht stattfinden darf, im Ganzen sind wir jedoch gnädig davongekommen, daß die Seuche auf die beiden ersten Gehöfte beschränkt geblieben ist. Wir danken dies dem energischen und prompten Eingreifen des Herrn Landraths und der Willigkeit, mit der das hiesige Publikum bei eindringlicher aber doch theilnehmender Vorstellung der Gefahren auf die allerdings harten Maßregeln eingegangen ist.
Ebenso gebühret dem Militair der wärmste Dank und wir hoffen, daß es mit seiner Aufnahme ebenso zufrieden ist, wie wir mit seinen Leistungen und seinem willfährigen Entgegenkommen. Möge Gott Blumberg vor ähnlicher Heimsuchung bewahren.
Ein freundliches Gedenken auch noch für den vom Landrathsamte eingesetzten Orts-Commissar Herrn Barth, für den Herrn Kreisthierarzt Eggeling und für den Herrn Thierarzt Petsch aus Alt-Landsberg. Sämmtliche Herren haben mit großer Aufopferung geholfen, die Gefahr zu überwinden. Leider hat ein Soldat des Wachtcommandos, der wohl nicht die kräftigste Natur hatte, hier sein Leben beschließen müssen.


Freitag, den 10. Januar 1879 (No. 5), Kreis-Nachrichten

Blumberg. (verspätet) Am ersten Weihnachtsfeiertage fand hierselbst die Einweihung der im Laufe des Sommers und Herbstes zum größten Theil auf Kosten des Herrn Patrons und dessen Familienmitgliedern renovierten Kirche statt. Dieselbe, aus einem älteren und neueren Theil bestehend, ersterer wahrscheinlich im 14., letzterer im 16. Jahrhundert im gothischen Styl erbaut, hatte im Laufe der Zeit mancherlei Veränderungen erfahren, die freilich nicht immer dem ursprünglichen Baustyl entsprachen. Bei der nun unter Leitung des Herrn Baumeister Kühne ausgeführten Renovation ist alles Störende beseitigt und der Spitzboden wieder überall zur Geltung gekommen. Die Malerei, eine Nachahmung der Nicolaikirche in Berlin und von demselben Meister ausgeführt, ist einfach und würdig. Eine besondere Zierde bilden die aus Sandstein verfertigte monumentale Kanzel und ein eben solcher Taufstein. Auch die früher ganz unbedeutende Orgel ist vergrößert und in entsprechender Weise aufgestellt. Der großartige Prospekt füllt die ganze Breite der Kirche aus. Einen vorzüglichen Eindruck machen die Fenster. Sie sind ganz aus farbigem Glase mit Bleieinfassung hergestellt. Drei neue Kronleuchter erhellen bei Abendgottesdiensten den schönen Raum. Sehr werthvolle alte Gemälde, Portraits früherer Besitzer von Blumberg, sowie zwei alte Banner aus der Zeit des 30 jährigen Krieges schmücken die Wände. Von Seiten der Gemeinde, die sich außer den zahlreichen Fuhren, die sie geleistet, auch noch in anderer Weise betheiligen wollte, ist eine sehr schöne Gedenktafel für die im Kriege Gebliebenen und eine werthvolle Altar- und Kanzelbekleidung geschenkt worden. - So ist denn ein Gotteshaus entstanden, wie es deren auf dem Lande nicht viele geben dürfte. Wie lieblich ist Deine Wohnung, Herr Zebaoth! so können wir jetzt in Wahrheit sprechen. Möge denn auch diese liebliche Gotteswohnung an den Tagen des Herrn recht viele Gäste zu Lob und Anbetung in sich versammeln.


Sonntag, den 12. Januar 1879 (No. 6), Amtlicher Theil

Bekanntmachung.
Schluß der kleinen Jagd.
Auf Grund des § 2. des Gesetzes über die Schonzeit des Wildes vom 26. Februar 1870 in Verbindung mit dem § 94. des Zuständigkeitsgesetzes vom 26. Juli 1876 wird die Jagd auf Hasen, Auer-, Birk- und Fasanenhennen, Haselwild und Wachteln innerhalb des Regierungs-Bezirks Potsdam mit Ablauf des Sonnabend, den 18. Januar 1879 geschlossen, was wir hierdurch zur öffentlichen Kenntniß bringen.
Potsdam, den 23. December 1878.
Der Bezirksrath.

Bekanntmachung.
Bernau, den 2. Januar 1879.
Die im Jahre 1879 an durchmarschierende Truppen zu verabreichende Fourage an Hafer, Heu und Stroh soll an den Mindestfordernden ausgegeben werden.
Hierzu steht ein Termin auf Sonnabend, den 18. Januar 1879 Vormittags 11 Uhr im Magistrats-Bureau an, zu welchem Uebernehmungslustige mit dem Bemerken eingeladen werden, daß die Lieferungs-Bedingungen im Termin bekannt gemacht werden sollen.
Der Magistrat. [von Bernau]


Sonntag, den 19. Januar 1879 (No. 9), Anzeigen, gekürzt

Subhastations-Patent.
Das dem Gutsbesitzer Friedrich von Gröling gehörige, in Lindenberg belegene, im Grundbuch von diesem Orte Band I, Blatt Nr. 15 verzeichnete Bauergut nebst Zubehör soll an hiesiger Gerichtsstelle
den 10. Februar 1879, Vormittags 10 Uhr im Wege der nothwendigen Subhastation öffentlich an den Meistbietenden versteigert und demnächst das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags
den 11. Februar 1879, Vormittags 10 Uhr verkündet werden. ...
Bernau, den 11. Januar 1879.
Königliche Kreisgerichts-Commission.
Der Subhastations-Richter.


Freitag, den 24. Januar 1879 (No. 11), Titelseite, gekürzt

Nachruf!
Durch den gestern Abend erfolgten Tod des Kreisphysikus Herrn Sanitätsrath Dr. Boehr
hat der Niederbarnimer Kreis einen tiefschmerzlichen, schwer zu ersetzenden Verlust erlitten.
Obwohl er erst seit 3 Jahren als diesseitiger Kreisphysikus thätig, hat er es in dieser kurzen Zeit verstanden, sich um die öffentliche Gesundheitspflege die allergrößten Verdienste zu erwerben und in dieser Richtung ganz neue, höchst segensreiche Einrichtungen theils ins Leben gerufen, theils den Grundstein dazu gelegt. Seinen überzeugungstreuen und gehaltvollen Ausführungen folgte die Kreis-Vertretung willig und ertheilte ihm einstimmig ihre dazu erforderliche Unterstützung unter freudiger Anerkennung seines Strebens. Insbesondere hat er sich durch die auf seine Anregung und auf der Grundlage seiner meisterhaften Ausarbeitungen erlassenen Kreis-Polizei-Verordnung über die obligatorische Leichenschau ein bleibendes Denkmal gesetzt. Er lebte nur für das öffentliche Wohl und die Wissenschaft und hat vielleicht durch seinen Feuereifer und die übermäßigen Anstrengungen, die er sich zumuthete, den Keim zu seinem Tode gelegt. Ein nicht geringer Verdienst war es auch, daß er die sonst isolirt stehenden Herren Aerzte des Kreises zu gemeinsamen Wirken in einem Vereine verband, dessen belebender Mittelpunkt er bis zuletzt geblieben ist. ...
Berlin, den 22. Januar 1879.
Der Kreis-Ausschuß des Niederbarnimer Kreises.
Scharnweber, Landrath.   v. Knobelsdorff.   v. Treskow-Friedrichsfelde   Matz.   Richter.   Schultze.   Springer.


Freitag, den 24. Januar 1879 (No. 11), Nichtamtlicher Theil, gekürzt

Die Pest in Rußland.
Mitten in den politischen Wirren, deren Tummelplatz das mächtige Czarenreich geworden ist, tritt ein unheimlicher Feind, der schon öfter seinen verwüstenden Raubzug durch Europa gehalten - die schwarze Pest.
...

Freitag, den 7. Februar 1879 (No. 17), Amtlicher Theil

Bekanntmachung.
Berlin, den 5. Februar 1879.
Die gemäß Circular-Verfügung des Kreis-Ausschusses vom 23. März 1877 von den Herren Standesbeamten dem Kreisphysikus einzureichenden Zählkarten über Todesstatistik, sowie die zufolge meiner Kreispolizei-Verordnung vom 6. September 1878 von den Polizei-Behörde dem Kreisphysikus einzusendenden Leichenschauscheine sind während der durch den Tod des Herrn Sanitätsraths Dr. Boehr eingetretenen Vakanz des Kreisphysikats bis auf weiteres dem Kreiswundarzt Herrn Dr. Maßmann zu Liebenwalde zuzustellen.
Der Kreis-Landrath, Geheime Regierungs-Rath. Scharnweber.


Freitag, den 28. Februar 1879 (No. 26), Anzeigen

Ersuchen um Strafvollstreckung.
Der Maurer Johann Friedrich Wilhelm Kerkow und dessen Ehefrau Sophie Elisabeth geb. Stürzel, zuletzt in Lindenberg wohnhaft, jetzt angeblich in Rehnt in Mecklenburg-Schwerin sich aufhaltend, sind durch unser Erkenntniß vom 7. November 1878 rechtskräftig wegen gemeinschaftlichen Hausfriedensbruchs und zwar ein Jeder zu einer Woche Gefängniß verurtheilt worden.
Es wird ersucht, an dem p. Kerkow und dessen Ehefrau im Betretungsfalle das Urtheil zu vollstrecken und uns zu den Acten Nr. 212 von 1878 zu benachrichtigen.
Alt-Landsberg, den 31. Januar 1879.
Königliche Kreisgerichts-Deputation.


Sonntag, den 23. März 1879 (No. 36), Amtliche Beilage, gekürzt

Geschäftsplan
zur Musterung der Militairpflichtigen im Kreise Niederbarnim pro 1879

I. Alt-Landsberg, im Schützenhause
Am Mittwoch, den 16. April cr: ... Eiche mit Hellersdorf, ..., Mehrow, ...
II. Lichtenberg-Friedrichsberg im Spitzig'schen Restaurationslokal, Frankfurter Chaussee Nr. 3 ...
III. Liebenwalde a. H. im Rossow'schen Gasthofe ...
IV. Oranienburg, im Bredereck'schen Gasthofe ...
V. Bernau, im Siech'schen Restaurationslokal
am Freitag, den 2. Mai cr: ..., Lindenberg
am Sonnabend, den 3. Mai cr: ..., Elisenau
am Montag, den 5. Mai cr: Ahrensfelde, Blumberg, ...


Sonntag, den 13. April 1879 (No. 45), Amtliche Beilage, gekürzt

Nachweisung
des vollen und berichtigten Klasensteuer-Jahres-Solls des Kreises Niederbarnim pro 1879/80.

Laufende  
Nr.
Namen der Ortschaften  
[insgesamt 157]
Volles
  Klassensteuer-Jahres-Soll
[Mark]
Berichtigtes
  Klassensteuer-Jahres-Soll
[Mark, Pfennig]
A. Städte
Bernau , Alt-Landsberg, Liebenwalde, Oranienburg
Summa A:  38310  36777,60
B. Plattes Land
2. Ahrensfelde   1254   1203,84
14. Blumberg, Dorf   1326   1272,96
15. ", Gut   252   241,92
29. Eiche   612   587,52
74. Lindenberg   1083   1039,68
85. Mehrow   417   400,32
Summa B:   175332   168318,72
Hierzu " A:  38310   36777,60
Ueberhaupt:  213642   205096,32


Freitag, den 16. Mai 1879 (No. 57), Amtlicher Theil

Bekanntmachung.
Die Dorfstraße in Blumberg zwischen der Kirche und dem Schloß ist bis zum 21. d. Mts. für Fuhrwerke und Reiter gesperrt. Für die Passage nach Krummensee, Alt-Landsberg und Mehrow ist die Hinterstraße und die Straße bei den Schulen zu benutzen.
Blumberg, den 14. Mai 1879.
Der Amts-Vorsteher. Altenburg.


Freitag, den 16. Mai 1879 (No. 57), Anzeigen, gekürzt

Die Berliner Hagel-Assecuranz-Gesellschaft von 1832
...
Zur Vermittelung von Versicherungen bei der Berliner Hagel-Assecuranz-Gesellschaft von 1832 empfehlen sich die Unterzeichneten, welche auch mit Antrags-Formularen, sowie mit jeder näheren Auskunft zu Dienst stehen. ...
Ernst Hindenberg, Eiche ...


Mittwoch, den 21. Mai 1879 (No. 59), Amtlicher Theil

Bekanntmachung.
In Ausführung der Polizei-Verordnung vom 18. April cr. sind von mir zu Fleischbeschauern für den Amtsbezirk Blumberg der Barbier Henneberg und der Rentier Adler widerruflich bestellt und verpflichtet worden.
Blumberg, den 25. April 1879.
Der Amts-Vorsteher. Altenburg.


Sonntag, den 25. Mai 1879 (No. 60), Amtlicher Theil, gekürzt

Bekanntmachung.
Berlin, den 29. April 1879.
Die folgenden Impfbezirke werden in Zukunft aus den nachstehenden Impfstationen gebildet und den dabei genannten Impfärzten übertragen:

Impfbezirk Nr. 1: Der Königl. Kreis-Physikus des Kreises Niederbarnim
1. Falkenberg, 2. Wartenberg, 3. Malchow, 4. Karow, 5. Lindenberg, 6. Heinersdorf, 7. Blankenburg, 8. Dalldorf, 9. Hermsdorf, 10. Weißensee, 11. Tegel, 12. Heiligensee
Impfbezirk Nr. 13: Praktischer Arzt Dr. Ringk zu Nieder-Schönhausen
Impfbezirk Nr. 15: Anstaltsarzt Dr. Helwing zu Plötzensee.
...
Der Kreis-Ausschuß. Scharnweber.


Freitag, den 6. Juni 1879 (No. 64), Amtlicher Theil, gekürzt

Namentliche Liste
der im Jahre 1879 klassificirten Reserve- und Landwehr-Mannschaften

No.  Vor- und Zuname.Wohnort.Charge
C. Hinter den letzten Jahrgang der Landwehr zurückgestellt
40.  Gathow, August Friedr. Wilhelm.  Blumberg.  Landwehr-Infanterist.
47.  Schley, Carl Ludwig.  Lindenberg.  Landwehr-Infanterist.
48.  Wilke, Carl Augst.  do.  Landwehr-Infanterist.
49.  Hagert, Carl.  do.  Landwehr-Infanterist.
50.  Wilke, Albert Heinrich.  do.  Landwehr-Artillerist.



Freitag, den 13. Juni 1879 (No. 67), Kreis-Nachrichten

Blumberg, 7. Juni. Durch ein trauriges Drama wurden die Bewohner des hiesigen Ortes heute in Bewegung und Aufruhr versetzt. Die Frau des Milchfahrers Peckmann hatte mit ihren beiden Kindern von 2 1/2 resp. 1/2 Jahr in der Mittagsstunde ihre Wohnung unter der Aeußerung verlassen, sich das Leben nehmen zu wollen. Die Angehörigen hielten das für eine leere Drohung und gaben nichts darauf. - Es war jedoch bitterer Ernst gewesen. In der vierten Stunde Nachmittags fand man sie in einem ganz seichten Wassertümpel unweit des Dorfes auf dem Rücken liegend, die beiden Kinder fest in den Armen haltend, alle drei als Leichen. Eheliche Zerwürfnisse sind allem Vermuthen nach das Motiv der unseligen That gewesen.


Sonntag, den 15. Juni 1879 (No. 68), Kreis-Nachrichten

Ahrensfelde. Am 11. Juni wurde hier die goldene Hochzeit Sr. Majestät des Kaisers und I. Majestät der Kaiserin durch den Kriegerverein für Ahrensfelde und Umgegend auf folgende Weise gefeiert: Nachmittags 5 Uhr traten die in Ahrensfelde wohnenden Kameraden auf dem Appellplatze bei der Friedenseiche an und marschierten dann mit Musik und Fahne zu den in Mehrow wohnenden Kameraden, um daselbst diesen hohen Tag durch Concert und Festzug in würdiger Weise zu feiern. Vor dem Dorfe Mehrow angekommen, rangirten sich sogleich die dort wohnenden Kameraden ein. Die Schule, geführt durch Herrn Lehrer Schröder, empfing den Verein mit einem dreifachen Hurrah und schloß sich dann dem nach dem Lokale des Herrn Zielisch sich in Bewegung setzenden Festzuge mit eigenen Fahnen an. Nach Abspielung einiger Concertstücke und patriotischer Lieder wurde nach dem Gutshofe des Amtsvorstehers, Herrn Amtmann Heise, marschirt. Daselbst wurden einige National-Lieder gespielt und am Ende des Dorfes einige Salven abgefeuert. Darauf trat dann der Verein den Rückmarsch nach Ahrensfelde an und begann in dem vielbesagten Dorfe den großen Zapfenstreich, welcher mit einem dreifachen stürmischen Hurrah auf das hohe Jubelpaar und mit dem Liede "Nun danket alle Gott" endete. Daran schloß sich ein Ball, welcher die Kameraden bis zum frühen Morgen in fröhlicher Stimmung beisammen hielt.


Freitag, den 11. Juli 1879 (No. 79), Anzeigen

Heilanstalt für arme Augenkranke aus der Provinz Brandenburg zu Berlin.
Vom 7. Juli an sind wieder acht Freistellen an arme Augenkranke zu vergeben. Die Besetzung der Freistellen erfolgt nach der Reihe der persönlichen Anmeldungen, welche täglich von 10-2 Uhr entgegennimmt
Der dirigirende Arzt.
Luisenstraße 41 Dr. Katz, Augenarzt.


Mittwoch, den 23. Juli 1879 (No. 84), Amtlicher Theil, gekürzt

Bekanntmachung.
Der Herr Kreis-Physikus Dr. Fuhrmann hat mir mitgeteilt, daß er für amtliche Zwecke täglich Morgens zwischen 8 und 9 Uhr sicher zu sprechen sei. Für die Sprechstunde am Nachmittage zwischen 3 und 4 Uhr ist diese Sicherheit nicht vorhanden, da in diese Zeit auswärtige Reisen und gerichtliche Obductions-Termine fallen können.
Der Kreis-Landrath, Geheime Regierungs-Rath. Scharnweber.

Bekanntmachung.
Bernau, den 21. Juli 1879.
Nachstehende Kreis-Polizei-Verordnung.
... wird ... für den Umkreis des Kreises Nieder-Barnim folgendes verordnet:

§ 1. Alle Familienhäuser, Haus- und Gastwirthe und Medizinalpersonen sind verpflichtet, von den in ihrer Familie, ihrem Hause oder ihrer Praxis vorkommenden Erkrankungen an Diphteritis der Polizei-Behörde (städt. Polizei-Verwaltung oder Amts-Vorsteher) ungesäumt schriftlich oder mündlich Anzeige zu machen.
§ 2. Die Nichtbefolgung dieser Vorschrift wird mit einer Polizeistrafe bis zum Betrage von 9 Mark, im Unvermögensfalle mit entsprechender Haft geahndet.
...
Berlin, den 18. Juli 1879.
Der Kreis-Landrath, Geheime Regierungs-Rath. Scharnweber.

wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht.
Die Polizei-Verwaltung. I.V.: W. Hörnicke


Sonntag, den 27. Juli 1879 (No. 86), Amtlicher Theil

Bekanntmachung.
Nachstehendes Regulativ über Erhebung von Abgaben von öffentlichen Lustbarkeiten im Gemeindebezirke Lindenberg

§ 1.
Zum Besten der Gemeinde-Armenkasse werden die im Gemeindebezirk Lindenberg stattfindenden öffentlichen Lustbarkeiten, als Tanzvergnügungen, Theateraufführungen, Schaustellungen aller Art (Schaubuden, gymnastische, magische und optische Vorstellungen, Abrennen [!] von Feuerwerken), öffentlichen Concerte, Bolzenschießen, sogenanntes Hammelschießen, Würfelspiel, Caroussel und ähnliche Belustigungen, gleichviel, ob dieselben im Freien oder in öffentlichen Localen stattfinden, fortan besteuert.
§ 2.
Die Steuer beträgt für jede Lustbarkeit (§ 1.) "1 Mark" pro Tag oder Abend; für Würfelspiel um geringfügige Waaren an kleinen Tischen wird pro Tisch und Tag oder Abend "50 Pfennige", wenn der Tisch oder die Bude weniger als 3 Meter Länge hat, gesteuert; hat dieselbe dagegen mehr als 3 Meter Länge, so beträgt die Steuer pro Tag oder Abend 1 Mark.
§ 3.
Die betreffende Abgabe ist vor Beginn der Lustbarkeit, Schaustellung, Ausspielung oder Aufstellung der betreffenden Bude an die Gemeindekasse zu zahlen.
§ 4.
Zur Zahlung der Abgabe ist der betreffende Unternehmer, oder, wo ein solcher nicht vorhanden ist, der Inhaber des betreffenden Lokals oder der Bude, welche aufgestellt werden soll, verpflichtet.
§ 5.
Öffentliche Schaustellungen, bei denen ein höheres Interesse der Kunst oder Wissenschaft obwaltet, oder die ausschließlich oder vorzugsweise zur Belehrung dienen, oder die zu wohlthätigen Zwecken veranstaltet werden, bleiben unbesteuert.
§ 6.
Auf Privat-Lustbarkeiten findet das Regulativ keine Anwendung.
§ 7.
Ob eine öffentliche Lustbarkeit nach § 1, oder eine Schaustellung nach § 5, oder eine Privat-Lustbarkeit nach § 6 vorliegt, entscheidet in streitigen Fällen der Gemeinde-Vorstand.
§ 8.
Vorstehendes Regulativ tritt sofort nach Bestätigung derselben durch den Kreis-Ausschuß in Kraft.
Ausgefertigt auf Grund des Beschlusses der stimmberechtigten Gemeinde-Versammlung zu Lindenberg vom 16. Mai 1879.

Lindenberg, den 21. Mai 1879.
Der Gemeinde-Vorstand. W. Lehmann, Koch, Salemann.

ist durch uns von Aufsichtswegen bestätigt worden.
Berlin, den 12. Juli 1879.
Der Kreis-Ausschuß. Scharnweber.


Freitag, den 15. August 1879 (No. 94), Amtlicher Theil

Niederbarnim.
Bekanntmachung.
Berlin, den 8. August 1879.
Für die Zeit der gleichzeitigen Behinderung des Herrn Amtsvorstehers Heyse zu Mehrow und seines Stellvertreters, des Herrn Amtmanns Muhr zu Hellersdorf ist der Herr Bürgermeister Matz zu Alt-Landsberg mit der einstweiligen Wahrnehmung der Geschäfte des Amtsvorstehers des Amtsbezirkes Ahrensfelde beauftragt worden.
Namens des Kreis-Ausschusses: Der Kreis-Landrath, Geheime Regierungs-Rath. Scharnweber.


Sonntag, den 24. August 1879 (No. 98), Anzeigen

Lindenberg.
Sonntag, den 24. d. M.,von Nachmittags 3 Uhr ab im neu gebohnten [!] Saale: Grosse Tanzmusik,
ausgeführt von der Liebisch-schen Capelle aus Bernau, wozu ergebenst einladet A. Bolle, Gastwirth.

1 starker Einspänner-Arbeitswagen ist zu verkaufen bei A. Henning in Lindenberg.

Werneuchen.
Eine gut erhaltene Bockwindmühle
ist wegen andern unternehmens preiswerth zu verkaufen beim Mühlenmeister A. Knappe.


Sonntag, den 24. August 1879 (No. 98), Amtliche Beilage, gekürzt

Verhandelt. [Kreistagssitzung]
Berlin, den 5. Juli 1879.
...
anwesend sind folgende 35 Kreistags-Abeordnete
1. Geheimer Regierungs- und Landrath Scharnweber, Vorsitzender
...
13. Rittergutsbesitzer Heyse auf Mehrow
14. Gutsbesitzer Lorenz zu Hönow
15. Gemeinde-Vorsteher Springer zu Seefeld
16. Bürgermeister Matz zu Alt-Landsberg
17. Rittergutsbesitzer Hosemann auf Börnicke
18. Rittergutsbesitzer Simon auf Malchow
...
es fehlen:
...
der Rittergutsbesitzer Major Graf von Arnim auf Blumberg,
die verreist sind.

Auf Grund des § 1. der Schiedsmannordnung vom 29. März 1879 beschloß der Kreistag, das platte Land des Kreises in folgende [71] Schiedsmann-Bezirke einzutheilen:
...
32. Gemeinde und Gut Blumberg
33. Gemeinde und Gut Mehrow, sowie Ahrensfelde
34. Gemeinde Marzahn, Gut Hellersdorf und Gemeinde Eiche
56. Gemeinde Lindenberg

Zu Schiedsmännern und deren Stellvertretern wurden darauf vom Kreistag für die zusammengesetzten Schiedsmannsbezirke und zwar ohne Widerspruch durch Acclamation gewählt:

32. Noack, August, Gutsbesitzer in Blumberg. / Jaert, Friedr., Schmiedemstr. in Blumberg.
33. Lichtenberger, Bauergutsbesitzer, Ahrensfelde. / Wegener, Gemeinde-Vorsteher, Ahrensfelde.
34. Dubick, Gustav, Bauergutsbesitzer, Marzahn. / Schönnagel, Bauergutsbesitzer, Marzahn.


Sonntag, den 31. August 1879 (No. 101), Amtliche Beilage, gekürzt

Bekanntmachung.
Berlin, den 26. April 1879.
... veröffentliche ich nachstehend eine Uebersicht über die Abgrenzung der Wahlbezirke und die Zahl der von jedem zu wählenden Wahlmänner. ...
Der Kreis-Landrath, Geheime Regierungs-Rath. Scharnweber.

No.   Urwahlbezirk [insgesamt 52]   Seelenzahl   Anzahl der zu wählenden Wahlmänner
in Summa in Kl. III in Kl. II in Kl. I
18. Blumberg, Gemeinde  739
do. Gut  235
Vorwerk Elisenau  59
 10334121
19. Mehrow, Gemeinde  108
do. Gut  234
Marzahn, Gemeinde  605
Eiche, Gemeinde  255
Hellersdorf, Gut  133
 13355212
21. Falkenberg, Gemeinde  208
do. Gut  137
Wartenberg, Gemeinde  234
do. Gut  82
Ahrensfelde, Gemeinde  433
 10944121
23. Lindenberg, Gemeinde  769
Karow, Gemeinde  297
 10664121



Sonntag, den 7. September 1879 (No. 104), Kreis-Nachrichten

Ahrensfelde. Am Montag, den 1. September wurde hier von der Schule unter Leitung des Pastors Herrn Uhlmann und des Lehrers Herrn Domak der Sedantag durch Ausmarsch nach dem Festplatze, Speisung, Austheilung von Geschenken an alle Kinder und Fackelzug unter reger Betheiligung der Gemeinde gefeiert. Am 2. September feierte der hiesige Krieger-Verein die Schlacht von Sedan durch einen Gottesdienst, wobei Herr Pastor Uhlmann eine ergreifende Rede hielt über den Text: "Der Herr hat Großes an uns gethan, deß sind wir fröhlich". Nach Beendigung desselben Festzug durch das festlich geschmückte Dorf, sodann folgte eine Turnübung nach militairischen Stil; hieran schloß sich eine Felddienst-Übung. Gegen 7 Uhr war Einmarsch und Speisung, woran sich um 1/2 9 Uhr großer Zapfenstreich schloß; derselbe wurde noch Seitens des Publikums durch Illumination, Feuerwerk und Fackelzug erhöht. Nach Beendigung desselben wurde der Festplatz mit bengalischen Flammen erleuchtet. Mit einem Ball, welcher die Kameraden lange fröhlich zusammen hielt, endete die schöne Feier.


Mittwoch, den 10. September 1879 (No. 105), Anzeigen

Lindenberg.
Sonntag u. Montag, d. 14. u. 15. September: Große Einweihung meines neuen Saales
wozu einladet C. Gathow, Restaurateur.


Freitag, den 19. September 1879 (No. 109), Kreis-Nachrichten

Weißensee. Durch Explosion einer Petroleumlampe wurde am Sonntag Abend kurz nach Beendigung des Feuerwerkes im Schloßpark zu Weißensee eine sog. Silberbude in Brand gesetzt. Das Feuer griff mit so großer Schnelligkeit um sich, daß die in der Bude stehende, am 5. d. M. von einem Kinde entbundene Verkäuferin, Frau D., nur mit Mühe und brennenden Kleidern aus den Flammen springen konnte. Auch eine neben der brennenden Silberbude befindliche Pfefferkuchenbude ist ein Raub der Flammen geworden. Weiteres Unheil wurde jedoch verhindert. Wenn bedacht wird, daß in dieser Budenreihe sich ein Athelier für Schnellphotographie, in der massenhaft Schießpulver lagert, befindet, auch viele Feuerwerkskörper sich im Schloßpaarke befinden, so ist die schnelle Hülfe nicht genug zu loben.


Mittwoch, den 24. September 1879 (No. 111), Amtliche Beilage, gekürzt

Verzeichniß I.
der zum Wahlverbande der größeren ländlichen Grundbesitzer gehörenden Grundbesitzer, Gewerbetreibenden und Bergwerksbesitzer im Kreise Nieder-Barnim

Abtheilung A. Grundbesitzer. [insgesamt 55]
lfd. No.   Zunamen, Vornamen   Stand oder Gewerbe Wohnort
Jahresbetrag der wirklichen, bezw. fingirten
Grundsteuer Gebäudesteuer in der Gemarkung bezw. dem Grundsteuer-Erhebungsbezirke
3.  Graf von Arnim, Georg,  Kgl. Major und Flügel-Adjutant, Rittergutsbesitzer.  Berlin
2215,47 100,80 Blumberg, Gutsbez.
173,93 - do. Gemdbez.
858,17 30,90 Hellersdorf, Gutsbez.
4.  Graf von Voß, Ferdinand,  Major a.D. u. Kammerherr, Rittergutsbesitzer.  Buch
...
17,00 - Lindenberg, Gemdbez.
18.  Heyse, Martin,  Rittergutsbesitzer.  Mehrow
953,48 50,60 Mehrow, Gutsbez.
37.  Grün, Friedr. Wilhelm,  Gutsbesitzer.  Blumberg 
357,44 30,00 Blumberg, Gemdbez.
51.  Gathow, Ludwig Gottlob,  Gutsbesitzer.  Blumberg 
230,56 16,20 Blumberg, Gemdbez.

Abtheilung B. Gewerbetreibende. ...

Verzeichniß II
der zum Wahlverbande der Landgemeinden gehörenden Besitzer selbständiger Güter und wahlberechtigten Gewerbetreibenden und Bergwerksbesitzer im Kreise Nieder-Barnim

Abtheilung A. [insgesamt 9]
Abtheilung B. [insgesamt 4]

Verzeichniß III der Landgemeinden im Kreise Nieder-Barnim
  • Laufende No.
  • Namen der Gemeinden
  • Civil-Einwohnerzahl nach der Zählung am 1. December 1875
  • Zahl der von jeder Gemeinde zu wählenden Wahlmänner

    [No.]  [Gemeinden] [Einwohner] [Wahlmänner]
    1.  Lichtenberg mit Friedrichsberg 10535 13
    2.  Reinickendorf 4975 7
    3.  Pankow 3956 6
    4.  Friedrichshagen 3480 6
    ...
    25.  Lindenberg 769 2
    28.  Blumberg 739 2
    62.  Ahrensfelde 433 2
    90.  Eiche 255 1
    108.  Mehrow 108 1
    109.  Buch 102 1
    110.  Schöneiche 79 1
    111.  Bollensdorf 31 1


  • Sonntag, den 5. October 1879 (No. 116), Amtliche Beilage

    Bekanntmachung.
    Berlin, den 2. October 1879.
    Gemäß § 26 des Reglements vom 11. Juli 1879 über die Ausführung der Wahlen zum Hause der Abgeordneten bringe ich hiermit das nachstehende Verzeichniß der Wahlmänner der für die Abgeordneten-Wahl zu einem Wahlbezirke vereinigten Kreise Ober- und Nieder-Barnim mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntniß, daß die Wahl der Abgeordneten am Dienstag, den 7. October, Vormittags 10 1/2 Uhr, in der großen Stadtkirche zu Bernau stattfindet. ...
    Der Wahl-Commissarius,
    Königliche Landrath Niederbarnimer Kreises, Geheime Regierungs-Rath.
    Scharnweber.

    Verzeichniß
    der Wahlmänner der für die Abgeordnetenwahl zu einem Wahlkreise vereinigten Kreise Ober- und Nieder-Barnim

    I. Kreis Niederbarnim [insgesamt 393, Ober-Barnim: insgesamt 278]

    Lfd. Nr.   Namen des
    Gemeinde- oder Gutsbezirkes  
    Vor- und ZunamenStand des Wahlmannes   Klasse
    248. Blumberg Altenburger, Alexander  Rentmeister. 3
    249. do. Grün, Friedrich Bauergutsbesitzer. 2
    250. do. Noack, August do. 2
    251. do. Grün, Wilh. Gemeinde-Vorsteher. 1
    252. Mehrow Heyse, Martin Rittergutsbesitzer. 3
    253. do. Schröder, Herm. Lehrer. 1
    254. Hellersdorf Muhr, Theodor Rittergutspächter. 3
    255. Marzahn Dubick, Ludwig Gemeinde-Vorsteher 2
    256. Eiche Kindemann, Jul. do. 1
    ...
    262. Ahrensfelde Uhlmann, Otto Prediger. 2
    268. Lindenberg Kirschbaum, August Bauer. 1
    269. do. Rühl, August Halbbauer. 2
    270. do. Lehmann, Wilh. Gemeinde-Vorsteher. 3


    Freitag, den 10. October 1879 (No. 118), Amtlicher Theil

    Personal-Chronik.
    An Stelle des Bauergutsbesitzers Grün ist, da eine Wahl nicht zustande gekommen, einstweilen der Oeconom Wilhelm Grün zu Blumberg zum Gemeinde-Vorsteher dieser Gemeinde commissarisch bestellt worden.


    Sonntag, den 26. October 1879 (No. 125), Anzeigen

    Lindenberg,
    Sonntag, den 26. d. M., von Nachmittags 3 Uhr ab: Große Tanzmusik, ausgeführt von der Liebisch'schen Capelle zu Bernau, wozu ergebenst einladet A. Bolle, Gastwirth.


    Freitag, den 14. November 1879 (No. 133), Kreis-Nachrichten

    Lindenberg. Am 1. November cr. feierte der hiesige Männer-Gesangverein in dem festlich geschmückten Saale des Herrn Gathow das Stiftungsfest seines einjährigen Bestehens. Zu demselben waren, einschließlich des Gesangvereins aus Blumberg, über 200 Personen eingeladen. Es gelangten Concertstücke, ausgeführt von der Capelle des Herrn Gerstenberg, unter Abwechselung von Gesangsvorträgen, zur Aufführung. Hieran schloß sich ein Ball. Wir können nicht unterlassen, an dieser Stelle Herrn Gerstenberg für die brillante Leistung seiner Capelle unsere wärmste Anerkennung auszusprechen und den Wunsch zu äußern, daß ihm recht oft Gelegenheit geboten werde, sie in dieser Weise zu zeigen. g.


    Mittwoch, den 26. November 1879 (No. 138), Anzeigen

    Donnerstag, den 27. November 1879, Vormittags von 9 Uhr ab
    läßt der Unterzeichnete in seiner Behausung nachfolgende Gegenstände umzugshalber meistbietend versteigern: 1 großer Kastenwagen, Pflüge, Eggen, Möbel, Kochgeräthschaften u.s.w.
    Lindenberg, den 21. November 1879.
    W. Vogt, Mühlenmeister.


    Mittwoch, den 31. December 1879 (No. 152), Anzeigen

    Holz-Auction.
    Am Montag, d. 5. Januar 1880, Vormittags 10 Uhr sollen im Haamann'schen Gasthofe zu Blumberg folgende Brennhölzer und Stangen in kleinen Loosen:
    1) aus den Mahlsdorfer Stangen bei Hellersdorf:
        ca. 500 Meter kiehnen Knüppelholz
        " 500 " do. Reiser;
    2) aus den Bernauer Stangen bei Elisenau:
        ca. 1000 Meter kiehnen Knüppelholz,
        " 1000 " do. Reiser,
        " 420 Stück do. Stangen.
    öffentlich meistbietend gegen gleich baare Bezahlung versteigert werden, wozu Käufer einladet
    Der Rentmeister. Altenburg.

    Wesow.
    Dem Männer-Gesangverein zu Lindenberg sagen wir für den freundlichen Besuch und den dadurch herbeigeführten genußreichen Abend hiermit unsern besten Dank.
    Mehrere Wesower.


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