Mehrow und Umgebung im Niederbarnimer Kreisblatt (Ausgabe Oranienburg) von 1941 (88. Jahrgang),
gefunden im Zeitungsarchiv der Staatsbibliothek (Westhafen)



Niederbarnimer Kreisblatt, 7. Januar 1941, gekürzt

Ueberfälle auf Frauen in S-Bahnzügen
Fahndung nach dem Täter - Wer kann Angaben machen?
Seit einiger Zeit treibt auf der Stadtbahnstrecke zwischen Betriebsbahnhof Rummelsburg und Erkner ein Mann sein Unwesen, der verschiedentlich versucht hat, Frauen, die die S-Bahnzüge auf dieser Strecke benutzen, zu überfallen und aus dem Zuge zu stoßen. Wiederholt hat er Frauen unter Anwendung grober Gewalt mißhandelt. In der Hauptsache waren Frauen gefährdet, die als Einzelpersonen in der zweiten Wagenklasse saßen. Der Täter hat den Opfern bis jetzt nichts entwendet. ...

Niederbarnimer Kreisblatt, 7. Januar 1941, gekürzt

Danksagung
Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme beim Heimgange unseres lieben Entschlafenen des Bauern Rudolf Gahtow sagen wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten herzlichsten Dank. ...
Im Namen der Hinterbliebenen
Minna Gahrow
Lindenberg, den 8. Januar 1941.

Niederbarnimer Kreisblatt, 8. Januar 1941, gekürzt

Das modernste Bauerntum der Welt
Bauernsiedlung im deutschen Osten / Verbindung von Blut und Boden im Kolonisationslande / Gesunde Bodenordnung
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Niederbarnimer Kreisblatt, 9. Januar 1941, Amtliche Bekanntmachungen

Betrifft: Maul- und Klauen-Seuche in Ahrensfelde
Die Maul- und Klauen-Seuche des Neubauern Otto Braak in Mehrow, Gruppensiedlung, ist erloschen. Der Sperrbezirk wird hiermit aufgehoben.
Ahrensfelde, den 7. Januar 1941
Der Amtsvorsteher als Ortspolizeibehörde


Niederbarnimer Kreisblatt, 10. Januar 1941, gekürzt

60 jahre Fernsprechverkehr
Wie die neue Erfindung in Berlin aus der Taufe gehoben wurde

30 Jahre Kaiser-Willhelm-Gesellschaft
Bahnbrechende Leistungen auf allen wissenschaftlichen Gebieten
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Niederbarnimer Kreisblatt, 11. Januar 1941, gekürzt

Aktuell durch Schreibfunk
Wie das "Niederbarnimer Kreisblatt" die neuesten Meldungen erhält.
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Niederbarnimer Kreisblatt, 23. Januar 1941, gekürzt

Kontingentüberschreitungen werden hart bestraft
Fünf Jahre Zuchthaus wegen ungenehmigter Schlachtungen
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Niederbarnimer Kreisblatt, 1. Februar 1941, gekürzt

Für jede Ortsgruppe ein Gemeinschaftshaus
Das Gemeinschaftshaus der NSDAP. / Politischer, volkskultureller und sportlicher Mittelpunkt
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Niederbarnimer Kreisblatt, 22. Februar 1941, gekürzt

Obstbaumbestand im Kreise Niederbarnim
Baut mehr Obstbäume an! Lehren aus dem Frostjahr
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Niederbarnimer Kreisblatt, 26. Februar 1941, gekürzt

Niederbarnims erste filmische Heimatchronik
Vorführung zu Gunsten des WHW. [Gemeinde Glienicke]
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Niederbarnimer Kreisblatt, 21. März 1941, gekürzt

Rund 1 1/2 Millionen Eier aus dem Kreise Niederbarnim
Von jedem Huhn werden 69 Eier verlangt
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Seidengewinnung im Barnimer Land
Ein Rückblick über einst und jetzt
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Niederbarnimer Kreisblatt, 7. April 1941, gekürzt

Jahreshauptappell des Kreiskriegerverbandes Niederbarnim
Erneutes Treuebekenntnis zum Führer Großdeutschlands
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Niederbarnimer Kreisblatt, 15. April 1941, gekürzt

Ein Niederbarnimer Ritterkreuzträger
Oberleutnant Hans Buchholz aus Altlandsberg
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Niederbarnimer Kreisblatt, 21. April 1941, gekürzt

Der erste Ritterkreuzträger des Kreises
Ehrung in einer eindrucksvollen Feierstunde in Altlandsberg
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Niederbarnimer Kreisblatt, 23. April 1941, gekürzt

Wohnungsbau im Gau Mark Brandenburg
Im Zeichen der fortschreitenden Industrialisierung [betrifft Werkwohnungen etc.]
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Niederbarnimer Kreisblatt, 25. April 1941, Amtliche Bekanntmachungen

Betr.: Maul- und Klauenseuche in Mehrow
Unter dem Rindviehbestande des Neubauern Hans Husfeld in Mehrow - Siedlung ist die Maul- und Klauen-Seuche amtstierärztlich festgestellt.
Die Gruppensiedlung Mehrow ist zum Sperrbezirk erklärt.
Ahrensfelde, den 23. April 1941
Der Amtsvorsteher als Ortspolizeibehörde


Niederbarnimer Kreisblatt, 30. April 1941, gekürzt

Raumenge muß überwunden werden
Gespräche mit märkischen Bauern
...
Das märkische Dorf wird nach dem Kriege eine Wandlung erfahren, die nur zu seinem Nutzen sein wird. Es wird vielgestaltiger und reicher an Leben und kulturellen Werten sein, es wird aber auch durch bauliche Gestaltung, Maschineneinsatz und Einsatz der neuen Technik ein neues Gesicht bekommen.


Niederbarnimer Kreisblatt, 5. Mai 1941, gekürzt

Neue Strompreise [MEW]
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Niederbarnimer Kreisblatt, 7. Mai 1941, gekürzt

Erlebte Natur
Der Schulgartenunterricht im Dienste der neuen Erziehung
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Niederbarnimer Kreisblatt, 12. Mai 1941, gekürzt

An die Niederbarnimer Hausfrauen
Nur ein Bogen Zeitungspapier? [betrifft Altpapier-Sammlung]
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Niederbarnimer Kreisblatt, 14. Mai 1941, gekürzt

Der Niederbarnimer "Krebskönig"
Erinnerungen zur Krebszeit
In der Mark und in der Reichshauptstadt gibt es große, international angesehene Krebshandlungen, in denen aber bis jetzt noch rechte Winterruhe herrschte. Doch wenn es die Sonne mit den Menschen wie mit den Krebsen besser meint, dann stellt sich dort plötzlich Hochbetrieb ein. In Spankörben, mit Moos gut verpackt, kommen dann die Flußkrebse aus dem Odertal, aus Ostpreußen und dem Generalgouvernement gleich in erheblichen Mengen in die Spezialhandlungen.
Im Jahre 1937 wurden an Flußkrebsen im deutschen Großhandel etwa 250.000 Schock umgesetzt. Diese Zahl von 15 Millionen Stück will aber noch nicht viel bedeuten. Vor hundert Jahren hat es in der Oder noch soviel Krebse gegeben, daß sie bisweilen keine Abnehmer fanden und sogar als Schweinefutter verwandt wurden. Noch in den siebziger Jahren erscholl in den Berliner Straßen der Händlerruf "Karrebsä, billije Karrebsä!" Bis im Jahre 1881, also gerade vor sechzig Jahren in einer einzigen Nacht fast in ganz Deutschland mit einem Schlage die Krebse wegstarben.
Aehnlich wußte das "Niederbarnimer Kreisblatt" aus dem Jahre 1891, also vor 50 Jahren, zu berichten, in dem das Niederbarnimer Land abermals von einem großen Krebssterben heimgesucht worden war.
Die geheimnisvolle Krebspest von 1861 [richtig: 1881], die noch heute nicht ergründet worden ist, hatte allein dem Krebshändler Dohmgörgen in Neuenhagen (Kreis Niederbarnim), der damals als Berliner "Krebskönig" galt, einen Velust von 100.000 Goldmark gebracht. In zahlreichen Gräben hatte sich Dohmgörgen, der erst vor drei Jahren als 91jähriger hochgeachteter Kriegsveteran des 2. Garde-Regiments von 1870-71 in einem Spandauer Stift gestorben ist, in Neuenhagen für seine Krebse natürliche Behälter geschaffen, denn er belieferte vor allem den europäischen Westen, insbesondere Paris, mit seinen Krebsen, die er aus selbst gepachteten großen Seen Ostpreußens und Litauens heranbrachte. In jener unheimlichen Pestnacht waren ihm über 500.000 Krebse eingegangen. Von diesem Schicksalsschlag erzählte Dohmgörgen noch in seinen letzten Lebenstagen mit verständlichem Grauen.
Erst um die Jahrhundertwende nahm die Zahl der deutschen Flußkrebse, auch Edelkrebse genannt, allmählich wieder zu, nachdem in vielen Flüssen und Teichen Krebsbrut ausgesetzt worden war. Nun ist die Krebszeit wieder da. In Oranienburg wurden bereits vor Tagen Krebse zum Kauf angeboten.


Niederbarnimer Kreisblatt, 23. Mai 1941, Amtliche Bekanntmachungen

Betrifft: Maul- und Klauen-Seuche in Mehrow
Die Maul- und Klauen-Seuche unter dem Rindviehbestande des Neubauern Hans Husfeld in Mehrow - Gruppensiedlung - ist erloschen. Die Sperrmaßnahmen sind aufgehoben.
Ahrensfelde, den 19. Mai 1941
Der Amtsvorsteher als Ortspolizeibehörde


Niederbarnimer Kreisblatt, 27. Mai 1941, gekürzt

Weiterer Ausbau des Niederbarnimer Lufschutzes
Einweihung der Luftschutzhauptschule in Birkenwerder
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Niederbarnimer Kreisblatt, 28. Mai 1941, gekürzt

Niederbarnimer Jugend im Landeinsatz
Mithilfe an der Sicherstellung des täglichen Brotes

Schon in den Jahren vor dem Kriege hat die Niederbarnimer Jugend in zahlreichern freiwilligen Einsätzen wertvolle Mithilfe bei der Bewältigung der landwirtschaftlichen Arbeiten geleistet. ...
Nun ist ein neuer Appell an die deutsche Jugend ergangen! Wie bereits im Vorjahr, so ist auch für den Sommer 1941 zur Sicherung der Ernährung eine Anordnung über den Einsatz der Jugend für landwirtschaftliche Bestell-, Pflege und Erntearbeiten erlassen worden.


Niederbarnimer Kreisblatt, 27. Juni 1941, gekürzt

Vier Niederbarnimer Gemeinden besitzen Stadtrechte
Ueber die bevölkerungs- und kulturpolitische Entwicklung der Gemeinden und Städte ...
Hiernach [Amtliches Gemeindeverzeichnis 1939] wurden innerhalb unseres Landkreises von den 88 Gemeinden nur vier das "Stadtrecht" verliehen. Es sind dies mit ihrer Einwohnerzahl: Oranienburg 29306, Bernau 15329, Altlandsberg 5140, Liebenwalde 2970. - 71 Städte im Reg.-Bezirk Potsdam gibt es heute, bei einer Gesamtzahl von 1514 Gemeinden überhaupt.


Niederbarnimer Kreisblatt, 30. Juni 1941, gekürzt

Schutz den Bodenaltertümern
Gesetzliche Bestimmungen zur Erhaltung wertvollen Kulturgutes
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Niederbarnimer Kreisblatt, 10. Juli 1941, gekürzt

Niederbarnimer Bevölkerungsziffern
Zepernick und Neuenhagen die größten Siedlergemeinden

Zepernick: 1939: 8927 Einwohner (zur Zeit des deutsch-französischen Krieges 398 E., 1905: 908 E.)
Neuenhagen: 1939: 11472 Einwohner (1871: 680 E.)


Niederbarnimer Kreisblatt, 11. Juli 1941, gekürzt

Schlußstrich unter die lange Frauenhose
Morgens vielleicht praktisch - aber auf der Straße -

Zu der gemeldeten Anordnung, des Reichsbeauftragten für Kleidung und verwandte Gebiete, daß Männeroberstoffe auf die Kleiderkarte für Frauen nicht abgegeben und lange Hosen für Frauen nicht hergestellt werden dürfen, weil sie nicht als versorgungswichtig anerkannt sind, wird in der "Textil-Zeitung" ein Kommentar gegeben. ...
Was in den Morgenstunden bei der häuslichen Arbeit zweckmäßig und bequem erscheint, hat damit noch längst nicht seine modische Berechtigung nachgewiesen. ...


Niederbarnimer Kreisblatt, 16. Juli 1941, gekürzt

Zivilbevölkerung und Kriegsgefangene

Wachsamkeit und Mißtrauen sind die wichtigsten Gebote der Gefangenenbehandlung. ...
Der Einsatz der Kriegsgefangenen in der Wirtschaft ist ein notwendiges Uebel. Schaden kann aber vermieden werden, wenn die Bevölkerung mit der Wachtruppe verständnisvoll zusammenwirkt. ...
Wer Kriegsgefangenen Briefpapier oder Briefmarken verschafft, umgeht die Ueberwachung der Kriegsgefangenenpost. Wer Kriegsgefangenen deutsches Geld als Trinkgeld oder als Lohn aushändigt, verhilft ihnen zu Fluchtmitteln. Wer Kriegsgefangenen vorsätzlich zur Flucht verhilft, begeht Landesverrat und wird dementsprechend bestraft. Jeder Verkehr und alle Gespräche, die über den Arbeitseinsatz hinausgehen, sind verboten. Will man ihnen für besonderen Fleiß eine Belohnung zukommen lassen, so tue man es über den Kommandoführer oder über den Wachmann.
... Kriegsgefangenen gegenüber ist daher jener zurückhaltende Stolz an den Tag zu legen, der dem gesunden Volksempfinden entspricht. ...


Niederbarnimer Kreisblatt, 18. Juli 1941, gekürzt

Der S-Bahn-Frauenmörder verhaftet
Er hatte acht Frauenmorde und zahlreiche Sittlichkeitsverbrechen verübt
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Niederbarnimer Kreisblatt, 21. Juli 1941, gekürzt

Zuchthaus für Schwarzschlächter
Der Schieber im Kleiderschrank
...

Niederbarnimer Kreisblatt, 23. Juli 1941, gekürzt

Maßnahmen gegen "Vergnügungsradfahrer"
In Rüdersdorf wurden Fahrräder Jugendlicher sichergestellt

Der Reichserziehungsminister und der Reichsjugendführer und dessen Stabsleiter haben aus Gründen der Einsparung der Gummibereifung Anordnungen erlassen, nach welchen unnütze und private Radfahrten durch Schulkinder und Angehörige der HJ. (BDM., Hitler-Jugend, Jungmädel und Jungvolk) zu unterlassen sind. ... Die Jugend, die Träger der Zukunft ist, muß die notwendige Einsicht bei der Benutzung von Fahrrädern aufbringen, ...


Niederbarnimer Kreisblatt, 6. August 1941, gekürzt

125 Spinnstoffsammelstellen im Kreise
Mitteilung des Leiters der Reichs-Spinnstoffsammlung für den Kreis Niederbarnim
...

Niederbarnimer Kreisblatt, 9. August 1941, gekürzt

"Täglich nur einige Fädchen"
Niederbarnimer, helft die Textil-Reserve vergrößern
...

Niederbarnimer Kreisblatt, 11. August 1941, gekürzt

Aus Lumpen werden Tuche
Besuch in Forst, der klassischen Stadt der Reißwolleverarbeitung
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Niederbarnimer Kreisblatt, 12. August 1941, gekürzt

Der Reißwolf hat großen Hunger
Gespräch mit dem Gaubeauftragten für Altmaterialerfassung
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Niederbarnimer Kreisblatt, 13. August 1941, gekürzt

Alles für den Sieg
Gedanken zur Reichsspinnstoffsammlung
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Niederbarnimer Kreisblatt, 15. August 1941, gekürzt

Wie bauen wir Raps und Rübchen an ?
Ratschläge für den Niederbarnimer Bauern und Landwirt
...

Niederbarnimer Wälder liefern gute Pilze
Nochmals einiges über das Pilzesuchen
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Niederbarnimer Kreisblatt, 22. August 1941, gekürzt

Rundfunkhörer im Kreise Niederbarnim
"Wenn die Siegesfanfare ertönt --"
... 75 v.H. der Haushaltungen im Kreise Niederbarnim waren am 1. April 1940 [!] mit einem Rundfunkapparat versehen. Die Zahl der eingetragenen Rundfunkteilnehmer innerhalb unseres Kreisgebietes betrug 57245. ...


Niederbarnimer Kreisblatt, 30. August 1941, gekürzt

Wegweiser zum unterirdischen Bernau
Was haben die farbigen Schilder an den Häusern zu bedeuten ? [betrifft Hydranten etc.]
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Niederbarnimer Kreisblatt, 12. September 1941, gekürzt

Die neue deutsche Normalschrift
Eine Umwälzung für den Schulunterricht

Durch eine Verfügung des Reichsbildungsministers wurde mit Beginn des neuen Schuljahres eine wichtige Neuerung im Schulunterricht, die deutsche Normalschrift, eingeführt. Acht verschiedene Alphabete mußte bisher der Schüler in Deutschland erlernen, die großen und kleinen Buchstaben der "deutschen" Druckschrift, die großen und kleinen Buchstaben der "deutschen" Schreibschrift, die großen und kleinen Buchstaben der "lateinischen" Druckschrift und schließlich die "lateinisch" Schreibschrift. Künftig scheiden die sogenannten deutschen Alphabete aus. ...


Niederbarnimer Kreisblatt, 18. September 1941, gekürzt

Die Russen im Kreise Niederbarnim
Eine Erinnerung aus dem Jahre 1760 [betrifft Schönfließer Chronik]
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Niederbarnimer Kreisblatt, 20. September 1941, gekürzt

Die Volksschulen im Kreise Niederbarnim
In 95 Volksschulen werden über 19000 Kinder unterrichtet
...
95 Volksschulen mit 498 Klassen im Kreis Niederbarnim wurden bei der letzten Bestandsaufnahme gezählt und 9641 Jungen und 9512 Mädchen wurde das Wissen von den hauptamtlich tätigen 308 Lehrern und 114 Lehrerinnen hier beigebracht. ...
So wurden Ostern 1939 in die unterste Klasse der Volksschule (Grundschule) unseres Kreisgebietes 1202 Jungen und 1215 Mädchen neu aufgenommen, während zur gleichen Zeit nach Beendigung der Volksschulpflicht 1128 Jungen und 1151 Mädchen entlassen wurden. ...


Niederbarnimer Kreisblatt, 30. September 1941, gekürzt

Entwichene Kriegsgefangene festnehmen
Jedermann ist dazu verpflichtet und befugt
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Niederbarnimer Kreisblatt, 14. Oktober 1941, gekürzt

Bei einer Flakbatterie vor den Toren Berlins
Sechs weiße Ringe zieren die Geschützrohre
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Niederbarnimer Kreisblatt, 18. Oktober 1941, gekürzt

Zukünftig ohne Leerlauf
Planmäßige Lenkung des Aerzteeinsatzes in der Mark
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Niederbarnimer Kreisblatt, 24. Oktober 1941, gekürzt

Landdienstführerin - ein neuer Frauenberuf
Kostenlose Ausbildung bis zum Einsatz
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Niederbarnimer Kreisblatt, 28. Oktober 1941, gekürzt

70 Jahre Landwirtschaftsschule Luisenhof
Vom Privatunternehmen zur anerkannten Lehranstalt von Ruf
... Oranienburgs Landwirtschaftsschule Luisenhof und die Wirtschaftsberatungsstelle blicken auf ein 70jähriges Bestehen zurück. ...


Niederbarnimer Kreisblatt, 13. November 1941, gekürzt

Blick in die Niederbarnimer DRK.-Arbeit
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Niederbarnimer Kreisblatt, 22. November 1941, Amtliche Bekanntmachungen

Betrifft: Maul- und Klauen-Seuche in Eiche
Unter dem Rindviehbestand des Landwirtes Emil Troyke in Eiche ist amtstierärztlich die Maul- und Klauen-Seuche festgestellt. Das Dorf Eiche ist zum Sperrbezirk erklärt worden.
Unter den Schweinebestand des Schweinemästers Hans Grahl in Eiche ist die Schweinepest amtstierärztlich festgestellt. Die Gehöftsperre ist verhängt.
Ahrensfelde, den 10. November 1941
Der Amtsvorsteher als Ortspolizeibehörde


Niederbarnimer Kreisblatt, 26. November 1941, gekürzt

Herbstappell des Kreiskriegerverbandes
Ein erfolgreiches Schießjahr wurde abgeschlossen.
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Niederbarnimer Kreisblatt, 29. November 1941, gekürzt

Neuer Haushalts-Gastarif für Niederbarnim
Neustaffelung in drei Zonen aus sozialen Gründen
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Niederbarnimer Kreisblatt, 12. Dezember 1941, gekürzt

"Schwarz, Wallach mit Stern und Schnippe, 1,63, Lz. K."
Etwas von denn alljährlichen Pferdevormusterungen
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Niederbarnimer Kreisblatt, 20. Dezember 1941, gekürzt

Warum ist die Zeitung dünn und knapp ?
Es wird keinen Zeitungsleser geben, der sich nicht schon Gedanken darum gemacht hätte, warum seine Zeitung gegenüber früher verhältnismäßig dünn und knapp geworden ist.
... Holzeinfuhrland ..., Kohlen, Transportproblem


Niederbarnimer Kreisblatt, 26. Dezember 1941, Amtliche Bekanntmachungen

Gehöftsperre in Ahrensfelde
Unter den Rindviehbeständen des Landwirts Willi Würzt [?] in Ahrensfelde und des Neubauern Dr. Ulrich Senf in Mehrow ist die Maul- und Klauen-Seuche amtstierärztlich festgestellt worden. Aus dem Ortsteil Ahrensfelde, Lindenstraße bis Putlitzhöhe, ist ein Sperrbezirk gebildet worden. Der bereits für den Ort Mehrow gebildete Sperrbezirk bleibt weiterhin bestehen.
Ahrensfelde, den 22. Dezember 1941
Der Amtsvorsteher als Ortspolizeibehörde


Niederbarnimer Kreisblatt, 29. Dezember 1941, gekürzt

Das DRK. Niederbarnim berichtet
Aus der Arbeit der Kreisstelle im Jahr 1941
...

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