Im Nachbarort Altlandsberg fand am zweiten Adventswochenende Weihnachtsmarkt rings um die Stadtkirche statt. Der war wie immer sehr schön (und voll), mit weihnachtlichem Liedersingen, vielen Ständen mit reizvollen Kunstgewerbe-Artikeln und einem guten und reichhaltigen kulinarischen Angebot. Wir haben dort gute Bekannte getroffen, unter anderem den Altlandsberger Nachtwächter (den wir am Tag darauf bei uns begrüßen durften) mit der 1. Altlandsberger Bierkönigin - zwei der vielen Gründe, mal in der schönen kleinen Ackerbürgerstadt vorbeizuschauen.

Am Sonnabend des zweiten Adventswochenendes gab es in Eiche den wie immer sehr lohnenswerten kleinen Adventsmarkt, natürlich mit dem obligatorischen Märchenstück.
Davon gibt es viele schöne Bilder - aber die müssen leider noch ein bisschen warten.

Der Mehrower Plätzchenmarkt am zweiten Advent gehört längst zu den traditionellen Ver­anstaltungen in unserem Dorf. Im Dezember 2017 gab es die inzwischen 11. Auflage dieses beschaulichen Marktes, bei dem Basteln und Plätzchenbacken im Vordergrund stehen.
Hier ist unser Bericht vom 11. Mehrower Plätzchenmarkt.

Eine weitere traditionelle Veranstaltung ist der Mehrower Silvesterlauf, der 2017 bereits zum 15. Male stattfand. Hier sind ein paar Bilder und Ergebnisse des Laufs.

Gottesdienste in der Dorfkirche Mehrow:
Sonntag, 21.01., 11.00 UhrGottesdienst
Sonntag, 04.02., 11.00 UhrGottesdienst
Weitere Informationen unter www.kirche-ahrensfelde.de
oder im ev. Pfarramt in 16356 Ahrensfelde, Dorfstr. 57.
Tel.: 030 / 9339335, e-Mail: buero@kirche-ahrensfelde.de

Einmal monatlich treffen sich die Kinder aus Mehrow und den Nachbarorten in unserer Feuerwehr, um Geschichten zu hören, zu spielen und zu basteln. Und manchmal wird auch gekocht und anschließend das Fabrizierte gemeinsam gegessen, zum Beispiel Anfang November leckere Nudeln.
Und beim Mehrower Plätzchenmarkt am zweiten Advent wurde ganz besonders viel gebastelt und gebacken.
Die nächsten Treffen sind:
  • am 13.1. ab 10 Uhr „Der Eisbär und seine Freunde“
  • am 14.2. ab 10 Uhr „Die Minimonster sind los“
  • am 29.3. ab 17 Uhr Osterbastelei am Gündonnerstag
Alle Kinder sind dazu herzlich in die Feuerwehr eingeladen!

Unser Ortsvorsteher, Bernhard Wollermann, hält montags von 17.30 bis 18.30 Uhr seine Sprechstunde in der „Amtsstube“ im Feuerwehrgebäude ab.
Unsere von Herrn Franz stets gut mit aktueller Literatur ver­sorgte Bibliothek hat unverändert dienstags von 17 bis 19 Uhr geöffnet.

Fahrplan des 390er Busses lt. BBG siehe Aktuelles 01/16
Abfallentsorgung (Alle Angaben ohne Gewähr!)
  • Hausmüll: Di. 23.1., 13.2.2018
  • Gelbe Säcke: Di. 2.1., Mo. 15.1., 29.1., 12.2.2018
  • Altpapier: Sa. 6.1., Fr. 2.2.2018
  • Biomüll: Fr. 12.1., 26.1., 9.2.2018

Im Januar-Amtsblatt von 2008 erschien erstmals eine „Zeitungsschau“ mit kurz gefassten Artikeln alter Tageszeitungen. Fortan gab es jeden Monat eine solche Zeitungsschau mit Beiträgen aus Zeitungen, die im gleichen Monat in Jahren mit der gleichen Endziffer erschienen sind, also „vor x Jahrzehnten“. Beschränkt haben wir uns dabei auf das
„Kreis-Blatt des Nieder-Barnimschen Kreises“ (1854-67) und das „Niederbarnimer Kreisblatt“ (1868-1943), die als einzige Vorkriegszeitungen fast lückenlos in Archiven verfügbar sind.
Jetzt sind 10 Jahre vorbei und wir sind mit den Beiträgen „die Runde rum“. Da gelegentlich von Amtsblatt-Lesern zu hören war, dass sie gern darin stöbern, soll die Reihe fortgesetzt werden. Um jene, die bisherige Zeitungsschauen gelesen, gesammelt oder auswendig gelernt haben, nicht mit Wiederholungen zu langweilen, habe ich die alten Kreisblätter nochmal gesichtet und weitere Beiträge herausgezogen. Das sind solche, die beim ersten Durchlauf übersehen oder als nicht so bedeutsam angesehen wurden. Tatsächlich ist das Gefundene selten weltbewegend, aber manches gibt doch einen guten Blick auf das, was vor hundert oder mehr Jahren in unserer Region ablief.
Wenn es denn die Umstände erlauben, wird es auch in den nächsten 10 Jahren im Amtsblatt (und hier) eine Zeitungsschau geben. Die Artikel sind wie gesagt eine Ergänzung dessen, was in den letzten 10 Jahren veröffentlicht wurde. Wem die Beiträge zu kurz gehalten sind oder wer mehr Zeitungsberichte aus jener Zeit lesen will, der sollte hier auf www.mehrow.de unter „Presse“ blättern , wo sich auch Auszüge aus anderen Tageszeitungen finden.
Ich bedanke mich bei den Zeitungsschau-Lesern für Ihr Interesse und verbleibe mit den besten Wünschen für die nächsten zehn Jahre
Benedikt Eckelt, Ortschronist in Mehrow

Es stand im Januar vor x Jahrzehnten in der Zeitung (Niederbarnimer Kreisblatt) ...
[Ergänzung zu den bereits im Januar 2008 gelisteten Artikeln]
4. Januar 1868
Dem Niederbarnimer Landrat Scharnweber wird der Titel „Geheimer Regierungsrath“ verliehen.
4. Januar 1868
Die Chausseegeld-Hebestellen Marzahn, Seeberg und Radebrück der Berlin-Prötzeler Chaussee werden neu verpachtet.
29. Januar 1868
Nach den bestehenden Bestimmungen müssen die Tafeln an den Ortseingängen auch die Nummern des Landwehr-Regiments und -Bataillons enthalten.
25. Januar 1878
In Ahrensfelde ist erneut ein tollwütiger Hund angetroffen und getötet worden.
27. Januar 1878
1877 sind etwa 300 Bernauer ausgewandert, überwiegend nach Südafrika und Australien.
15. Januar 1888
Am 18. Januar findet in Blumberg im „Gasthof zum weißen Schwan“ von Wilhelm Müller Maskenball statt.
5. Januar 1898
Lindenberg ist wiederum Schauplatz eines Brandes geworden. Die dem Bauerngutsbesitzer Hagert gehörige Roggenmiete brannte vollständig nieder - ein Verdächtiger wurde festgenommen. Bei der zur Hilfe ausgerückten Spritze der Gemeinde Carow brach eine Achse. Die Spritze fiel um und zerdrückte dem im blühenden Mannesalter stehenden Kossäthen Ernst Torge den Brustkasten. Der Tod des Unglücklichen trat auf der Stelle ein.
28. Januar 1898
Der Lindenberger Krieger- und Landwehrverein beging die Feier des Geburtstages Sr. Majestät des Kaisers. Nachmittags fand der Ummarsch mit Musik durch das Dorf statt, abends vereinigten sich dann die Einwohner zum Tanze im Bolle'schen Locale. Leider sollte die ungetrübte Harmonie jäh unterbrochen werden. Der 31jährige Handelsmann Gustav Lehmann stürzte in Folge eines Schlaganfalls eine zum Saale führende Treppe herab und der herbeigerufene Arzt konnte nur noch den Tod desselben feststellen. Er hinterläßt eine Wittwe und drei kleine Kinder.
5. Januar 1908
Ein schwerer Unfall ereignete sich in Ahrensfelde auf der Dorfstraße. Ein ca. 20jähriger galizischer Arbeiter des Rittergutes Mehrow fiel vom Dungwagen. Der über 100 Ztr. schwere Wagen ging über den rechten Arm und zermalmte denselben buchstäblich. Der Verunglückte wurde in das Krankenhaus nach Weißensee gebracht und mußte hier der Arm amputiert werden.
12. Januar 1908
Die der Berliner Stadtsynode gehörige, in der Gemarkung Ahrensfelde außerhalb der Friedhofseinzäunung gelegene Landfläche von 435 Morgen Größe soll vom 1. April 1908 ab im ganzen oder in einzelnen kleinen Parzellen auf 5 Jahre verpachtet werden.
19. Januar 1908
Bei der Kaiserlichen Postagentur in Ahrensfelde liegt ein Plan aus über die Herstellung einer oberirdischen Fernsprechlinie auf dem Feldwege von Ahrensfelde nach Lindenberg.
5. Januar 1918
Der Eisenbahndirektion Berlin ist von Bewohnern der Vororte die dringende Bitte unterbreitet worden, als Ersatz für die fehlende Heizung der Wagenabteile den Fußboden mit warmen Decken zu belegen.
19. Januar 1918
Die Beschlagnahme von Mauersteinen, Dachziegeln und Drainageröhren tritt am 25. Januar 1918 in Kraft.
31. Januar 1918
In Lindenberg tauchte ein Feldwebel auf, der angab, in Kürze müßten sämtliche Gefangene von hier zurück ins Lager, um von dort in die Heimat übergeführt zu werden. Damit sie kein deutsches Geld mitbrächten, käme ein Bote und würde Lagergeld bringen. Er selbst würde aber schon Geld mitnehmen. Eiligst holten die Wachtposten das von den Gefangenen gesparte Geld und händigten dem Feldwebel 945 M. aus. ... [Den Rest kann man sich denken.]
4. Januar 1928
Der Postbeamte, der gestern das kleine dreirädrige Postauto steuerte, versuchte, zwischen Malchow und Lindenberg ein vor ihm herfahrendes Lastauto rechts zu überholen. Er fuhr das Auto an, das gegen einen Baum prallte und in den Chausseegraben stürzte. Das Postauto wurde bei dem Sturz mitgerissen. Der Fahrer geriet unter den Wagen und wurde sofort getötet. Die beiden Autos gerieten in Brand. Da Wasser nicht herbeigeschafft werden konnte, wurden sie von den Flammen völlig zerstört.
29. Januar 1928
Ein Sittlichkeitsattentat wurde gestern abend auf die Expedientin S. verübt, die sich auf dem Wege von Blumberg nach Ahrensfelde befand. An einer einsam gelegenen Stelle wurde sie von einem jungen Burschen überfallen. Es entstand ein Kampf zwischen den Beiden, bis der freche Bursche die Flucht ergreifen mußte, da Passanten auf die Hilferufe des Mädchens hin herbeieilten.



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