Man findet zu Mehrow Blog-Einträge, die daran zweifeln lassen, dass unser Ort etwas zur Hebung des Bildungsniveaus beitragen kann. Aber er kann! Mehrow, oder zumindest die Reithalle im Ortsteil Trappenfelde, hat es bis in die Schulbücher geschafft.
Das Mathe-Buch „klar Matura“ aus dem österreichischen Verlag „Jugend und Volk GmbH“ enthielt bereits in der Ausgabe von 2017 (ISBN 978-3-7100-3657-6) ein Bild unserer Reithalle und Aufgaben zu deren Dachkonstruktion.
Auch die diesjährige Neuauflage „klar_Matura Mathematik J020“ wird im Kapitel „Dachkonstruktion“ neben Bild und Grafik der Reithalle umfangreiche Aufgaben enthalten, die sich auf die Form des Hallendaches beziehen, zum Beispiel:
Wer sich damit unterfordert fühlt, kann gern auch die restlichen Aufgaben zur Dach­konstruktion der Reithalle bekommen, an denen man sich gut „die Zähne ausbeißen“ kann.

Im Zuge der Vereinigung von KPD und SPD wurden auch die Zeitungen „Volkswille“ (KPD) und „Märker“ (SPD) zusammengelegt. Ab April 1946 bis zum August 1952 erschien in Brandenburg die „Märkische Volksstimme“ als „Organ der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands“, danach wurde sie im neu geschaffenen Bezirk Frankfurt/Oder durch die Tageszeitung „Neuer Tag“ abgelöst.
Wir haben zwischenzeitlich die Jahrgänge 1946 bis 1852 der Märkischen Volksstimme gesichtet und dabei unter anderem Folgendes entdeckt:
An Einschlagpapier mangelt es ...
In den Hönower Verkaufsstellen des Konsums ... geschehen ... oftmals Dinge, denen die Bevölkerung verständnislos gegenübersteht.
So wird dort seit langen Monaten Butter im gewöhnlichsten grauen Packpapier, aus dem die Tüten minderster Qualität hergestellt sind, verkauft. Nicht etwa in der Tüte! Nee so einfach ist die Sache nicht. Die Verkäuferinnen müssen sich nur immer mal schnell das ihnen fehlende Einschlagpapier nicht nur für Butter ... aus Tüten zurechtschneiden. Das ist kurzweilig und äußerst rationell, besonders wenn der Laden voll Kundschaft steht. Es wirkt dann auch werbend, das heißt, wenn überhaupt Tüten zur Verfügung stehen. Immer ist das nicht der Fall. Nun, viele Kunden haben mehr Verständnis für die Nöte der Verkäuferinnen wie der Vorstand in Rüdersdorf. Sie bringen Einwickelpapier und gebrauchte leere Tüten mit. ...
In der Verkaufsstelle im Dorf Hönow fehlen jetzt Papier und Tüten. Wer keine Tüten oder kein Einschlagpapier mitbringt, kann keine Ware erhalten.
Ohne Papier - kein Hering
Es gibt grüne Heringe. Mancher Kunde würde gern welche mitnehmen, doch das scheitert am fehlenden Papier. Ich bringe jedenfalls in Zukunft Papier mit, darauf steht mit fetten Buchstaben 'Konsumgenossen­schaft' und eine fortschrittliche Parole gedruckt. Dieses Papier ist fettdicht und sauber. Jawohl - sowas gibt es! Aber wie schon berichtet, drei Minuten weiter in Mahlsdorf! Vielleicht erkundigt sich der Vorstand in Rüdersdorf dort, woher man solche Dinge beziehen kann.“ E. Gudszus
Märkische Volksstimme, vom 26. Januar 1952 bzw. 17. Februar 1952

Die einst in Friedrichshagen erschienene Niederbarnimer Zeitung hat dafür „Nettes“ zu berichten, zum Beispiel am 20. Dezember 1903:
„Wegen Hinrichtung des Chefs bleibt das Geschäft vormittags geschlossen“ stand dieser Tage an dem Laden eines Fleischer­meisters in einer kleinen sächsischen Stadt. Der Meister hatte seinen Gesellen ermordet und war deshalb zum Tode verurteilt. Am Tage der Hinrichtung brachten die trauernde Witwe und ihr neuer Geselle die Geschäftsstörung durch obiges Plakat an der Ladentür dem Fleisch begehrenden Publikum zur Kenntnis.

Die Faschingszeit ist schon angebrochen, da wird es höchste Zeit, für passende Verkleidung zu sorgen.
Die Mehrower Kinderrunde trifft sich deshalb am Sonnabend, den 15. Januar 2020 um 10 Uhr im Feuerwehrgebäude zum Basteln von tollen Faschings-Masken.

Sonntag, 02.02., 11.00 UhrGottesdienst
Sonntag, 01.03., 11.00 UhrGottesdienst
Weitere Informationen unter www.kirche-ahrensfelde.de
oder im ev. Pfarramt in 16356 Ahrensfelde, Dorfstr. 57.
Tel.: 030 / 9339335, e-Mail: buero@kirche-ahrensfelde.de

Unser Ortsvorsteher, Bernhard Wollermann, hält
montags von 17.30 bis 18.30 Uhr seine Sprechstunde in der „Amtsstube“ im Feuerwehrgebäude ab.
Die stets gut mit aktueller Literatur ver­sorgte Bibliothek hat unverändert dienstags von 17 bis 19 Uhr geöffnet.

Fahrpläne des 390er und 901er Busses lt. BBG
Achtung! Seit 15.12.2019 gilt ein leicht veränderter Fahrplan auf der Linie 390.
Der Bus fährt zwar zur gewohnten Zeit in Ahrensfelde ab, aber dann (mit Ausnahme der Busse am Morgen) in Eiche nicht nur bis ins Dorf, sondern bis zum Kaufpark, weshalb er ein paar Minuten später als gewohnt in Mehrow ankommt.
Abfallentsorgung lt. BDG (ohne Gewähr):
  • Hausmüll: Di. 18.2., 10.3., 31.3.2020
  • Gelbe Säcke: Mo. 10.2., 24.2., 9.3., 23.3.2020
  • Altpapier: Fr. 28.2., 27.3.2020
  • Biomüll: Do. 6.2., 20.2., 5.3., 19.3.2020

Es stand im Februar vor x Jahrzehnten in der Zeitung (Niederbarnimer Kreisblatt) ...
[Ergänzung zu den bereits im Februar 2010 gelisteten Artikeln]

18. Februar 1880
Der Gesundheitszustand in Blumberg ist zur Zeit ein wenig günstiger, in vielen Häusern herrscht Krankheit. In Falkenberg grassirt besonders die Diphteritis unter den Kindern.

7. Februar 1890
Der Plan, auch im Norden Berlins eine Ringchaussee um die Stadt anzulegen, wird demnächst den Kreistag beschäftigen. Die Chaussee würde vorn bei der Scharnweberstraße beginnen und über Reinickendorf, Schönholz, Malchow und Friedrichsfelde bis zur Spree führen und hier mittelst der Fähre bei Kanne den Teltower Kreis erreichen. So würde ein Kreis von Chausseen rings um Berlin geschaffen.

7. Februar 1900
Sohn anständiger Eltern, welcher Lust hat, die Schlächterei gründlich zu erlernen, kann sich zu Ostern melden beim Schlächtermeister Grube, Ahrensfelde.

21. Februar 1900
In der Sitzung des landwirthschaftlichen Vereins für Bernau und Umgegend wurde die Frage „Wie hat sich Holzpflaster (Eichen, Buchen oder Kiefern) in den Pferdeställen bewährt?“ vom Referenten Herrn Amtsvorsteher C. Haase - Ahrensfelde dahin beantwortet, daß bereits seit 1881 Holzpflaster in seinem Pferdestalle liege und daß sich dieses vorzüglich gut bewährt hat.

9. Februar 1910
Der pensionierte Blumberger Lehrer Herr Tenzer und Gemahlin feierten das seltene Fest der goldenen Hochzeit in geistiger und körperlicher Frische.

1. Februar 1920
Für Gast- und Schankwirtschaften jeder Art im Landespolizeibezirk Potsdam wird die Polizeistunde auf 11 Uhr abends, für Sonnabends jeder Woche auf 11½ Uhr abends festgesetzt.

14. Februar 1920
Um der Bespannungsnotlage auf dem Lande abzuhelfen, ist die Allgemeine Berliner Omnibus-Aktien-Gesellschaft zu Berlin bereit, etwa 250 Pferde für landwirtschaftliche Zwecke zwecks Verleihung verfügbar zu halten.

9. Februar 1930
Vor dem Lichtenberger Amtsgericht hatte sich am 6. Februar der ehemalige Posthelfer J. zu verantworten, der bei der Postagentur Blumberg Unterschlagungen und Urkundenfälschungen begangen hatte. Das Urteil lautete auf 1 Jahr Zuchthaus und 50 Mark Geldstrafe.

19. Februar 1930
Alles rühmt die mutige Rettungstat des Knaben Willi Binder in Mehrow, der mit Unterstützung seines Freundes Erich Drews vier Mitschüler unter eigener Lebensgefahr vom Tode des Ertrinkens gerettet hat.


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