In der zweiten März-Woche ist hier wieder reichlich Regen herunter gekommen.
Im Wohngebiet „Blumberger Weg“ standen fast jeden Tag große Pfützen. Beidseits der Straßen kann kaum noch was versickern.
Gefreut hat das aber die Enten und Blässhühner, denn unser Dorfteich ist jetzt maximal gefüllt.
Und ein paar fleißige Hände haben zwei schmucke schwimmende Behausungen auf dem Teich verankert.
Zum Regen hinzu kam ordentlicher Wind, der mitunter zum Sturm eskalierte, der vielerorts Äste von den Bäumen riss und sogar ganze Bäume umschmiss.
So zum Beispiel auf dem Kirchhof, wo eine stattliche Birke in etwa 4 Meter Höhe „geköpft“ wurde. Zum Glück ist niemand verletzt worden und kein großer Schaden entstanden.
Und alle möglichen Arbeiten im Freien sind durch Regen und Sturm behindert worden. Am 12. März hat beispielsweise ein riesiger Kran versucht, ein Schwimmbecken auf ein Grund­stück zu bugsieren. Aber immer wenn der Arm auf die nötige Länge ausgefahren war, schaltete der Windmesser die Maschine ab. Erst am Abend gelang das Kunststück.

Dem Graureiher, der sonst immer am Dorfteich steht und sich kaum erschrecken lässt, ist es offenbar an seinem Lieblingsort zu turbulent geworden. Der zieht jetzt durch sie Gegend und schaut sich das Treiben lieber von oben an.
Vielleicht ist der Graureiher (oder die Graureiherin) aber auch auf Partnersuche oder auf der Suche nach einem gut mit edlen Fischen bestückten Gartenteich. An geschützten Fröschen und Kröten wird er sich hoffentlich nicht vergehen.

Etwas Gutes hat das schlechte Wetter aber mit sich gebracht:
Der Spielplatz an der Feuerwache ist jetzt nicht mehr so überfüllt wie an den schönen Wochenenden zuvor. Da hatten sich Heerscharen von Berlinern mit Auto oder Fahrrad nach Mehrow aufgemacht und hier mächtige Drängelei an den Spielgeräten und auf dem Bolzplatz verursacht. Mehrower trauen sich kaum noch in dieses Gewimmel, das zu Corona-Zeiten eine fantastische Virenschleuder darstellt.
Wie es momentan aussieht, werden die Corona-bedingten Einschränkungen zu Ostern nicht verringert, sondern eher noch ausgeweitet werden, weil die Zahl der Neuinfektionen wieder ständig steigt. Wir wollen nicht hoffen, dass der Spielplatz wie vor einem Jahr ganz gesperrt wird, aber eine Einschränkung der Besucherzahl wäre schon sinnvoll.
Die „Schlechtwetterbelegung“ des Spielplatzes (Bild rechts) ist völlig ausreichend, mehr Besucher braucht der nicht.

Die irre, fünfwöchige Sperrung der Mehrower Straße in Ahrensfelde stellt momentan für viele pendelnde Einwohner eine enorme Belastung dar.
Vor allem wer im Norden arbeitet, muss große Umwege in Kauf nehmen.
Der als Schulbus fungierende 901er Bus, der wegen der vielen Schulkinder zwischen Mehrow und Blumberg meist mit zwei Fahrzeugen verkehrt, nutzt momentan den Blumberger Weg und den Radweg nach Blumberg.
Damit der Bus problemlos durchs Wohngebiet kommt und Entgegenkommende eine Chance zum Ausweichen haben, sind am Blumberger Weg Unmengen an Halteverbots­schildern aufgestellt worden: 20 Stück auf knapp 300 Metern!
Müllautos, Feuerwehr, Lieferanten und Baufahrzeuge kommen aber auch ohne beidseitiges Halteverbot durch ...
Wer ein Knöllchen oder gar Abschleppen vermeiden will, der sollte am Rande des Radweges parken, wie der Ford mit polnischem Kenn­zeichen, der dort schon zwei Monate ungeschoren steht.
Das freut auch die Umwelt.

Für die Einheimischen und für jene, die trotz aller Verkehrs­behinderungen den Weg durch unser Dorf nehmen, haben wieder ein paar Fleißige die Sträucher auf dem Rondell und vor der Arztpraxis mit bunten Ostereiern geschmückt.
Herzlichen Dank an Nicole, Patrizia und Familie Strauß, die für den alljährlichen Osterschmuck gesorgt haben.
Im „Schaukasten“ am Zaun eines Grundstücks in der Straße „Am Dorfteich“ ist auch schon Osterschmuck eingekehrt. Neben den kleinen Igeln, die nach dem Frühling Ausschau halten, steht jetzt eine Vase mit Osterglocken. Die Vase wird hoffentlich den häufigen Nachtfrost überstehen.
Zu hoffen ist auch, dass die schon aus dem Boden ragenden Tulpen zwischen Dorfteich und Dorfstraße nicht unter der nächtlichen Kälte leiden oder gar eingehen.

Sonntag, 07.03., 11.00 UhrGottesdienst
Karfreitag, 02.04., 11.00 UhrGottesdienst
Ostermontag, 05.04., 09.00 UhrRegionaler Gottesdienst
in Blumberg
anschl. Osterfrühstück
Weitere Informationen unter www.kirche-ahrensfelde.de
oder im ev. Pfarramt in 16356 Ahrensfelde, Dorfstr. 57.
Tel.: 030 / 9339335, e-Mail: buero@kirche-ahrensfelde.de

Fahrpläne lt. Barnimer Busgesellschaft (BBG): Abfallentsorgung in Mehrow lt. BDG (ohne Gewähr):
  • Hausmüll: Di. 2.3., 23.3., 13.4.2021
  • Gelbe Säcke: Mo. 8.3., 22.3., Di. 6.4., Mo. 19.4.2021
  • Altpapier: Fr. 26.3., 23.4.2021
  • Biomüll: Do. 4.3., 18.3., Mi. 31.3., Do. 15.4.2021

Es stand im März vor x Jahrzehnten in der Zeitung (Niederbarnimer Kreisblatt) ...
[Ergänzung zu den bereits im März 2011 gelisteten Artikeln]

11. März 1871
Von den Ortschaften des platten Landes sind (gerundet) als Landarmengeld für 1870 aufzubringen: Ahrensfelde 78 thlr., Blumberg 200 thlr., Eiche 43 thlr., Elisenau 2 thlr., Hellersdorf 10 thlr., Lindenberg 111 thlr., Mehrow 49 thlr.

3. März 1901
Der Gutsinspector R. Braune ist als Gutsvorsteher-Stellvertreter des Gutsbezirks Blumberg bestätigt.

13. März 1901
Die Aufstellung zur Deckung der Kosten der Handwerkskammer für Berlin und den Regierungsbezirk Potsdam weist aus: Gemeinde Ahrensfelde: 18 Handwerksbetriebe mit 13 Gesellen und 10 Lehrlingen, Blumberg: 28 (30+19), Eiche: 5 (3+2), Lindenberg: 11 (14+8), Mehrow: 2 (2+0).

17. März 1901
Der Gutsinspector Wolff zu Hellersdorf ist zum Amtsvorsteher-Stellvertreter des Amtsbezirks Ahrensfelde auf die Dauer von sechs Jahren ernannt worden.

24. März 1901
Am 19. März brannte auf den Karl Hagert'schen Grundstück in Lindenberg ein massiver Stall nieder. Heu- und Kornvorräte, welche auf dem Stall lagerten, sind vernichtet. Die Ursache des Brandes ist noch nicht ermittelt.

27. März 1901
Der Kreis Niederbarnim soll die Chaussee von Mehrow nach Ahrensfelde, die der frühere Besitzer des Ritterguts Mehrow, Heyse, vor 30 Jahre auf seine Kosten hergestellt hat, übernehmen. Die Chaussee befindet sich zur Zeit noch in gutem Zustande.

22. März 1931
Die Feuersozietät der Provinz Brandenburg hat Gemeinde Lindenberg für den Oberführer der Freiwilligen Feuerwehr, C. Gathow, einen Führerhelm geschenkt.


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