Unserer alten „Schlossmühle“, oder besser: dem, was nach dem Brand am 23. Mai 2012 und verschiedenen Stürmen davon übrig geblieben ist, geht es jetzt wohl „an den Kragen“.
Ein untrügliches Zeichen dafür ist, dass in den letzten Februar-Tagen, kurz bevor das alljährliche Baumfällverbot in Kraft trat, die Pappeln auf der Grenze zwischen Mühlen- und Kirchengrundstück gefällt wurden.
Nun steht die Ruine unverdeckt in „voller Schönheit“ da.
Einerseits ist es schade um die alten Bäume, die schon Knospen trugen und bald grün gewesen wären.
Aber in Anbetracht der hohlen Stümpfe staunt der Laie, dass die Bäume nicht von allein umgefallen sind.
Eine Gefahrenquelle ist nun also verschwunden. Nun werden hoffentlich auf die wackligen, frei stehenden Mauern abgetragen werden, bevor der nächste Sturm sie umwirft.

Im Rahmen der „Mehrower Geschichtstunde“ hielt der Ortschronist am 15. Februar um 19 Uhr wieder eine Zeitungsschau, die dank der treuen Gäste aus Hönow und Altlandsberg gut besucht war.
(Die „MOZ“ hatte freundlicherweise auch in der MOL-Ausgabe einen Hinweis auf die Veranstaltung abgedruckt.)
Neben mehr oder weniger wichtigen Nachrichten aus unserer unmittelbaren Umgebung ging es da auch um die früher übliche Werbepraxis und mitunter recht amüsante Anzeigen, von denen es einige in die den Vortrag begleitende PowerPoint-Präsentation geschafft haben.

Wer nicht nur wissen will, was vor 100...150 Jahren hier los war, sondern auch mal 2000 Jahre zurückblicken möchte, dem sei folgende Veranstaltung ganz dringend empfohlen:
Mike Hille aus dem Altlandsberger Ortsteil Buchholz, der sich schon seit Jahren als ehrenamtlicher Bodendenkmalpfleger in unserer Umgebung durch den Boden gräbt, wird am 3. April um 19.30 Uhr beim Heimatverein Altlandsberg über seine interessanten Funde direkt vor unserer Haustür berichten.
Wie die vielen, akribisch dokumentierten und in Karten ein­getragenen Fundstücke beweisen, hat sich vor 2000 Jahren nahe Hönow eine Siedlung befunden. Wo genau, das wird hier nicht verraten, um eine Völkerwanderung mit Spaten zu vermeiden, beim Vortrag wird man es vielleicht erfahren.
Sind sie neugierig geworden? Dann kommen Sie doch am Mittwoch, den 3.4., 19.30 Uhr zum Heimatverein Altlandsberg in der Berliner Str. 1 (neben dem Turm nahe der Eisdiele).

Wer sich eher für die jüngere Geschichte interessiert, der sollte am Freitag, den 12. April um 19 Uhr zur nächsten Geschichtsstunde in die Feuerwehr kommen. Da wird mittels Videos und Fotos auf das Mehrower Dorfleben vor 20...25 Jahren zurückgeblickt, ganz besonders auf das Entstehen des Wohngebietes am Blumberger Weg, das seinerzeit von den Mehrower „Ureinwohnern“ liebe- und ehrfurchtsvoll „Beverly Hills“ genannt wurde.
Kommen Sie dazu! Gemeindezentrum (Feuerwehr) Mehrow, Krummenseer Weg 1.

Für größere Veranstaltungen war vor 80 Jahren in Mehrow ein „Dorfgemeinschaftshaus“ geplant - aber die, welche sich darin ein paar Zimmer für ihre Partei reserviert hatten, haben mit dem angezettelten Krieg dafür gesorgt, dass es nicht realisiert wurde.
Roland Lemke, Ortschonst in Blumberg hat diese beiden Zeichnungen im (Online-) „Architekturmuseum“ der TU Berlin unter http://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de gefunden und uns freundlicherweise Nachricht davon gegeben. Wir werden versuchen, noch mehr über das „Dorfgemeinschaftshaus“ zu erfahren und zu gegebener Zeit darüber berichten.

Am 16. Februar haben die Kinder der Mehrower Kinderrunde in der Feuerwehr Kaleidoskope gebastelt, um sich als Sternengucker betätigen zu können.
Nicht nur das Basten hat Spaß gemacht. Die fertigen Kaleidoskope, mit denen man fantastische Bilder zaubern kann, machen bei jedem Reinschauen viel Spaß.
Am 16. März weht dann „Ein fröhlicher Wind für jedes Kind“. Da werden die Kinder wirklich gute Windräder bauen.
Alle Kinder sind wie immer sehr herzlich von 10.00 bis 11.30 Uhr in das Mehrower Feuerwehrgebäude eingeladen!

Sonntag, 03.03., 11.00 UhrGottesdienst
Sonntag, 17.03., 11.00 UhrGottesdienst
Sonntag, 07.04., 11.00 UhrGottesdienst
Weitere Informationen unter www.kirche-ahrensfelde.de
oder im ev. Pfarramt in 16356 Ahrensfelde, Dorfstr. 57.
Tel.: 030 / 9339335, e-Mail: buero@kirche-ahrensfelde.de

Unser Ortsvorsteher, Bernhard Wollermann, hält montags von 17.30 bis 18.30 Uhr seine Sprechstunde in der „Amtsstube“ im Feuerwehrgebäude ab.
Unsere von Herrn Franz stets gut mit aktueller Literatur ver­sorgte Bibliothek hat unverändert dienstags von 17 bis 19 Uhr geöffnet.

Fahrplan des 390er Busses lt. BBG siehe Aktuelles 01/16
Abfallentsorgung lt. BDG (ohne Gewähr):
  • Hausmüll: Di. 19.3., 9.4.2019
  • Gelbe Säcke: Mo. 11.3., 25.3., 8.4.2019
  • Altpapier: Fr. 1.3., 29.3., (Sa.) 27.4.2019
  • Biomüll: Do. 7.3., 21.3., 4.4., (Fr.) 17.4.2019

Es stand im März vor x Jahrzehnten in der Zeitung (Niederbarnimer Kreisblatt) ...
[Ergänzung zu den bereits im März 2009 gelisteten Artikeln]

23. März 1879
Die Musterung der Militairpflichtigen aus Eiche (mit Hellersdorf) und Mehrow erfolgt in Alt-Landsberg im Schützenhause; für Lindenberg, Elisenau, Ahrensfelde und Blumberg in Bernau im Siech'schen Restaurationslokal.

15. März 1889
An Stelle des verstorbenen Herrn Dr. Bekel ist der Herr Dr. Ziege provisorisch zum Communal-Armenarzt in Bernau bestellt worden.

20. März 1889
Auf der Generalversammlung des landwirthschaftlichen Vereins für Bernau und Umgegend wurden prämiert: Magd Louise Albrecht, seit 8 Jahren im Dienste beim Lehngutsbesitzer Carl Gahtow zu Lindenberg, und Magd Anna Müller, seit 11 Jahren im Dienste beim Bauergutsbesitzer J. Lehmann zu Ahrensfelde.

3. März 1899
Bericht über die Sitzung des landwirthschaftlichen Vereins für Bernau und Umgegend: Herr Haase - Ahrensfelde empfiehlt den Landwirthen, die in der Nähe der Rieselfelder wohnen, zur Düngung die Anwendung von Schlick, der besonders auf leichtem Boden große Dienste leistet, wenn er nur dünn auf den Acker gebracht wird.

8. März 1899
Der aus dem Dorfe Lindenberg entlaufene Bulle, welcher sich verwildert in der Werneuchener Gegend aufhielt, ist vor einigen Tagen in der Tiefenseer Forst von dem dortigen Förster erlegt worden.

22. März 1899
Das Wiederauftreten der Maul-und Klauenseuche im Kreise ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Einschleppung durch Personen zurückzuführen. Den Viehbesitzern wird empfohlen, sich durch zweckmäßige Vorsichtsmaßregeln gegen die Einschleppung des Ansteckungsstoffes in ihre Viehställe zu schützen, insbesondere Schlächter und Viehhändler aus denselben fern zu halten und den Ankauf von Vieh vorläufig zu vermeiden.

24. März 1899
Zum zweiten Male statteten Diebe den Kassenräumen auf den Haltestellen Blumberg, Ahrensfelde und Marzahn nachts einen Besuch ab. In Blumberg versuchten dieselben zunächst durch den Schalter und die Thür zu gelangen, die aber mit Eisenplatten beschlagen ist. Sie drangen dann durch die Fenster, indem sie die vor denselben befindlichen Eisenstäbe auseinander bogen. In Blumberg erbeuteten sie 9,40 Mk., in Ahrensfelde und Marzahn nichts.

19. März 1909
In Lindenberg fand hierselbst im Huwe'schen Saale zum Besten der Ueberschwemmten in der Altmark ein Unterhaltungsabend statt. Nach dem inhaltreichen Programm wechselten Vorträge des Männer-Gesangs-Vereins und eines gemischten Chors mit kleinen Theaterstücken ab.

31. März 1909
Zu Schiedsmännern behufs Abschätzung des Wertes der auf polizeiliche Anordnung zu tötenden Tiere können zugezogen werden: Die Bauergutsbesitzer August Ebel, Wilhelm Grün, August Noack und Georg Juert zu Blumberg, Gutsvorsteher Eilers zu Hellersdorf, Gutsbesitzer Haase zu Ahrensfelde, Gutsbesitzer Lindemann zu Eiche und Bauergutsbesitzer August Müller in Ahrensfelde, Bauergutsbesitzer Kirschbaum zu Lindenberg, Schöffe Karl Gahtow zu Lindenberg.

13. März 1919
Nachweisung der für die Jahre 1919-1921 als Schiedsmänner bezeichneten Personen: Bauerngutsbesitzer August Edel, Wilhelm Grün, August Noack und Georg Juert zu Blumberg, Gutsvorsteher Eilers zu Hellersdorf, Gutsbesitzer Alb. Buchholz zu Ahrensfelde, Gutsbesitzer Lindemann zu Eiche, Bauerngutsbesitzer Adolf Thürling in Mehrow.

18. März 1919
Der Kreis übernimmt die Kosten für die Beschaffung von Diphterie-Heilserum für solche Personen auf die Kreiskommunalkasse, deren versorgungspflichtige Angehörige garnicht oder nur mit einem Einkommen bis 900 Mark zur Staatseinkommensteuer veranlagt sind.

7. März 1929
Bei dem alljährlich stattfindenden Musterriegen-Wetturnen stellte der Deutsche Turnverein „Felsing“ aus Ahrensfelde in diesem Jahre in Berlin wiederum seine Leistungen unter Beweis. Trotz der für den Turnbetrieb sehr empfindlichen Kälte konnte der Verein den ersten Platz in seiner Abteilung belegen.

3. März 1939
Dem diesjährigen Kreisbauerntag der Kreisbauernschaft Niederbarnim, der wie seine Vorgänger im Kriegervereinshaus zu Berlin gestern stattfand, ging eine Sondertagung in Form einer vormittäglichen Feierstunde voran, die unter dem Doppelbegriff „Landvolk und Landschule“ stand.

8. März 1939
Der „Berliner Ring“ ist allmählich bei allen, die auch nur entfernt mit dem Verkehr zu tun haben, zu einem festen Begriff geworden. Es ist der Reichsautobahnring, der im weiten Kreis um die Stadt Berlin führt und in den später einmal alle Reichsautobahnen münden, die nach Berlin laufen.

18. März 1939
Der Verkehr auf den Reichsautobahnen: 18.700 Kraftfahrzeuge in 24 Stunden auf einer Autostraße.

31. März 1939
Im Regierungsbezirk Potsdam wird vom 24.4. abends bis zum 27.4. früh eine Verdunkelungsübung durchgeführt. Mit Eintritt der Dunkelheit bis zum nächsten Morgen ist der oben genannte Bezirk zu verdunkeln.


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