Zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind nahezu alle öffentlichen Veranstaltungen im Gemeindegebiet abgesagt und die Nutzung öffentlicher Räumlichkeiten für Vereinszwecke etc. bis zum 19.4. unterbunden worden.
Dadurch fallen unter anderem aus:
  • die Mehrower Kinderrunde am 14.März.,
  • das Osterfeuer am 9. April,
  • die Varieté-Veranstaltung am 8./9. Mai und
  • das Dorffest am 16. Mai

Wie oben ausgeführt, fällt auch die Mehrower Kinderrunde dem Corona-Virus zum Opfer. Das ist aber in den amtlichen Verlautbarungen nur zwischen den Zeilen zu lesen, weshalb hat sich Manuela Spiering mit einem Aushang an der Feuerwache direkt an die Kinder und Eltern gewandt hat:
Liebe Kinder, liebe Eltern!
Alle öffentlichen Veranstaltungen in der Gemeinde müssen abgesagt werden. Das betrifft auch unsere Kinderrunde!
Auch das Osterbasteln und das Dorffest im Mai werden nicht stattfinden. Hoffentlich sehen wir uns im Juni wieder planmäßig. Bis dahin schön gesund bleiben,
Eure Mädels von der Mehrower Kinderrunde
Die Kinderrunde am Samstag, den 13. Juni 2020 von 10 bis 11.30 Uhr in der Feuerwache steht dann unter dem Thema: „Blütenzauber“. Da können die Kinder selbst Blüten basteln.

So wie sonst nur wochentags am Vormittag wird unser Spielplatz wohl in den nächsten Wochen immer aussehen - wenn die Eltern sich an die Vorgaben halten. Mitte März (16.3.) ist verordnet worden, dass neben den Sportstätten auch die Spielplätze geschlossen werden.
Damit findet auch auf unserem Spielplatz, der seit Jahren ein beliebtes Ausflugsziel der Marzahner ist, die Virusbörse ein jähes Ende.
Wer am letzten Wochenende (14./15.3.) gesehen hat, wie voll der Spielplatz war, der kam echt ins Zweifeln, ob die (überwiegend aus den Berliner Neubaugebieten stammenden) Eltern begriffen haben, warum es derzeit überall einschneidende Maßnahmen gibt. Der Ekel vor Treppengeländern und Haltestangen in Verkehrsmitteln hat sich langsam durchgesetzt, aber wenn unzählige Kinder in dichter Folge an den gleichen Kletterstangen turnen und ringsum keinerlei Möglichkeit zum Händewaschen vor dem obligatorischen Picknick besteht, scheint niemanden der Gedanke zu kommen, dass sich die eigenen oder fremde Kinder anstecken und das Virus weitertragen können.
Es ist schade, dass Behördenerlasse nötig sind, nur weil viele Leute keine Vernunft zeigen.

Lange war unklar, wie es während der Corona-Pandemie um die Gottesdienste steht. Zu den Massenveranstaltungen kann man sie nicht unbedingt zählen - in vielen Familien sitzen sonntags mehr Personen am Mittagstisch als in der Dorfkirche Gottesdienstbesucher in den Bänken.
Deshalb gab es hier auf dem Land in den letzten Wochen nur wenige Absagen. Am 16.3. ist nun amtlich verfügt worden, dass in der nächsten Zeit auch keine Gottesdienste stattfinden dürfen. Ob das uneingeschränkt und auch für die Osterfeiertage gelten wird, ist noch nicht abzusehen.
Auf jeden Fall können wir uns hier vorerst die Ankündigung kirchlicher Veranstaltungen sparen. Die ursprünglich für den 29.3. geplante Feier der Fusion der Kirchengemeinden Ahrensfelde, Mehrow und Eiche wird bestimmt nachgeholt.

Nachtrag. Die Kirchengemeinde teilt am 19.3. offiziell mit:
Wegen der Corona-Krise fallen alle Veranstaltungen und Gottesdienste
vorerst bis zum 19.04.2020 aus.
Wir sind für Sie da! Pfn. Sieder ist telefonisch erreichbar (auch Mailbox): (030) 933 933 5 und für Einzelgespräche.
Das Büro ist telefonisch erreichbar (030) 933 933 5: Di + Mi 9-15 Uhr und Fr 10-12 Uhr
  • Die Kirche Ahrensfelde ist sonn- und feiertags um 9.30 Uhr zur Andacht geöffnet.
  • Kirche Mehrow: Karfreitag und Ostersonntag um 11 Uhr zur Andacht geöffnet.
Bitte beachten Sie alle Schutzmaßnahmen und Hygieneregeln. Beerdigungen finden im engsten Familienkreis unter freiem Himmel statt.
Weitere Auskünfte beim Evangelischen Pfarramt Ahrensfelde,
16356 Ahrensfelde, Dorfstr. 57; Tel.: 030/ 933 933 5; Mail: buero@kirche-ahrensfelde.de
Das Gemeindeblatt mit weiteren Informationen kann im Internet gelesen werden: www.kirche-ahrensfelde.de.

Ein anderes Großereignis musste nicht verschoben werden: das Richtfest an der „neuen Mühle“. Dafür gab es nämlich noch keinen Termin. Der Anlass wird sich auch noch verzögern, da dem Vernehmen nach die Firma, die den Dachstuhl liefern soll, nicht hinterher kommt.
Das ist schade, denn der Neu- und Umbau der abgebrannten „Schlossmühle“ ging so schnell von statten, dass überall Hoffnung bestand, dass der frühere Schandfleck im Dorf recht bald durch einen ansehnlichen Neubau ersetzt wird.
Nachtrag: Kaum sind die obigen Zeilen geschrieben, geht es (am 16.3.) auch schon mit dem Bau des Dachstuhles los. Das ist wirklich erfreulich!

Seit ein paar Wochen steht sie nun schon: unsere Bücherbox neben dem Eingang zur Arztpraxis - recht gut besucht und noch ohne Vandalismus-Schaden. Die ist keinesfalls als Ersatz für unsere von Herrn Franz liebevoll betreute Dorfbibliothek gedacht, aber in Zeiten, da Corona auch Bibliothekstüren schließt, ist das eine prima Notfall-Lösung.
Für die Patienten, die gebeten werden, draußen statt in der Praxis zu warten, bietet sie Sitzplatz und Lektüre zugleich.

S-Bahn-Nutzer können ein Lied davon singen, wie lange sich Bauarbeiten hinziehen können und mit welchen Beeinträchtigungen sie einhergehen. Mancher erinnert sich vielleicht noch an das Absenken des Regionalbahn-Bahnsteiges am Bahnhof Ahrensfelde. Sowas ging auch schon mal schneller, wie die Niederbarnimer Zeitung 1904 zu berichten wusste:
Die Verlängerung des Stadtbahnhofes Jannowitzbrücke ist in der Nacht zum Freitag durch­geführt worden. Nachdem die Verbreiterung des Bahnkörpers auf der Südseite durch Anbau einer eisernen Bodenlage bewirkt worden war, konnte eine Verschiebung der Gleisanlagen vorgenom­men werden. Dies geschah, ohne daß der fahrplanmäßige Verkehr die geringste Störung erlitt.
Die Schwellen der Schienen waren freigelegt worden und wurden mittels Hebestangen allmählich so weit zur Seite gerückt, daß für die Verlängerung des Stadtbahngleises nach der Ostseite genügend Platz geschaffen wurde. Der Bahnsteig konnte dann um 25 Meter verlängert werden.
Niederbarnimer Zeitung (Friedrichshagen) vom 1. Mai 1904

Fahrpläne des 390er und 901er Busses lt. BBG
Achtung! Seit 15.12.2019 gilt ein leicht veränderter Fahrplan auf der Linie 390.
Der Bus fährt zwar zur gewohnten Zeit in Ahrensfelde ab, aber dann (mit Ausnahme der Busse am Morgen) in Eiche nicht nur bis ins Dorf, sondern bis zum Kaufpark, weshalb er ein paar Minuten später als gewohnt in Mehrow ankommt.
Abfallentsorgung lt. BDG (ohne Gewähr):
  • Hausmüll: Di. 10.3., 31.3., 21.4.2020
  • Gelbe Säcke: Mo. 9.3., 23.3., 6.4., 20.4.2020
  • Altpapier: Fr. 27.3., 24.4.2020
  • Biomüll: Do. 5.3., 19.3., 2.4., 17.4.2020

Es stand im März vor x Jahrzehnten in der Zeitung (Niederbarnimer Kreisblatt) ...
[Ergänzung zu den bereits im März 2010 gelisteten Artikeln]

12. März 1870
Da sich ein der Tollwuth verdächtiger Hund gezeigt hat, sind in Ahrensfelde und Umgebung alle Hunde 6 Wochen hindurch an die Kette zu legen, oder einzusperren und zu beobachten.

26. März 1880
Dem Kreistag wird von den Betheiligten der Bau einer Chaussee von Neuenhagen über Hönow (die Berlin-Prötzeler Chaussee kreuzend) nach Mehrow zum Anschluß an die Chaussee nach Ahrensfelde und die Berlin-Werneuchen-Freienwalder Chaussee vorgeschlagen. Die Kosten für 6575 Meter bis Mehrow werden auf 90000 Mark geschätzt.

2. März 1890
Die Obstbaumschule „Clarahöh“ von Ruleman Hientzsch (Baumschulbesitzer und Mitglied des deutschen Pomologen-Vereins) empfiehlt Reine Clauden, Sauerkirschen und Bauernpflaumen.

14. März 1920
Sturz der Reichsregierung. Besetzung Berlins durch gegenrevolutionäre Truppen.

25. März 1920
Bernau. Nach einer notgedrungen entstandenen Pause von elf Tagen kann heute das Kreisblatt wieder erscheinen. Ein Militärputsch, ein Generalstreik, ein blutiger Aufruhr von bisher in unserem Vaterlande unerhörter Ausdehnung sind seitdem über uns hinweggebraust.

30. März 1930
Wie Aschenbrödel von der Stiefmutter, wo wird die Wriezener Bahn von der Reichsbahn behandelt, und die Reisenden, die auf diese Strecke angewiesen sind, haben schwer darunter zu leiden.


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